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	<title>Ausstellungen Archive - Groschenheft</title>
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	<description>Das Veranstalungsmagazin für Schweinfurt und Landkreis</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Aug 2026 10:12:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Ausstellungen Archive - Groschenheft</title>
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	<item>
		<title>September-Programm im KunstQuartier</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/08/18/august-kunstquartier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 07:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im KunstQuartier Schweinfurt stehen im September verschiedene Kunstformate auf dem Programm: Vernissage mit Musik, Bildbetrachtungen, Slow Art, Zeichen- und Aquarellworkshops sowie die „Nacht der Kultur“ mit Kunst, Magie und Harfenklang. Die Angebote richten sich an alle, die Kunst anschauen, besprechen oder selbst kreativ werden möchten. • 2.9., 18.30 Uhr – Vernissage &#38; Caroline Cotter unplugged...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed">Im KunstQuartier Schweinfurt stehen im September verschiedene Kunstformate auf dem Programm: Vernissage mit Musik, Bildbetrachtungen, Slow Art, Zeichen- und Aquarellworkshops sowie die „Nacht der Kultur“ mit Kunst, Magie und Harfenklang. Die Angebote richten sich an alle, die Kunst anschauen, besprechen oder selbst kreativ werden möchten.</p>
<p class="normRed">• 2.9., 18.30 Uhr – <b>Vernissage &amp; Caroline Cotter unplugged</b></p>
<p class="normRed">• 3.9., 18 bis 19.30 Uhr &#8211; Kunst im Dialog „Wenn der Schmerz sich in Kunst verwandelt“ mit Dr. Humberto Tapia Perez</p>
<p class="normRed">• 4.9., 17.30–19.30 Uhr – „Perspektivisch zeichnen“, Zeichen-Workshop mit Axel Weisenberger</p>
<p class="normRed">• 10.9., 18–19.30 Uhr – „Ich trage mein Herz“, Slow Art mit Dr. Humberto Tapia Perez</p>
<p class="normRed">• 11.9., 17.30–20 Uhr – „Blumen halbabstrakt“, Aquarellabend mit Axel Weisenberger</p>
<p class="normRed">• 16.9., 17.30–20 Uhr – Aquarell-Weinabend mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">• 17.9., 18–19.30 Uhr – „Eternity“, Slow Art mit Dr. Humberto Tapia Perez</p>
<p class="normRed">• 18.9., 18–19.30 Uhr – „Dop(e)min“, Bildbetrachtung mit Layos Toryosi</p>
<p class="normRed">• 20.9., 11–16 Uhr &#8211; „Herbstwald in leuchtenden Acrylfarben“, Acryl-Workshop mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">• 21.9., 17.30–20 Uhr – Aquarellblumen mit goldenen Elementen mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">• 23.9., 17.30–19.30 Uhr – „Happy Pumpkin“, Mixed-Media-Workshop mit Anja Wagenbrett</p>
<p class="normRed">• 24.9., 17.30–20 Uhr – „Male dein eigenes Sternbild“, Aquarellabend mit Olena Korchmynska</p>
<p>• 26.9., ab 20 Uhr – Nacht der Kultur mit Kunst, Magie &amp; Harfenklang • 29.9., 17.30–20 Uhr – „Aquarell schlafendes Kätzchen“ mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">Infos und Buchung: www.kunstquartier-schweinfurt.de, info@kunstquartier-schweinfurt.de.<br />
Für eventuelle kurzfristige Änderungen: <a href="https://kunstquartier-schweinfurt.de/programm/">https://kunstquartier-schweinfurt.de/programm/</a></p>
<p><strong>Geöffnet</strong> ist das KunstQuartier, Rückertstraße 24, mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr.</p>
<p>Darüber hinaus werden weitere Künstlerinnen und Künstler gesucht, die ihre Arbeiten präsentieren oder eigene Ideen einbringen möchten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Janosch: „Oh, wie schön ist Panama“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/08/05/janosch-nes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:43:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[„95 Jahre Janosch“: Die Stadthalle in Bad Neustadt an der Saale zeigt bis 17. September 2026 die einzigartige Kunst und Lebenskunst des Jubilars Horst Eckert alias Janosch. Und alle, die Tigerente, der Frosch, der kleine Tiger, der kleine Bär und auch der weise, jederzeit tiefenentspannte Herr Wondrak erweisen ihrem künstlerischen Schöpfer die Ehre. Tickets zur...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„95 Jahre Janosch“</strong>: Die <strong>Stadthalle in Bad Neustadt an der Saale</strong> zeigt bis 17. September 2026 die einzigartige Kunst und Lebenskunst des Jubilars Horst Eckert alias Janosch. Und alle, die Tigerente, der Frosch, der kleine Tiger, der kleine Bär und auch der weise, jederzeit tiefenentspannte Herr Wondrak erweisen ihrem künstlerischen Schöpfer die Ehre.<br />
<strong>Tickets</strong> zur Ausstellung „95 Jahre Janosch“ sind nur an der Tageskasse erhältlich. Alle weiteren Infos zu Tickets, zur Ausstellung sowie Termine für Führungen und Veranstaltungen finden Sie auf <a href="http://www.stadthalle-bad-neustadt.de"><strong>www.stadthalle-bad-neustadt.de</strong></a>.<strong> Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr – Montag geschlossen.</strong></p>
<p>„In Janoschs Kopf scheint eine Art Quelle zu sprudeln, und die Texte fließen beinahe ungefiltert aufs Papier. Nachdenkliches, Komisches, Überraschendes und vor allen Dingen Liebenswertes“. Das schreibt Janoschs langjähriger Freund, der erfolgreiche Cartoonist Peter Gaymann, im Nachwort zum Buch „Der kleine Hase Baldrian“.</p>
<p><strong>Die Ausstellung „95 Jahre Janosch“ ist wie ein großes, buntes, erlebnisreiches Schaufenster von Janoschs endlos sprudelndem, unglaublich fantasiereichen Schaffen.</strong></p>
<p>Ölgemälde, Federzeichnungen, Aquarelle, Holzschnitte, Radierungen, Karikaturen, Illustrationen, sogar Plastiken und Textilarbeiten: der am 11. März 1931 im damaligen oberschlesischen Hindenburg (dem heutigen Zabrze in Polen) als Horst Eckert geborene Künstler beherrscht die unterschiedlichsten künstlerischen Genres und Techniken.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-16337" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch-Teneriffa.jpg" alt="" width="495" height="651" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch-Teneriffa.jpg 794w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch-Teneriffa-228x300.jpg 228w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch-Teneriffa-779x1024.jpg 779w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch-Teneriffa-304x400.jpg 304w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" />Seit den 1960er-Jahren nennt er sich Janosch. Janosch, der begnadete Schriftsteller. Der Schöpfer von Kinderbuch-Klassikern wie „Oh, wie schön ist Panama“. Der Erfinder des skurrilen, seine Hängematte liebenden Herrn Wondrak mit schütterem Haar und gekleidet in einer schwarz-gelben Latzhose. Ja, irgendwie ist dieser Herr Wondrak das Alter Ego des Herrn Janosch. Er ist gelassen, klug und unerschütterlich in allem, was er tut. Mit einem Wort: Er ist ein wahrer Lebenskünstler. Und als solcher weiß er auch das gute Essen und gute Tropfen sehr zu schätzen. Folglich ist in der Ausstellung diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet.</p>
<p>„Das Leben ist so“, sagt Janosch, „du wirst hineingeworfen wie in ein kaltes Wasser, ungefragt, ob du willst oder nicht. Du kommst lebend nicht mehr heraus.“ Also stand Janosch, wie alle seine Mitmenschen, vor der Wahl: Sei darüber unglücklich und ersaufe, fühle dich lustlos und gräme dich oder: tummele dich in diesem einen Leben, das du hast, wie ein Fisch im Wasser, voller Lebensfreude und Leidenschaft.</p>
<p>Janosch hat sich, trotz leidvoller Kindheit und Jugend, für den zweiten Weg entschieden. Seine Kunst ist ein Spiegelbild seiner Seele, seines Lebens, seiner Weisheit, seiner unerschöpflichen Fantasie. Ob als Maler, Schriftsteller, Illustrator, Kinderbuchautor, Bildhauer oder Karikaturist: Janoschs künstlerische Welten sind mit ihrem Humor und ihrer Lebensfreude, gerade in diesen schwierigen Zeiten, hochgradig aktuell und ansteckend. Für Jung und Alt.</p>
<p>1980 verabschiedete sich Janosch von seinem bisherigen Leben. Er verkaufte sein Haus am Ammersee, stieg mit nur einer Tasche in ein Flugzeug und gelangte über mehrere Stationen auf die Insel Teneriffa, wo er bis heute – fernab der Öffentlichkeit – seinen Traum von einem Leben in größtmöglicher Unsichtbarkeit wahr machen konnte. Und hier, abseits von allem Trubel, feierte er in engstem Familienkreis auch seinen 95. Geburtstag.</p>
<p>Wie kaum ein anderer Künstler bringt Janosch, einfach und prägnant, den Sinn des Lebens künstlerisch auf den Punkt – in Worten, mit Taten, gemalt oder gezeichnet. „Um der Kunst des Lebens zu frönen, darf man auf dieser Welt nichts zu verlieren haben“, schreibt Janosch. Schon das Wort Besitz bereite dem Weisen Unbehagen. Denn es besagt, dass da „besessen“ wird. Und wer will schon von etwas besessen sein …</p>
