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Im Augustinum

Cellikatessen - Von barocker Pracht zum südamerikanischen Klangzauber, Donnerstag, 5. April, 19.30 Uhr. Die österreichische Cellistin Annemieke Schwarzenegger und der Pianist Bernhard Bücker schlagen den Bogen über 250 Jahre Kammermusik und nehmen die Zuhörer mit auf eine Entdeckungsreise durch die stilistische Vielfalt klassischer Musik. Auf dem Programm stehen Beethovens prickelndes Rondo aus der Sonate op. 5,2 sowie ein atemberaubender, südamerikanischer Klangzauber von Astor Piazzolla. - Eintritt: 6 € (Gäste)

Der moderne Blick bei Pierre Bonnard - Kunstbetrachtung mit Birgit Höhl, Dienstag, 10. April, 17 Uhr. Der feinfühlige und zurückhaltende französische Maler Pierre Bonnard (1867-1947) gilt als ein Magier der Farbe. Seine atmosphärischen Bilder scheinen sich aufzulösen, aus sich heraus zu wuchern. In spätimpressionistischer Manier malt er bevorzugt Interieurs, Stillleben, Landschaften und vor allen Dingen den weiblichen Akt. Seine Bilder sind immer ein wenig der Welt entrückt und erstaunlich modern, obwohl Bonnard in der Moderne oft als Fremder und Unzeitgemäßer betrachtet worden ist. - Eintritt: 3 €.

Lesezeichen: Pascale Hugues „Deutschland à la française“ - Lesung mit Marianne Jauernig-Revier, Donnerstag, 12. April, 16 Uhr. Seit dem Amtsantritt von Emmanuel Macron ist das Interesse der großen Nachbarn Deutschland und Frankreich aufeinander wieder größer geworden. Die in Berlin lebende Französin Pascale Hugues macht augenzwinkernd auf Unterschiede, Klischees und Mentalität aufmerksam. Wie z. B. die große Lockerheit der Deutschen in Sachen Freiköperkultur, während der Franzose eher zur Prüderie neigt. Auch überprüft sie Vorurteile wie: Sind die Deutschen wirklich so ordentlich und die Franzosen so locker? Wo offenbart sich die deutsche Seele? Und wann der französische Esprit? Ein kenntnisreicher, liebevoller Blick auf Deutschland, denn wer wüsste besser, was deutsch ist, als eine, die aus der Fremde kommt? - Eintritt frei.

Virtuose Klangkunst aus Russland, Donnerstag, 19. April, 19.30 Uhr. Mit ihren traditionellen russischen Instrumenten Domra, Balalaika, Bajan und Kontrabass-Balalaika zaubern die Musiker des Exprompt Quartetts mit unbändiger Spielleidenschaft ein umwerfend virtuoses, feinsinniges und begeisterndes Ensemblespiel voller solistischer Glanzlichter, das seinesgleichen sucht. Zu hören sind Neo-Klassisches des russischen Komponisten Alfred Schnittke, Tangos von Astor Piazzolla, Swing von Django Reinhardt oder Stücke von Mozart, Rossini oder Paganini und Peter Tschaikowsky. - Eintritt: 6 €.

Männer, Frauen und andere Katastrophen - Schauspiel und Musik mit dem Kieck-Theater Weimar, Dienstag, 24. April, 17 Uhr. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. Dass sie es trotzdem immer wieder versuchen, gibt dem Leben die Würze und dem neuen Programm des Kieck-Theaters den Inhalt. Mit Texten verschiedener Dichter/innen begibt sich die Schauspielerin Cornelia Thiele auf spielerische Streifzüge, wo sie Lottchen und ihre Liebhaber belauscht, Vergleiche von Männern anstellt, Frösche küsst, dem schönen Mister Tod „Hallo“ sagt und dabei mancher Katastrophe nur knapp entgeht. Thomas Kieck kommt, wie so mancher Mann, zwar kaum zu Wort, ist jedoch als Begleiter an der Gitarre unentbehrlich. - Eintritt 6 €.

Aufbruch und Zäsur – die 60er Jahre: „Einen Zipfel der Macht in meiner Hand“. Politik und Frauenbewegung im 20. Jahrhundert - Vortrag Nadja Bennewitz, Donnerstag, 26. April, 18 Uhr. Eine nahezu atemlose feministische Zeitreise, die sich auch in zeitgenössischen Schlagern, Werbespots und Filmsequenzen widerspiegelt und lebendig wird. - Eintritt 5 €.


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