<p>Ganz gewiss wird Janosch zeitlebens nie seinen Humor verlieren. Das Alter, auch seines, geht nach ihm so: „Von außen gesehen fallen die Zähne und die Haare aus… Doch von innen hast du dich noch nie so jung gefühlt.“</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-16340" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch_Vulkan.jpg" alt="" width="629" height="622" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch_Vulkan-125x125.jpg 125w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Janosch_Vulkan-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 629px) 100vw, 629px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstverein Schweinfurt: Jubiläums-Ausstellung „BestOf40“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/07/19/bestof40/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gelungene Vernissage mit zahlreichen Künstlern, Weggefährten, Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eröffnete am Sonntag, 19. Juli 2026, eine umfangreiche „Zeitreise durch vier Jahrzehnte Kunstverein Schweinfurt“. Der Kunstverein Schweinfurt feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Deshalb werden vom 21. Juli bis 29. November 2026 mit der Ausstellung BestOf40 bedeutende Werke aus dem eigenen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed"><i>Eine gelungene Vernissage mit zahlreichen Künstlern, Weggefährten, Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eröffnete am Sonntag, 19. Juli 2026, eine umfangreiche „Zeitreise durch vier Jahrzehnte Kunstverein Schweinfurt“.</i></p>
<figure id="attachment_16247" aria-describedby="caption-attachment-16247" style="width: 1417px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16247" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/07/BestOf40_open.jpg" alt="Schnappschuss von der Eröffnung: Von links: Dr. Gabriele Haas, Michael Pfister, Andrea Brandl, OB Ralf Hofmann, Dr. Julia Weimar. © groschenheft" width="1417" height="1063" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/07/BestOf40_open.jpg 1417w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/07/BestOf40_open-300x225.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/07/BestOf40_open-1024x768.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/07/BestOf40_open-533x400.jpg 533w" sizes="(max-width: 1417px) 100vw, 1417px" /><figcaption id="caption-attachment-16247" class="wp-caption-text">Schnappschuss von der Eröffnung: Von links: Dr. Gabriele Haas, Michael Pfister, Andrea Brandl, OB Ralf Hofmann, Dr. Julia Weimar. © groschenheft</figcaption></figure>
<p class="normRed">Der Kunstverein Schweinfurt feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Deshalb werden vom 21. Juli bis 29. November 2026 mit der Ausstellung BestOf40 bedeutende Werke aus dem eigenen Bestand sowie ausgewählte Leihgaben präsentiert.</p>
<p class="normRed">Die in enger Kooperation mit der Kunsthalle realisierte Ausstellung versteht sich als chronologische Zeitreise durch vier Jahrzehnte Kunstverein und erinnert an insgesamt rund 100 Ausstellungen, die das kulturelle Leben Schweinfurts nachhaltig geprägt haben.</p>
<p class="normRed">Seit seiner Gründung verfolgt der Kunstverein das Ziel, die Kunstlandschaft Schweinfurts aktiv mitzugestalten und das Profil der Industriestadt Schweinfurt zugleich als lebendige Kulturstadt mit vielfältigem künstlerischem Angebot zu stärken.</p>
<p class="normRed">Zahlreiche Ankäufe sowie rund 50 Dauerleihgaben an die Stadt Schweinfurt dokumentieren dieses langjährige Engagement eindrucksvoll. Ein besonders prominentes Beispiel hierfür ist die monumentale Edelstahlskulptur „Anker“ des Künstlerpaars Brigitte Matschinsky-Denninghoff und Martin Matschinsky. Die drei Meter hohe Großplastik glänzt seit 1998 auf der Maininsel und prägt den öffentlichen Raum der Stadt.</p>
<p class="normRed">„Mit einer Ausstellungsfläche von fast 400 Quadratmetern ist dies die umfassendste Ausstellung in unserer Geschichte. Wir freuen uns sehr, dass uns die Kunsthalle im Rahmen einer Kooperation diese attraktive Ausstellungsfläche zur Verfügung stellt und uns auch bei den Vorbereitungen tatkräftig unterstützt hat“, erklärt Michael Pfister, Vorsitzender des Kunstvereins.</p>
<p class="normRed">Ein wichtiger Meilenstein in der Vereinsgeschichte war die Entscheidung der Stadt Schweinfurt, dem Kunstverein seit 2009 mit dem Kunstsalon dauerhaft ein eigenes Domizil in der Kunsthalle zur Verfügung zu stellen. „Mit der neuen ‚Kunsthalle im Ernst-Sachs-Bad‘ sind wir eine große Verpflichtung eingegangen. Die Kunsthalle bietet Schweinfurt die Chance, ‚ganz oben‘ mitzuspielen. Aktiv dazu beizutragen, dass dies gelingt, ist unser erklärtes Ziel“, sagte damals der langjährige Vorsitzende Dr. Jochen Haas.</p>
<p class="normRed">Die Arbeit des Kunstvereins, der mit knapp 500 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Kunstvereinen Bayern zählt, findet auch über die Region hinaus hohe Anerkennung in der Kunstszene. Zugleich sei es Anspruch des Vereins, insbesondere Künstlerinnen und Künstler mit regionalem Bezug zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Kunst- und Kulturlandschaft zu leisten, betont Michael Pfister.</p>
<p class="normRed">Publikumsträchtige Ausstellungen mit oftmals mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern – etwa mit dem Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar, dem Neo-Expressionisten Alexander Höller, dem Karikaturisten und Maler Heinz A. Böhm, der Fotografin Nina Welch-Kling oder der Bildenden Künstlerin Stefanie Brehm – sowie erfolgreiche Kunstreisen, wie zuletzt zum Museum Frieder Burda in Baden-Baden, belegen das große Interesse der Schweinfurter Bürgerinnen und Bürger am vielfältigen Ausstellungsprogramm.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong> der Ausstellung: täglich 11 &#8211; 17 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr. Montag geschlossen.<br />
<a href="http://www.kunstverein-schweinfurt.de">www.kunstverein-schweinfurt.de</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunterbuntes Familienprogramm: Spielefest am 16./17. Mai 2026</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/04/02/spielefest-fladungen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 11:48:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15894</guid>

					<description><![CDATA[Historische Kinderspiele, Brettspiele, Knopfspiele und die weltweit einzigartige Murmelausstellung „Murmiland&#8220; – am 16. und 17. Mai 2026 verwandelt sich das Fränkische Freilandmuseum Fladungen von 10-17 Uhr in ein Spielparadies für Groß und Klein – mit Spielen von früher und heute. Unter dem Motto „Mitmachspaß für Groß und Klein&#8220; erwartet Familien ein buntes Programm aus historischen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historische Kinderspiele, Brettspiele, Knopfspiele und die weltweit einzigartige Murmelausstellung „Murmiland&#8220; – am 16. und 17. Mai 2026 verwandelt sich das Fränkische Freilandmuseum Fladungen von 10-17 Uhr in ein Spielparadies für Groß und Klein</strong> – mit Spielen von früher und heute.</p>
<p>Unter dem Motto „Mitmachspaß für Groß und Klein&#8220; erwartet Familien ein buntes Programm aus historischen und modernen Spielen, das zum Mitmachen, Ausprobieren und Entdecken einlädt.</p>
<p>Ein besonderes Highlight ist die mobile Mitspielausstellung „Murmiland&#8220; &#8211; faszinierende Murmelburgen, außergewöhnliche Kugelbahnen und Murmelflipper können von den Besucherinnen und Besuchern aktiv bespielt werden. Wer lieber in die Vergangenheit eintaucht, kann bei historischen Knopf- und Murmelspielen wie dem „Schussern“ oder „Stöckeln“ entdecken, wie Kinder früherer Generationen ihre Freizeit verbrachten. In der Aktionsscheune warten am Samstag Brettspiele wie Mühle, Domino, Schach und „Mensch ärgere dich nicht“ auf die Museumsgäste. Am Sonntag ist hier zusätzlich der Spieletreff der vhs Rhön-Grabfeld gGmbH zu Gast und lädt dazu ein, in entspannter Atmosphäre gemeinsam verschiedene moderne Brettspiele kennenzulernen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-15896" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/05/FLM_Fladungen-Spielefest.jpg" alt="" width="393" height="279" /></p>
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<p>Wer sich lieber körperlich auspowert, kommt bei den Bewegungsspielen auf seine Kosten: Gummitwist, Dosenwerfen und eine Wurfbude wecken Schulhof-Erinnerungen und fordern Geschicklichkeit. Wettrennen dürfen natürlich auch nicht fehlen: Um die Wette gelaufen wird beim Sackhüpfen und Stelzenlauf, beim Tauziehen am Riesentau können gleich ganze Gruppen ihre Kraft testen. Damit das Spielvergnügen noch mehr Spannung bekommt, erhalten alle Gäste – ob groß oder klein &#8211; an der Kasse einen Laufzettel. An jeder Spielstation gibt es einen Sticker – wer die Karte vollständig ausfüllt, nimmt an einem Gewinnspiel mit spielerischen Überraschungen teil.</p>
<p>Wer viel spielt, braucht auch mal eine Pause. Süße und salzige Spezialitäten für den kleinen Hunger sind im Museumsgelände, beim Brotzeitstübchen in der Hofstelle aus Oberbernhards sowie im Biergarten des Museumswirtshauses „Zum Schwarzen Adler“ erhältlich.<br />
<strong>Museumseintritt 8 €, Kinder unter 6 Jahren frei, verschiedene Ermäßigungen/Familienkarte erhältlich.</strong></p>
<p><strong>Angebot an Christi Himmelfahrt</strong>: Bereits am <strong>Donnerstag, 14. Mai</strong> 2026 lädt das Fränkische Freilandmuseum Fladungen zu einem abwechslungsreichen Tagesausflug ein: Eine Führung rund um die Eisenbahn mit Besichtigung historischer Waggons und der Dampflok (11 und 14 Uhr) sowie Schmiedevorführungen stehen auf dem Programm.<br />
<a href="http://www.freilandmuseum-fladungen.de">www.freilandmuseum-fladungen.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Industremuseum: Wolfgang Rücknagel erhält ersten AKI Ehrenpreis</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/18/aki-ehrenpreis-industriemuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 13:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15815</guid>

					<description><![CDATA[Der Arbeitskreis Industrie-, Handwerks- und Gewerbekultur Schweinfurt e. V. (AKI), Träger des Industriemuseums Schweinfurt, hat den AKI-Ehrenpreis 2026 an Wolfgang Rücknagel verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verein sein langjähriges und außergewöhnliches Engagement für das Industriemuseum sowie für die Vermittlung der Schweinfurter Industriekultur. Seit 2010 ist Rücknagel maßgeblich am Aufbau und an der Weiterentwicklung des...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Arbeitskreis Industrie-, Handwerks- und Gewerbekultur Schweinfurt e. V. (AKI), Träger des Industriemuseums Schweinfurt, hat den AKI-Ehrenpreis 2026 an Wolfgang Rücknagel verliehen.</strong> Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verein sein langjähriges und außergewöhnliches Engagement für das Industriemuseum sowie für die Vermittlung der Schweinfurter Industriekultur.</p>
<p>Seit 2010 ist Rücknagel maßgeblich am Aufbau und an der Weiterentwicklung des Museums beteiligt. Sein Einsatz umfasst ein breites Spektrum an Aufgaben: von der Pflege und Strukturierung der Datenbestände über umfangreiche historische Recherchen bis hin zu seiner Tätigkeit als engagierter Museumsleiter.</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Vermittlung. In zahlreichen öffentlichen und privaten Führungen gelingt es ihm, Besucherinnen und Besucher für die industrielle Geschichte Schweinfurts zu begeistern. Mit großer Fachkenntnis, Leidenschaft und einem ausgeprägten Gespür für anschauliche Erklärungen macht er technische Zusammenhänge verständlich und Geschichte lebendig erfahrbar.</p>
<p>Sein Engagement geht dabei weit über das übliche Maß ehrenamtlicher Tätigkeit hinaus. Rücknagel investiert einen erheblichen Teil seiner Freizeit in die Vorbereitung, Durchführung und kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Arbeit im Museum. Zudem übernimmt er Verantwortung für die nachhaltige Sicherung und Aufbereitung historischer Inhalte.</p>
<p>Mit der Verleihung des AKI-Ehrenpreises 2026 setzt der Verein ein Zeichen der Anerkennung für diesen außergewöhnlichen Einsatz und dessen Bedeutung für die Bewahrung der industriellen Identität Schweinfurts.</p>
<p><strong>Die Wechselausstellung</strong><strong> „Windkraft – Power aus der Natur mit Technik aus Schweinfurt“</strong><strong> ist während der Saison 2026 zu sehen. </strong>Sie lädt zu einer spannenden Zeitreise ein. Die Geschichte der Windkraft reicht weit zurück und ist eine der ältesten Formen der Nutzung erneuerbarer Energie. Das Team des Industriemuseums Schweinfurt freut sich auf Ihren Besuch.<br />
<strong>Informationen und Öffnungszeiten</strong>:<br />
<a href="http://www.industriemuseum-schweinfurt.de"><strong>www.industriemuseum-schweinfurt.de</strong></a></p>
<figure id="attachment_15817" aria-describedby="caption-attachment-15817" style="width: 875px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15817" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/04/AKI-Team-©-Katrin-Grimm.jpg" alt="AKI-Team. Fotos: Katrin Grimm &amp; Dieter Bauer" width="875" height="424" /><figcaption id="caption-attachment-15817" class="wp-caption-text">AKI-Team. Fotos: Katrin Grimm &amp; Dieter Bauer</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dietrich Klinge „Corespondentia assonare” in der Kunsthalle</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/17/dietrichklinge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15568</guid>

					<description><![CDATA[Über Zeit und Raum hinweg: Begegnungen mit dem Fremden bis 30. Juni 2026 in der Kunsthalle Schweinfurt, Westflügel und Galerie im Quadrat Die Ausstellung „Dietrich Klinge. Corespondentia assonare. Über Zeit und Raum hinweg: Begegnungen mit dem Fremden“ ist derzeit in der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen. Präsentiert werden Werke von Dietrich Klinge in einem epochen- und kulturübergreifenden...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über Zeit und Raum hinweg: Begegnungen mit dem Fremden<br />
</strong><em>bis 30. Juni 2026 in der Kunsthalle Schweinfurt, Westflügel und Galerie im Quadrat</em></p>
<p>Die Ausstellung „Dietrich Klinge. Corespondentia assonare. Über Zeit und Raum hinweg: Begegnungen mit dem Fremden“ ist derzeit in der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen. Präsentiert werden Werke von Dietrich Klinge in einem epochen- und kulturübergreifenden Dialog mit historischen Artefakten und zeitgenössischen Positionen aus seiner eigenen, umfangreichen Sammlung. Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Bode Galerie (Nürnberg/Frankfurt/Daegu).</p>
<p>Die Fragen stellte Dr. Julia Weimar, Kunsthalle Schweinfurt</p>
<p><strong> </strong></p>
<ol>
<li><strong><em> Liebe Frau Bode, gemeinsam mit Ihrem Vater Klaus D. Bode betreiben Sie die Galerie. Was sind Ihre Aufgaben?</em></strong></li>
</ol>
<p>Mein Vater hat die Galerie vor 41 Jahren in Nürnberg gegründet und ihr Profil über Jahrzehnte geprägt. Vor rund 20 Jahren haben wir unser Engagement nach Korea ausgeweitet – ein Schritt, der bis heute ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist und in diesem Jahr ein Jubiläum markiert.</p>
<p>Seit vier Jahren betreue ich außerdem unseren Kunstsalon in Frankfurt. Dieser versteht sich nicht nur als klassischer Galerieraum, sondern als lebendige Plattform für Künstlerinnen und Künstler sowie ein kunstinteressiertes Publikum. Neben Ausstellungen geht es dort vor allem um Austausch und Begegnung.</p>
<p>Ein zentraler Aspekt unserer Arbeit ist die Vermittlung – zwischen Künstler und Galerie, zwischen Werk und Betrachter, aber auch zwischen unterschiedlichen kulturellen Räumen. Gerade der Dialog zwischen Europa und Korea spielt dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<ol start="2">
<li><strong><em> Die Liste jener Künstler, die Sie in Ihrer Galerie vertreten, liest sich wie ein „Who’s who“ der zeitgenössischen Kunst. Auch Dietrich Klinge gehört dazu. Wie kam es zum Kontakt?</em></strong></li>
</ol>
<p>Der erste Kontakt zu Dietrich Klinge hat tatsächlich seinen Ursprung rund 9.000 Kilometer entfernt – in Seoul. Mein Vater sah dort 2006 auf der Kunstmesse KIAF eine One-Man-Show des Bildhauers und war sofort beeindruckt.</p>
<p>Zu einer Zusammenarbeit kam es allerdings erst einige Jahre später. 2012 feierte Nürnberg ein großes Dürer-Jubiläum, und wir luden unsere Künstler ein, sich im Rahmen einer Ausstellung mit Dürers Werk auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang erhielten wir den Hinweis auf Dietrich Klinge. Besonders interessant erschien uns sein intensives Studium der menschlichen Körperproportionen. Diese Forschungen knüpfen an eine lange kunsthistorische Tradition an – etwa an Leonardo da Vinci, aber auch an Albrecht Dürer, der sich ebenfalls intensiv mit Proportionslehren beschäftigte, jedoch an deren endgültiger Systematisierung scheiterte.</p>
<p>Aus diesem inhaltlichen Bezug heraus entstand der erste Kontakt und schließlich auch eine Ausstellung in unseren Nürnberger Räumen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><strong><em> Dietrich Klinge lebt und arbeitet in Weidelbach/Mittelfranken. Dort hat er ein außergewöhnliches Kunstareal geschaffen. Erzählen Sie uns doch bitte einmal davon.</em></strong></li>
</ol>
<p>Dietrich Klinge lebt mit seiner Frau Christina Roederer in einer alten Wassermühle in Weidelbach, die das Paar seit den 1990er Jahren restauriert hat. In unmittelbarer Nähe entstand 2020 der Ausstellungsraum <strong>PORTUS</strong>, den der Künstler selbst entworfen hat. PORTUS ist als Ort der Konzentration gedacht. Hier begegnen sich Werke aus Klinges eigener Sammlung mit seinen Plastiken.</p>
<p>Ein zweiter Ort ist <strong>PORTA</strong>, ebenfalls ein eigens errichtetes Gebäude, das in seiner Atmosphäre fast an einen kleinen Palazzo erinnert. Dort präsentiert Klinge seine Arbeiten im Innen- und Außenraum und verbindet Bildhauerei, Architektur und Landschaft.</p>
<p><strong> </strong></p>
<ol start="4">
<li><strong><em> Was ist das Besondere an der Ausstellung in der Kunsthalle?</em></strong></li>
</ol>
<p>Die Ausstellung macht einen Kunstort erfahrbar, der normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist. PORTUS in Weidelbach ist ein sehr persönlicher Ort der Sammlung und der künstlerischen Reflexion. In Schweinfurt wird diese Konstellation nun in einen musealen Kontext übertragen.</p>
<p>Gerade aus der Perspektive der Kulturvermittlung ist dieser Ansatz besonders interessant, weil sichtbar wird, wie Kunst über historische und geografische Grenzen hinweg miteinander in Resonanz treten kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<ol start="5">
<li><strong><em> Gibt es ein Exponat, das Ihnen besonders am Herzen liegt? Und wenn ja, warum?</em></strong></li>
</ol>
<p>Es ist besonders schön zu sehen, dass Werke aus dem Werkzyklus „Memory of Origin“ von Woo Jong Taek Teil der Ausstellung sind. Wir arbeiten mit ihm seit fast zehn Jahren zusammen, und er gehört zu den ersten südkoreanischen Künstlern in unserem Programm. In diesem Jahr jährt sich zudem unser Engagement in Korea zum zwanzigsten Mal.</p>
<p>Woos künstlerische Haltung schöpft aus der Verinnerlichung von Gegensätzen – von Vergangenheit und Gegenwart, von Tradition und Fortschritt. Seine Arbeiten lassen sich in diesem Sinne selbst als Werke des Dialogs verstehen: Sie verbinden unterschiedliche kulturelle und geistige Bezugsebenen und überführen diese Spannungen in eine umfassendere, fast spirituelle Verbundenheit.</p>
<p>Gerade innerhalb des Ausstellungskontexts wird so sichtbar, dass ein kulturübergreifender Dialog auch in der zeitgenössischen Kunst lebendig weitergeführt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><strong><em> Warum sollte man die Ausstellung „Corespondentia assonare“ besuchen?</em></strong></li>
</ol>
<p>Die Ausstellung bietet eine außergewöhnliche Bandbreite an historischer Skulptur, die man in dieser Form – und vor allem in diesem Kontext – nur selten erleben kann. Für Besucherinnen und Besucher eröffnet sich dadurch eine Vielzahl spannender Entdeckungen.</p>
<p>Gerade die Gegenüberstellung von Werken aus unterschiedlichen Zeiten und kulturellen Kontexten macht den besonderen Reiz aus. Sie zeigt, wie Kunst über Epochen und geografische Räume hinweg miteinander in Beziehung treten kann – und genau dieser Dialog ist es, der Kunst immer wieder neu lebendig macht.</p>
<p><strong><br />
Begleitprogramm:</p>
<p></strong><strong>Sonntag, 12. April 2026</strong>, 13:30 Uhr<br />
Behind the Scenes – exklusive Technik-Führung mit Markus Glöckner (Museumstechniker Kunsthalle Schweinfurt), 10 Euro (inkl. Eintritt).</p>
<p><strong>Donnerstag, 23. April 2026</strong>, 18:30 Uhr<strong><br />
</strong>Kunstgespräch mit Prof. Dr. Kai Uwe Schierz und Dietrich Klinge, 10 Euro (inkl. Eintritt).</p>
<p><strong>Donnerstag, 11. Juni 2026</strong>, 18:30 Uhr<strong><br />
</strong>Kuratorenführung mit Andrea Brandl M.A. (Leiterin Kunsthalle Schweinfurt), 10 Euro (inkl. Eintritt).<strong> </strong></p>
<p><strong>Sonntag, 21. Juni 2026</strong>, 14 Uhr<strong><br />
</strong>Behind the Scenes – exklusive Technik-Führung mit Markus Glöckner (Museumstechniker Kunsthalle Schweinfurt), 10 Euro (inkl. Eintritt).</p>
<p><strong>Öffnungszeiten: </strong>Di-So 11-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, jeden 1. Donnerstag im Monat freier Eintritt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Museum Otto Schäfer: „Friedrich for future”</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/02/02/mus-otto-schaefer-rueckert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 13:36:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14837</guid>

					<description><![CDATA[Ausstellung „Friedrich for Future” Bis 30. März ist die Ausstellung „Friedrich for Future – Was uns Friedrich Rückert heute noch zu sagen hat“ zu sehen. Das Projekt holt den Dichter in die Gegenwart: War er doch einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts, ist er heute vielen vor allem als Verfasser von Liebesgedichten oder...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><strong>Ausstellung „Friedrich for Future”</strong></h3>
<p>Bis 30. März ist die Ausstellung „Friedrich for Future – <strong>Was uns Friedrich Rückert heute noch zu sagen hat</strong>“ zu sehen. Das Projekt holt den Dichter in die Gegenwart: War er doch einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts, ist er heute vielen vor allem als Verfasser von Liebesgedichten oder als Übersetzer orientalischer Dichtungen bekannt.</p>
<p>Doch was kann uns sein Werk heute, beinahe 160 Jahre nach seinem Tod, noch sagen? Die Ausstellung, kuratiert von der städtischen Rückert-Beauftragten Andrea Mayer, stellt den Dichter jenseits verstaubter Schulbücher und Anthologien vor – als zeitgenössischen Gesprächspartner zu Themen, die jeden Einzelnen von uns betreffen: Von der Heimat, über Liebe und Trauer bis zu Natur und Umwelt. (Eintritt zur Eröffnung frei).</p>
<p>Gezeigt werden originale Handschriften, persönliche Briefe und Bildexponate in neuen Zusammenhängen. Auch der spielerische Zugang kommt nicht zu kurz: In der Abteilung „Liebe“ lässt sich im Quiz „Wer hat’s geschrieben?“ testen, ob ein Vers aus Rückerts „Liebesfrühling“ stammt – oder doch aus einem Schlager.<br />
Zu erleben noch bis 30. März 2026 <strong>im Museum Otto Schäfer, Judithstraße 16</strong>, 97422 Schweinfurt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung Kunsthalle – Interview mit Michael Berke</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/12/29/kunsthalle-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 10:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14709</guid>

					<description><![CDATA[Das Interview führt Maren Jensen Bis 8. Februar 2026 zeigt die Kunsthalle Schweinfurt die Ausstellung „Herbert Zangs und Hubert Berke. Die Realität ist das Fantastische“. Im Interview gibt Michael Berke, einer der Söhne von Hubert Berke, persönliche Einblicke in das vielseitige und Werk seines Vaters. Herr Berke, Sie betreuen gemeinsam mit Geschwistern das künstlerische Erbe...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Interview führt Maren Jensen</em></p>
<p><strong>Bis 8. Februar 2026 zeigt die Kunsthalle Schweinfurt</strong> die Ausstellung „Herbert Zangs und Hubert Berke. Die Realität ist das Fantastische“. Im Interview gibt Michael Berke, einer der Söhne von Hubert Berke, persönliche Einblicke in das vielseitige und Werk seines Vaters.</p>
<p><em>Herr Berke, Sie betreuen gemeinsam mit Geschwistern das künstlerische Erbe Ihres Vaters. Welche Aufgaben sind damit verbunden?<br />
</em>Michael Berke: Da gibt es tatsächlich viele verschiedene Aufgaben: Professionelle, hochauflösende Fotos aller Bilder und Skulpturen anfertigen zu lassen, Nummerierung und Sortierung nach Themen und Entstehungszeit, Pflege der Webseite, Präsentationen für Interessierte (Sammler, Galeristen, Museumsleute, Kuratoren).</p>
<p><em>In der Ausstellung werden die Werke von Hubert Berke mit Arbeiten von Herbert Zangs im Dialog präsentiert. Welche Objekte aus dem umfangreichen Schaffen Ihres Vaters werden in der Kunsthalle gezeigt?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Dieses Mal nur eine Auswahl von Skulpturen, denn 2021 würdigte die Kunsthalle bereits das malerische Werk meines Vaters in einer umfassenden Einzelausstellung.</p>
<p><em>Welchen Raum nimmt die Objektkunst im Werk ihres Vaters ein?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Dieser Bereich war für Hubert Berke eher eine spielerische Abwechslung zur Malerei und stellt vergleichsweise nur einen sehr kleinen Teil des künstlerischen Nachlasses dar. Die sehr frühen „Nagelplantagen“ (ab ca.1953) sind leider nicht mehr im Nachlass.</p>
<p><em>Die </em><em>Exponate</em><em> haben </em><em>z.T. </em><em>humorvolle Titel</em><em>. Spielte</em><em> Humor </em><em>eine große Rolle </em><em>in Ihrem Familienalltag?</em><br />
<strong>Michael Berke:</strong> Vielleicht dann, wenn unser Vater uns noch kleinen Kindern selbst erfundene Märchen erzählte, oder wenn er bei seiner Arbeit im Atelier über seine fantasievollen Zeichnungen schmunzelte. Später war er in der Familie nicht mehr präsent, weil er sich in sein Atelier zurückzog.</p>
<p><em>Hubert Berke war ein wichtiger Vertreter des Informel und Mitglied in verschiedenen Künstlergruppen, wie z.B. der „Donnerstaggesellschaft“, „junger westen“ und der Gruppe ZEN 49. </em><em>Gab es in Ihrer Kindheit Begegnungen mit anderen Künstlern</em><em>, an die Sie sich erinnern?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Ich erinnere mich noch an den Besuch von Max Ernst und an die vielen Besuche des Kölner Fotografen Chargesheimer, mit dem mein Vater befreundet war.</p>
<p><em>Die Ausstellung trägt den Titel „Die Realität ist das Fantastische“. Was bedeutet dieser Titel für Sie, und welche Rolle spielte das Fantastische in der Kunst Ihres Vaters?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Fantasie spielt in den Arbeiten von Hubert Berke eine dominante Rolle, insbesondere in den frühen, figürlichen Arbeiten der Serien ‚Masken im Sumpf‘, „Versuchung des hl. Antonius“ und „Totentanz“, aber auch in den Skulpturen, wie man hier erkennen kann. Insofern passt der Ausstellungstitel genauso gut, wie für die Arbeiten von Zangs.</p>
<p><em>Die Arbeiten ihres Vaters bestehen aus Fundstücken und Alltagsgegenständen, teilweise erzeugen sie Geräusche und bewegen sich. Welche Materialien sind besonders überraschend und welche Herausforderungen ergeben sich bei der Instandhaltung und Restaurierung?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Bei den kinetischen Objekten ist der Verschleiß ein größeres Problem. Kommt Elektronik dazu, wird es noch schwieriger, weil defekte Teile nicht mehr im Original ersetzt werden können. Bei „Schneewittchen“ und anderen kinetischen Objekten hat Hubert Berke für die Mechanisierung meinen Märklinbaukasten geplündert. Ein Gitarren-Pickup nimmt die Schwingungen der Saiten auf, die verstärkt aus dem Lautsprecher zu hören sind, ergänzt durch elektronisch erzeugte Töne.</p>
<p><em>Sie haben sich beruflich für einen ganz anderen Weg entschieden und Physik studiert. Was hat Sie dazu bewegt, diesen Weg einzuschlagen, und inwiefern beeinflusst oder unterscheidet sich Ihre Berufswahl von dem künstlerischen Hintergrund Ihrer Familie?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Alles Technische hat mich schon als Kind fasziniert. Mit 11 Jahren habe ich mein erstes Radio zusammengelötet. Physik und Mathematik waren meine Lieblingsfächer in der Schule. Zeichnen konnte ich aber auch gut, war aber eher Mittel zum Zweck.</p>
<p><em>Warum sollte man die Ausstellung unbedingt besuchen?<br />
</em><strong>Michael Berke:</strong> Sie zeigt sehr eindrucksvoll, wie diese beiden Künstler mit dem Material oder Fundstücken umgehen, die man normalerweise nicht in einem Bild oder einer Skulptur erwartet, in der aber der Künstler so seine persönliche Realität erschafft. Tauchen Sie ein in eine fantastische Realität und erfahren/erhören Sie ihre Wirkung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bunte Steine – Jubiläumsjahr 2025 im Museum Georg Schäfer</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/12/19/buntesteine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 09:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14881</guid>

					<description><![CDATA[Das 19. Jahrhundert verstand es noch, sich zu vertiefen, sich ohne Beachtung der Zeitdauer in einer Sache zu versenken; visuell und geistig. Was lange betrachtet, gewürdigt oder gar erforscht wurde, das galt es nach tiefer Erfassung in eine Beziehung zum Ganzen, zu den Gesetzen der Natur oder zumindest in Einklang zu den moralisch-göttlichen Gesetzen zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das 19. Jahrhundert</strong> verstand es noch, sich zu vertiefen, sich ohne Beachtung der Zeitdauer in einer Sache zu versenken; visuell und geistig. Was lange betrachtet, gewürdigt oder gar erforscht wurde, das galt es nach tiefer Erfassung in eine Beziehung zum Ganzen, zu den Gesetzen der Natur oder zumindest in Einklang zu den moralisch-göttlichen Gesetzen zu bringen. Das Mysteriöse, das Okkulte hatte seit der Aufklärung zu entfallen und lebte in der „schwarzen Romantik“ doch weiter. Noch fand alles ohne KI statt. Der Mikrokosmos eines Käfers im Hausgarten oder eines bunten Steins am Feldweg hatte im Makrokosmos in ein Funktionssystem der Erde zu münden. Ein solches schlug etwa Carl von Linné mit seinen „Systema Naturae“ genannten Forschungsergebnissen vor. Seine botanische und zoologische Taxonomie verdrängte bald alle anderen Theorien zu den Familien- und Arten-Stammbäumen der Pflanzen- und Tierwelt.</p>
<p>Der Tagesablauf war bis zur Industrialisierung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einer auf landwirtschaftlichen Erträgen basierenden Staatsökonomie geprägt. Selbst in den größeren Städten war der Arbeitsalltag vom Wetter, der Außentemperatur und vor allem den Jahres- wie auch den Tageszeiten abhängig. Natürliche Helligkeit ermöglichte und begrenzte das Arbeiten auf die Stunden zwischen Sonnenauf- und -untergang – auch wenn im Bergbau, in Pfarrhäusern, in Schlössern und Gasthäusern bereits künstliches Licht zum Einsatz kam. Die bürgerlichen Mußestunden setzten mit der Abenddämmerung ein. Es gab kein Internet, keinen Streamingdienst oder wenigstens ein Fernsehprogramm, kein Radio. Es wurde viel gelesen, aber auch betrachtet. Es wurde gesammelt, aber auch gezeichnet. In Skizzenbüchern und in Zettelkästen. Pfarrhäuser und Gelehrtenstuben mutierten zu Forschungsstätten: Zu welcher Art gehörte diese blau gepunktete Blume, aus was besteht dieser rötlich schimmernde Feldstein? Unzählige Samen aus Wald und Flur, aus Nutzobst und Wildfrüchten wurden gemustert. Was gesammelt in den Schachteln lag, wurde auch inventarisiert. Briefe teilten den Fund mit, Briefe bestätigten oder widerlegten kühne Thesen. Das geistige Europa war auch auf anderen Kontinenten ein Forschendes, Einordnendes. Die seit dem 16. Jahrhundert betriebene Kolonialisierung und ihre negativen Folgen überdecken diesen Faktor. Ob mit Alexander von Humboldt literarisch in die Anden gereist wurde oder mit interessierten Freunden in die neuen „Schweizen“ Deutschlands gewandert wurde, hing von der Reisekasse und der Wanderlust ab. Dabei wurde auch in der fränkischen, sächsischen oder holsteinischen Schweiz der Hunger nach wissenschaftlich Neuem verknüpft mit Frohsinn und einer weite Kreise erfassenden Popularisierung: „Im Frühtau zu Berge wir ziehen… „. Neuen Thesen, etwa denen von der Entstehung der Erdkruste ging man sonntags bei Ausflügen durch Wald und Wiesen oder bei Reisen in Kurbäder mit heißen Quellen und blubbernden Mooren nach. Besonders die neuen Erkenntnisse in Geologie und Morphologie verhießen dabei spannende Entdeckungen, denn bekanntlich liegen die meisten Quellbäder in „geologisch aktiven“ Gegenden. Und alle diese schaurigen Gebirge mit ihren Felsschluchten und merkwürdigen Gesteinsformationen: Entstanden sie gemäß der Theorien von Neptonismus oder Vulkanismus? Die moderne Plattentektonik war als These noch nicht formuliert.</p>
<p>Dass die bildende Kunst sich diesen Fragen und Diskussionen ihrer Zeit nicht entzog, wird beim Gang durch die zweite Jubiläumsausstellung 2025 im Museum Georg Schäfer recht deutlich. Da geht es bei Julius Schnorr von Carolsfeld um Frauen, die zum Zweck der Heilung mit Mesmers „Animalischen Magnetismus“ in Hypnose versetzt wurden und beim Reden die Augen verdrehen. Oder um scheinbar nichtssagende Steine, die Eduard Schleich mal eben auf das Papier bannte. Um Zeichner, die vor einem Felsüberhang sitzen, während sich neugierige Touristen dem Motiv ebenfalls nähern. Aber es geht in den Zeichnungen und Aquarellen auch um eine neue, nunmehr betont bürgerliche Vorstellung von Familie, um eine endlich kindgerechte Erziehung der Stammhalter, ja selbst um die kleine Welt der vielen Gegenstände in den Appartements von preußischen Königen und Königinnen. Es handelt sich um deren Rückzugsräume, um komfortable Zellen des Privaten inmitten ihres ansonsten zur Schau gestellten öffentlichen Lebens. Und wo bleibt die Romantik mit ihren stimmungsvollen Landschaften, den Sonnenauf- und -untergängen? Sie ging nicht verloren, sie dominierte bis in unsere Zeit hinein die Wahrnehmung der Natur, der Landschaft. Mangelnder Umweltschutz und Klimawandel lösen inzwischen neue Wahrnehmungsformen der Erde aus, schaffen neue Bilder jenseits der Romantik. Wer sich literarisch nochmals auf die Suche nach der verlorenen Zeit begeben mag, lese Adalbert Stifter und Gottfried Keller. Dort gibt es sie noch, die Erzählungen und Beschreibungen einer Welt voll „schöner Landschaften“. Sie sind bis heute existent, nur gelingt uns nur noch selten, sie mit den Augen des 19. Jahrhunderts zu sehen. Geschweige denn, sich in sie zu versenken. Für die Musik ist dieser Zugang noch offen, hört man, wie Bedrich Smetana „Aus der Heimat“ komponierte. Hier entfaltet sich die nordböhmische Landschaft in Tschechien für die Ohren. Man möchte sie aber auch hören, wenn Spitzweg den Schwansee zeichnet. Ein karges Gewässer &#8211; ohne Berge. Und ohne die Märchenschlösser von König Ludwig II. von Bayern.</p>
<figure id="attachment_14886" aria-describedby="caption-attachment-14886" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14886" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/11/MGS_Groschenheft_Bunte-Steine_Bild02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/11/MGS_Groschenheft_Bunte-Steine_Bild02-300x200.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/11/MGS_Groschenheft_Bunte-Steine_Bild02-1024x682.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/11/MGS_Groschenheft_Bunte-Steine_Bild02-600x400.jpg 600w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/11/MGS_Groschenheft_Bunte-Steine_Bild02-1920x1279.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-14886" class="wp-caption-text">Eduard Gärtner: „Grünes Zimmer im Berliner Schloss“, 1849<br />© Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, Foto: Matthias Langer</figcaption></figure>
<p>Die Chance, die <strong>„Meisterwerke deutscher Zeichenkunst“</strong> mit den Augen des 19. Jahrhunderts zu betrachten bietet sich bei den <strong>Kuratorenführungen</strong> mit Wolf Eiermann am <strong>Dienstag, 02. Dezember 2025 </strong>um<strong> 14 Uhr und </strong>um<strong> 18.30 Uhr</strong>. An diesem Tag gilt wieder freier Eintritt für das gesamte Museum.</p>
<p>Der letzte Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe im Jubiläumsjahr eröffnet am <strong>Mittwoch, 10. Dezember 2025 </strong>um<strong> 18.30 Uhr </strong>noch einmal einen ganz besonders Blickwinkel auf „Drucke und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts“: Die Restauratoren Uwe Golle und Carsten Wintermann von der „Klassik Stiftung Weimar“ beschäftigen sich mit „Aspekten der Alterung und Konservierung bei Arbeiten auf Papier“. Die Teilnahme ist kostenlos.</p>
<p>Speziell für die (Vor-)Weihnachtszeit haben wir für unsere Besuchenden ein erlesenes „Führungspaket“ geschnürt: Es beginnt am vierten <strong>Adventssonntag, 21. Dezember 2025 </strong>um<strong> 14 Uhr</strong> mit KUNST FÜR ERWACHSENE und „Adventsfee“ Anja Gareiß-Castritius, die durch die aktuelle Sonderausstellung führt. Zwar ist das Museum Georg Schäfer am ersten Weihnachtstag streng genommen geschlossen, doch öffnet unser „Weihnachtsengel“ Sandra Sembach am <strong>Donnerstag, 25. Dezember </strong>um<strong> 14 Uhr</strong> exklusiv die Türen für eine Sonderführung durch die Jubiläumsausstellung. <strong>Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich</strong> – es sind noch Plätze frei! Am zweiten Weihnachtstag, <strong>Freitag, 26. Dezember </strong>um<strong> 14 Uhr</strong> freut sich Sandra Sembach noch einmal darauf mit allen Interessierten die „Meisterwerke deutscher Zeichenkunst im 19. Jahrhundert“ zu entdecken.</p>
<p>Die Expertenführung durch die Sonderausstellung mit Ulf Dingerdissen am <strong>Sonntag 28. Dezember </strong>um<strong> 14 Uhr</strong>, ist zwar die letzte öffentliche Führung im Jahr 2025, doch ist unser „Weihnachts-Angebot“ damit noch lange nicht zu Ende: Zum Start des neuen Jahres findet am <strong>Donnerstag, 1. Januar 2026 </strong>um<strong> 14 Uhr</strong> ebenso eine öffentliche Führung durch die Jubiläumsausstellung statt wie am <strong>Sonntag, 4. Januar </strong>um <strong>14 Uhr</strong> und an Dreikönig, <strong>Dienstag, 6. Januar </strong>um<strong> 14 Uhr </strong>und<strong> 18.30 Uhr</strong>.</p>
<p>Alle Veranstaltungen sind wie gewohnt unter <a href="http://www.museumsgeorgschaefer.de">www.museumsgeorgschaefer.de</a> zu finden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amalgam – Ausstellung des Kunstvereins</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/12/09/amalgam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 16:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15025</guid>

					<description><![CDATA[Künstlerführung mit Julian Kirchner Amalgam heißt die aktuelle Ausstellung des Kunstvereins Schweinfurt mit ausgewählten Werken des gebürtigen Schweinfurter Künstlers Julian Kirchner. Seine großformatigen Holzdrucke verbinden Tradition und Gegenwart. Sie laden dazu ein, das Spannungsfeld zwischen Vertrautem und Rätselhaften zu erkunden. Kirchner, der nach seinem Kunststudium in Düsseldorf heute in Köln lebt und arbeitet, hat seine...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="s3"><strong><span class="s4">Künstlerführung mit Julian Kirchner</span></strong></p>
<p class="s6"><span class="s5">Amalgam heißt die aktuelle Ausstellung des Kunstvereins Schweinfurt mit ausgewählten Werken des gebürtigen Schweinfurter Künstlers Julian Kirchner. Seine großformatigen Holzdrucke verbinden Tradition und Gegenwart. Sie laden dazu ein, das Spannungsfeld zwischen Vertrautem und Rätselhaften zu erkunden. Kirchner, der nach seinem Kunststudium in Düsseldorf heute in Köln lebt und arbeitet, hat seine Werke bereits in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert. </span></p>
<p class="s6"><span class="s5">Am </span><strong><span class="s7">Samstag, 27. Dezember</span></strong><span class="s5"><strong> 2025</strong> um 14 Uhr führt Julian Kirchner durch seine Ausstellung im Salon des Kunstvereins in der Kunsthalle. </span></p>
<p class="s6"><span class="s5">Am <strong>11. Januar 2026</strong> endet dann die Ausstellung im Rahmen einer Finissage (Beginn 11 Uhr), bei der die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff einen Vortrag über die Arbeit von Julian Kirchner halten und auch Gesprächspartnerin von Johannes Hock sein wird, der Amalgam kuratiert hat. </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KunstFABrik 2.0 &#8211; Aktuelles in der Spitalstraße 29</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/12/01/kunstfabrik-dez-jan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15007</guid>

					<description><![CDATA[Aktuelle Präsentationen: Malerei von Riccarda Röth, Irina Just, Ella Caffery, Marianne Nies, Volker Ebel, Jürgen Schneider (Jot), Helmut G. Bedenk und Gerhard R. Göbel. Bildhauerei/Objektkunst von Florian Tully und Michael Schwarz. Fotografie von Sergej Chernoisikow und Sebastian Stertz. Neu: eine Dezember/Januar-Überraschung mit Jotdoku. Termine: • Samstag, 20. Dezember, 19 Uhr: „Einer wird gewinnen“ – Kunstquiz...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed"><b>Aktuelle Präsentationen</b>: Malerei von Riccarda Röth, Irina Just, Ella Caffery, Marianne Nies, Volker Ebel, Jürgen Schneider (Jot), Helmut G. Bedenk und Gerhard R. Göbel. Bildhauerei/Objektkunst von Florian Tully und Michael Schwarz. Fotografie von Sergej Chernoisikow und Sebastian Stertz. Neu: eine Dezember/Januar-Überraschung mit Jotdoku.</p>
<p class="normRed"><b>Termine: </b>• Samstag, <b>20. Dezember</b>, 19 Uhr: „Einer wird gewinnen“ – Kunstquiz mit drei Hauptpreisen • Samstag, <b>10. Januar</b>, 19.30 Uhr: Vernissage mit neuen Künstlern • Samstag, <b>17. Januar</b>, 18 Uhr: Lesung „Der Geist der Hoffnung“ – klassische mexikanische Gedichte (dt. Übersetzung), Karten: 10 € • Samstag, <b>24. Januar</b>, 19.30 Uhr: Finissage mit allen Künstlern.</p>
<p class="normRed">Neben wechselnden Ausstellungen in Malerei, Fotografie und Skulptur umfasst das Programm Live-Musik (u. a. Harfe, Klavier, Blues, Jazz, Soul, experimentelle Ambient Music), Lesungen und Filmformate. Die KunstFABrik 2.0 versteht sich als offener Raum für vielfältige künstlerische Ausdrucksformen und bietet derzeit zwölf Kunstschaffenden Präsentationsmöglichkeiten.</p>
<p class="norm8">Öffnungszeiten: Montag geschlossen • Dienstag–Samstag: 11 bis 18 Uhr • telefonische Absprache, Tel. 0176 4562 0986.<br />
KunstFABrik 2.0, 97421 Schweinfurt, Spitalstraße 29.</p>
<p class="normRed">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KunstFABrik 2.0 &#8211; November 2025 &#8211; Highlights</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/11/01/kunstfabrik2-0-nov-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 10:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14741</guid>

					<description><![CDATA[Samstag, 8. November, 18 Uhr: Lesung „Worte erhellen verborgene Welten“. Humberto Tapia Pérez präsentiert mexikanische Gedichte aus aztekischer und späterer Zeit – mit deutscher Übersetzung. „Tauchen Sie ein in die mexikanische Kultur und probieren Sie Tascalate, ein traditionelles Getränk”. Im Anschluss spielt Julian Schneider eigene Kompositionen und entspannte Stücke am Flügel.  Karten: 10 €, erhältlich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, <strong>8. November</strong>, 18 Uhr: Lesung „<strong>Worte erhellen verborgene Welten</strong>“.</p>
<p>Humberto Tapia Pérez präsentiert mexikanische Gedichte aus aztekischer und späterer Zeit – mit deutscher Übersetzung. „Tauchen Sie ein in die mexikanische Kultur und probieren Sie Tascalate, ein traditionelles Getränk”. Im Anschluss spielt Julian Schneider eigene Kompositionen und entspannte Stücke am Flügel.  Karten: 10 €, erhältlich in der KunstFABrik 2.0</p>
<p>Samstag, <strong>15. November</strong>, 19.30 Uhr: <strong>Vernissage</strong> mit dem <strong>Stefan Hetzel Trio</strong> (Würzburg). Jazz-Standards und Songs aus dem „Great American Songbook“ – mit Stefan Hetzel (Flügel), Yannick Steinborn (Bass) und Gunnar Olsen (Schlagzeug). Eintritt frei.</p>
<p>Samstag, <strong>29. November</strong>, 19.30 Uhr<strong>: Konzert</strong> mit <strong>Luigi Antonio Parente</strong> (Harfe) &amp; Markus Bauer auf Instrumenten aus aller Welt. „Wenn Musik aus der Stille erwacht und das Herz berührt” – ein Abend zum Innehalten, Lauschen und Verzaubernlassen.</p>
<p><strong>Kursprogramm</strong>: • „<strong>Pilates</strong>“ mit Teresa Beuerlein.</p>
<ul>
<li>Kreativ-Workshop-Reihe: „<strong>Begegnung des inneren Kindes</strong>“ – ein kreativer Weg zu Versöhnung und Wertschätzung (Kosten: 180 €).</li>
<li>Kinder-Workshop (8–12 Jahre): „<strong>Stark mit meiner Angst</strong>“ – von Unsicherheit zu Selbstwirksamkeit (Kosten: 180 €).</li>
</ul>
<p>Info /<strong>Anmeldung</strong>: Karoline.Maldonado@web.de</p>
<p><strong>KunstFABrik 2.0</strong>, Spitalstraße 29, Schweinfurt. <strong>Geöffnet</strong>: Dienstag &#8211; Samstag von 11 – 18 Uhr oder mit telefonischer Absprache unter 0176 456 20 986 (auch für weitere <strong>Infos </strong>zu den jeweiligen KünstlerInnen).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Holzdrucke mit erstaunlichem Motivspektrum</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/09/19/kunstsalon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 07:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14532</guid>

					<description><![CDATA[Die kommende Ausstellung des Kunstvereins zeigt Arbeiten von Julian Felix Kirchner Amalgam lautet die nächste Ausstellung des Kunstvereins Schweinfurt. Die von Johannes Hock, 1. stv. Vorsitzender des Kunstvereins, kuratierte Ausstellung zeigt vom 16. Oktober 2025 bis zum 11. Januar 2026 Arbeiten des Künstlers Julian Felix Kirchner. Der gebürtige Schweinfurter (Jahrgang 1983) schloss seine Schulzeit mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Die kommende Ausstellung des Kunstvereins zeigt Arbeiten von Julian Felix Kirchner</strong></p>
<p class="p1"><strong>Amalgam</strong> lautet die nächste Ausstellung des Kunstvereins Schweinfurt. Die von Johannes Hock, 1. stv. Vorsitzender des Kunstvereins, kuratierte Ausstellung zeigt vom <strong>16. Oktober 2025 bis zum 11. Januar 2026</strong> Arbeiten des Künstlers Julian Felix Kirchner. Der gebürtige Schweinfurter (Jahrgang 1983) schloss seine Schulzeit mit dem Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ab. Von 2003 bis 2010 besuchte er die Kunstakademie Düsseldorf und wurde anschließend Meisterschüler.</p>
<p class="p1">Kirchner lebt und arbeitet heute in Köln. In seinen großformatigen Holzdrucken vereint Kirchner klassische Drucktechniken mit zeitgenössischer Bildsprache. Zeichen, Schriftfragmente, Pinselspuren und gestische Formen verschmelzen zu komplexen Bildwelten, die zwischen Tradition und Gegenwart oszillieren. Was verbirgt sich hinter dem Titel Amalgam? Die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff erläutert: „Mit einem weichen, lautmalerischen Klang bezeichnet Amalgam die Verbindung, Vermischung und Legierung unterschiedlicher Metalle, Substanzen oder Stoffe. Heterogenes, Vielfältiges – ja vielleicht sogar Widersprüchliches – wird durch besondere Prozesse miteinander verschmolzen und bildet schließlich etwas Eigenständiges und Vollkommenes: ein Amalgam. Das schriftliche Zeichen und die evozierte inhaltliche Vorstellung vereinigen sich.“ Auch Kirchner bediene sich solcher Prozesse in seinem Schaffen. „Von spinnenwebenartigen Gebilden über Gedankenblasen gefüllt mit hieroglyphenartigen Zeichen, über anmutige Tierwesen bis hin zu fröhlich roten Kirschen reicht das erstaunliche Motivspektrum der Holzdrucke.</p>
<figure id="attachment_14536" aria-describedby="caption-attachment-14536" style="width: 231px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14536" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/juliankirchner_4c-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/juliankirchner_4c-231x300.jpg 231w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/juliankirchner_4c-789x1024.jpg 789w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/juliankirchner_4c-308x400.jpg 308w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/juliankirchner_4c.jpg 1063w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption id="caption-attachment-14536" class="wp-caption-text">Amalgam: Julian Felix Kirchner vereint Modernes mit Tradiertem, Hartes mit Zartem, Heiteres mit Ernsthaftem und Grafisches mit Malerischem.</figcaption></figure>
<p class="p1">So beschwingt wie ernsthaft bewegt der Künstler seine Motive durch kunsthistorische Epochen, um schließlich mit spielerischer Leichtigkeit in der Comicsprache zu landen“, beschreibt Dr. Teresa Bischoff Kirchners Arbeiten. Kirchners Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt (u. a. in Köln, Heidelberg, Koblenz, Ansbach, in der Ukraine, Bulgarien und den Niederlanden). In Schweinfurt präsentieren Künstler und Kunstverein eine Auswahl dieser Arbeiten, die Tradition und Gegenwart verbinden und den Betrachter dazu einladen, das Spannungsfeld zwischen Vertrautem und Rätselhaftem zu erkunden.</p>
<p>Zur Ausstellung publiziert der Kunstverein Schweinfurt eine einzigartige Künstleredition als Jahresgabe in limitierter Auflage von 20 Exemplaren – für Mitglieder zum Vorzugspreis.</p>
<p class="p1"><strong>Die Ausstellung des Kunstvereins auf einen Blick: </strong><br />
• Ausstellungstitel: Amalgam Künstler: Julian Felix Kirchner Kurator: Johannes Hock<br />
• Ausstellungsort: Salong in der Kunsthalle Schweinfurt<br />
• Ausstellungsdauer: 16. Oktober 2025 bis 11. Januar 2026<br />
• Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr, donnerstags 10-21 Uhr, montags geschlossen<br />
• Für die Ausstellungen des Kunstvereins ist der Eintritt frei</p>
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		<title>„Oberlandansichten” – Eine außergewöhnliche Fotoausstellung</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/09/15/oberlandansichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 15:53:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14683</guid>

					<description><![CDATA[Ein fotografischer Spaziergang durch Heimat, Alltag und Landschaft Der Schweinfurter Oberlandkurier präsentiert in einer außergewöhnlichen Freiluftgalerie rund 50 großformatige Fotografien, die entlang des Radwegs zwischen der Gaststätte am Ellertshäuser See und Ebertshausen zu sehen sind. Die gezeigten Werke stammen aus dem Fotowettbewerb des Schweinfurter Oberlandkuriers „Ansichten und Gesichter des Schweinfurter Oberlandes“ und wurden aus zahlreichen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein fotografischer Spaziergang durch Heimat, Alltag und Landschaft</strong></p>
<p>Der <strong data-start="248" data-end="280">Schweinfurter Oberlandkurier</strong> präsentiert in einer außergewöhnlichen Freiluftgalerie rund <strong data-start="341" data-end="373">50 großformatige Fotografien</strong>, die entlang des Radwegs zwischen der Gaststätte am <strong data-start="426" data-end="447">Ellertshäuser See</strong> und <strong data-start="452" data-end="468">Ebertshausen</strong> zu sehen sind.</p>
<p data-start="487" data-end="861">Die gezeigten Werke stammen aus dem Fotowettbewerb des Schweinfurter Oberlandkuriers <em data-start="572" data-end="628">„Ansichten und Gesichter des Schweinfurter Oberlandes“</em> und wurden aus zahlreichen Einsendungen ausgewählt. Auf einer Strecke von etwa <strong data-start="708" data-end="732">2,5 bis 3 Kilometern</strong> werden die Bilder auf großflächigen <strong data-start="769" data-end="787">Bauzaunbannern</strong> präsentiert und verbinden Naturerlebnis mit künstlerischer Perspektive.</p>
<p data-start="863" data-end="1115">Die Ausstellung startet am <strong data-start="890" data-end="910">19. Oktober 2025</strong>, ab 12.30 Uhr und ist für eine Dauer von <strong data-start="938" data-end="954">drei Monaten</strong> geplant. Der Rundweg kann sowohl am <strong data-start="991" data-end="1033">Parkplatz der Gaststätte „Two Seasons”</strong> am Ellertshäuser See als auch in <strong data-start="1067" data-end="1096">Ebertshausen (Neue Mitte)</strong> begonnen werden.</p>
<p data-start="1117" data-end="1326">Die Freiluftgalerie lädt dazu ein, die vertraute Umgebung mit neuen Augen zu sehen – eine inspirierende Begegnung von <strong data-start="1235" data-end="1264">Fotografie und Landschaft</strong>, die überraschende Einblicke in Heimat und Alltag eröffnet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Jubiläumsjahr 2025 im Museum Georg Schäfer – Zweiter Teil</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/09/15/mgs-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 08:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14499</guid>

					<description><![CDATA[Meisterwerke deutscher Zeichenkunst im 19. Jahrhundert – Zweiter Teil Die Gemälde im Bestand des Museums wurden in den 25 Jahren nach seiner Gründung durch thematisch weit gespannte Sonderausstellungen allmählich dem Publikum vorgestellt. Zudem sind über 220 Bilder in der Ständigen Sammlung dauerhaft sichtbar &#8211; sofern sie nicht ausgeliehen sind. Doch der Bestand an den aus...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Meisterwerke deutscher Zeichenkunst im 19. Jahrhundert – Zweiter Teil</em></strong></p>
<p>Die Gemälde im Bestand des Museums wurden in den 25 Jahren nach seiner Gründung durch thematisch weit gespannte Sonderausstellungen allmählich dem Publikum vorgestellt. Zudem sind über 220 Bilder in der Ständigen Sammlung dauerhaft sichtbar &#8211; sofern sie nicht ausgeliehen sind. Doch der Bestand an den aus Gründen der Lichtempfindlichkeit im Depot lagernden rund 5.000 Aquarelle, Zeichnungen, Skizzenbücher und Druckgraphiken war selbst dem fachkundigen Publikum weder bekannt noch war er in derselben Breite wie die Gemälde erschlossen. Im Jubiläumsjahr öffnet sich deshalb die Tür zu anderen Sparten der Kunst, etwa zur Illustration von Literatur, zu der herrliche Blätter von Moritz von Schwind und Ludwig Richter gehören, aber seit dem Biedermeier auch boshafte Satiren das Publikum überraschen. Diese neue Welt kann nun ebenfalls über eine thematische Erschließung „bereist“ werden. Die enorme Bandbreite der Kunst des 19. Jahrhunderts erschließt sich auf dieser Reise ganz nebenbei, ihre intellektuelle Tiefe ebenso wie ihre künstlerische Höhe.</p>
<p>„Vom Akt zur Karikatur“ &#8211; mit diesem Eindruck könnte man den Rundgang durch die Jubiläumsschau im Herbst 2025 beginnen und nach Durchschreiten von 12 Themenräumen abschließen. Wäre das zugleich die kuratorisch beabsichtigte Erkenntnis? Der Lauf durch die Kunst der Zeichnung ist doch wie das gesamte 19. Jahrhundert weitaus verschlungener, erhellender, vielschichtiger. Dass der Humor eine facettenreiche Rolle in einer politisch hochaufgeladenen Phase der deutschen Geschichte spielte &#8211; mal offensichtlich, mal immanent – ist auch für die gleichzeitige Kunst, die von Carl Spitzweg bis zu den Illustratoren der politisch frechen Satireblätter des <em>Simplicissimus</em> reicht, nicht von der Hand zu weisen. Einer der qualitativen Schwerpunkte der Sammlung liegt zweifellos in den berühmten Karikatur-Vorzeichnungen von Thomas Theodor Heine, Heinrich Zille und Olaf Gulbransson.</p>
<p>Doch die Sammlung Georg Schäfer, die hier daraus getroffene Auswahl der über 160 Aquarelle und Zeichnungen, sowie die Anordnung des neuen Themenspektrums lassen auch andere Schlüsse und Erkenntnisse zu. Tatsächlich beginnt die Ausstellung mit „Mensch, Figur, Akt“ als einer originär akademischen Aufgabe, der sich noch heute Künstlerinnen und Künstler im Kunststudium zu stellen haben. Darauf folgt das Kapitel „Familie“, wo die erlernten künstlerischen Fähigkeiten an den Proportionen der Menschen sogleich kritisch in Augenschein genommen werden können. Kritisch besonders dann, wenn wie im Fall des Johann Georg von Dillis die Modelle im Familienkreis gesucht wurden. Dillis zeichnete vortrefflich seinen schlafenden jüngeren Bruder, womit sich erneut der Humor Zutritt verschafft und die Abgrenzung zur Karikatur nicht leichtfällt. Doch spätestens beim Themenkreis „Landschaft, Umwelt, Naturmonument“ erkennt das Auge auch ein einzigartiges Interesse am Objekt und ist erstaunt, wie die Künstler der Romantik oft ausschnitthaft, detailbewusst und mit zartem Stift vorgingen. Beim Thema „Botanik“ wird anfangs auch bei den darauf spezialisierten Künstlerinnen noch die Diskussion der eigentlichen Systematik deutlich, die heute längst der Taxonomie des Carl von Linné (1707-1778) folgt. Nach 1900 entlockt Lovis Corinth dagegen seinem Aquarell eines in der Wetter-Realität mitunter recht düster wirkenden bayerischen Alpengewässers Namens <em>Walchensee </em>ein tiefes Blau jenseits aller naturwissenschaftlichen Erkenntnis. Ein Blau, das die kantigen Bergzüge, die Wolken wie auch die Betrachter geradezu entmaterialisiert. „Sentimental“ versammelt als modernes Thema Bilder von Menschen, die lieben, leiden und deren Seelenzustand Gefühle auslöst.</p>
<p>Es folgen noch andere spannende Themen, die nicht nur die phantasiereiche Welt der Kunst und ihren Eigenbezug im Sinne von l’art-pour-l’art, sondern oft auch ganz einfach die Sicht auf die damalige Welt eröffnen, eine Welt, die Krieg und Frieden sah und ästhetischen Moden genauso folgte wie den naturwissenschaftlichen Neuerungen. Man wird also nicht unbedingt mit der Erkenntnis „Früher war alles besser“ oder gar „Humor ist Trumpf“ nach Hause oder ins Museumscafé gehen. Es reicht, das Gefühl mitzunehmen, hier auf etwas Unvermutetes, auf etwas Vergangenes und doch irgendwie Aktuelles gestoßen zu sein. Insofern richtet sich diese Ausstellung nicht nur an Freunde der Kunst, sondern auch an Interessierte der deutschen Geschichte, der deutschen Sitten und Gebräuche und, ja: auch des deutschen Humors.</p>
<p>Die Abfolge der Themenkreise wird durch einige Hauptwerke der Künstlergruppe ZERO der 1960-80er Jahre unterbrochen, die an den im Jahr 2019 verstorbenen Großneffen des Sammlers, Dr. Hans Burchard von Harling, erinnern.</p>
<p><a href="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/Aus_MGS_Groschenheft_Zweite-Bilderlese-im-Jubilaeumsjahr_Bild01.tif"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-14501" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/Aus_MGS_Groschenheft_Zweite-Bilderlese-im-Jubilaeumsjahr_Bild01.tif" alt="" /></a></p>
<figure id="attachment_14503" aria-describedby="caption-attachment-14503" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14503" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/Aus_MGS_Groschenheft_Zweite-Bilderlese-im-Jubilaeumsjahr_Bild01_4c-247x300.jpg" alt="" width="247" height="300" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/Aus_MGS_Groschenheft_Zweite-Bilderlese-im-Jubilaeumsjahr_Bild01_4c-247x300.jpg 247w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/Aus_MGS_Groschenheft_Zweite-Bilderlese-im-Jubilaeumsjahr_Bild01_4c-330x400.jpg 330w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/Aus_MGS_Groschenheft_Zweite-Bilderlese-im-Jubilaeumsjahr_Bild01_4c.jpg 732w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /><figcaption id="caption-attachment-14503" class="wp-caption-text">Johann Georg von Dillis: „Des Künstlers Bruder Cantius Dillis schlafend“, um 1795<br />© Museum Georg Schäfer, Schweinfurt. Foto: Matthias Langer</figcaption></figure>
<p>Erschienen ist ein neuer Bestandskatalog mit einer Auswahl von über 200 Meisterwerken der Zeichenkunst in der Sammlung Georg Schäfer. Er enthält Abbildungen aller Werke, Texte von 33 Autorinnen und Autoren und die Ergebnisse der mehrjährigen Provenienzforschung.</p>
<p>Zusammen mit dem zweiten Teil der großen Jubiläumsausstellung startet auch das Begleitprogramm zum 25. „Museums-Geburtstag“ in die nächste Runde:</p>
<p>Die spannende und hochinformative Vortragsreihe nimmt schon am <strong>Mittwoch, 1. Oktober 2025 um 18.30 Uhr</strong> wieder Fahrt auf. Unter der Überschrift „Vom 19. ins 21. Jahrhundert – Zukunftschancen für das MGS“ macht sich Museumsdirektor Wolf Eiermann Gedanken über Herausforderungen und Möglichkeiten einer zeitgemäßen Ausrichtung des Museum Georg Schäfer. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>„Weiß und Weiß gesellt sich gern“ heißt es dann in der „Matinee spezial“ am <strong>Sonntag, 19. Oktober 2025 um 11 Uhr</strong>. In der Spezialführung zu den Werken aus der Sammlung Dr. Hans Burchard von Harling entführt Marlene Lauter, die ehemalige Leiterin des Würzburger Museums im Kulturspeicher, alle Interessierten in die faszinierende Welt der ZERO-Bewegung, die in Deutschland vor allem ab den 1960er Jahren für einen radikalen Neuanfang in der Kunstszene steht.</p>
<p>Sind Zeichnungen „Autonome Kunst oder Arbeitsmaterial?“. Dieser provokanten Frage geht Christian Scholl aus Hildesheim am Beispiel von Eduard Bendemanns Zeichnungen aus dem Bestand des Museum Georg Schäfer nach. Der kostenlose Vortrag findet am <strong>Mittwoch, 29. Oktober 2025 um 18.30 Uhr</strong> im Vortragssaal des Museums statt.</p>
<p>Natürlich sind diese Veranstaltungen wie gewohnt auch auf der Homepage des Museums unter <a href="http://www.museumgeorgschaefer.de">www.museumgeorgschaefer.de</a> zu finden.</p>
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		<title>Das Oktober-Programm im Museum Otto Schäfer</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/09/15/mos-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 07:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14494</guid>

					<description><![CDATA[Stefanie Hofers „Schöne Aussichten!” enden im Museum Otto Schäfer mit Künstler-Rundgang Über den Sommer war im Museum Otto Schäfer eine junge Meisterin der Radierkunst zu sehen &#8211; die zwischen den alten Büchern und Stichen der Sammlung eine moderne Facette das alten künstlerischen Druckhandwerks aufzeigte. Nun endet die Präsentation „Schöne Aussichten!“ der Münchnerin Stefanie Hofer am...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stefanie Hofers „Schöne Aussichten!” enden im Museum Otto Schäfer mit Künstler-Rundgang</strong></p>
<p>Über den Sommer war im Museum Otto Schäfer eine junge Meisterin der Radierkunst zu sehen &#8211; die zwischen den alten Büchern und Stichen der Sammlung eine moderne Facette das alten künstlerischen Druckhandwerks aufzeigte. Nun endet die Präsentation „Schöne Aussichten!“ der Münchnerin Stefanie Hofer am <strong>5. Oktober 2025</strong> mit ihr persönlich: Ab 18 Uhr lädt das Museum mit der sympathischen Künstlerin zu einem abschließendem Rundgang und Gespräch ein.</p>
<p>Stefanie Hofer zeigt in ihren Radierungen Landschaftsgärten, meist im zeitgenössischen, mal im historischen Sinne, LandArt-Objekte, die sich spielerisch auf Topografie und Raum beziehen oder Landschaftsräume, die sich aus industriekulturellen Denkmälern herausbilden. Meist wird die Natur gezielt durch den Menschen geformt; manchmal sind es Orte, erinnernd an „Lost Places“, die die Natur langsam zurückgewinnt.</p>
<p>„Schöne Aussichten!“, könnte man meinen. Der Titel der Ausstellung ist ähnlich mehrdeutig und doppelbödig wie die Botschaften, die die Künstlerin mit ihren Werken zu transportieren versucht. Es ist nicht nur die Freude über die vorgefundenen, höchst individuellen Landschaften, die Antrieb für ihre Arbeiten sind. Im Bild soll vielmehr das Spiel aus Licht und Schatten, das sich allein aus Schwarz und Weiß mit allen seinen Abstufungen ergibt, den Hintergrund beleuchten, den Blick des Betrachters auf das Wesentliche lenken: Die Natur wird mit den architektonischen, künstlerischen, aber auch philosophischen Verweisen und Fragestellungen zum menschengemachten Schauplatz. Sie soll zum Nachdenken, zum Gestalten anregen, auch mal belehren. Und in jedem unbeobachteten Moment beginnt sie zu wuchern, holt sich das Land zurück und mahnt, wie eng und untrennbar der Mensch mit ihr verbunden ist.</p>
<p>Hofer inszeniert in ihren Arbeiten, richtet an, arrangiert, um Lust auf diese Vielfalt der gestalterischen Aspekte zu machen. Mal sind es große Formate, die den Raum wie eine Bühne öffnen, mal Kabinett-stücke, die den Betrachter wie durch eine spaltbreit geöffnete Tür blicken lassen – vielleicht nimmt er davon etwas mit, eine Idee oder Inspiration zur Gestaltung der Welt. Der 5. Oktober bietet jetzt noch ein letztes mal die Chance, persönlich mehr über die Werke und Ideen dahinter zu erfahren!</p>
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<p><strong>Fotografie mit der Schachtel – Abschluss einer analogen Zeitreise im Museum Otto Schäfer</strong></p>
<p>Wie entsteht ein Foto ohne Kamera, ohne Linse, ohne Elektronik? Wer im Sommer im Museum Otto Schäfer eine Pappschachtel-Lochkamera in Empfang nahm, kennt die Antwort: Mit einem kleinen Loch, einem Stück Fotopapier – und viel Geduld. Nun wird das fotografische Experiment abgeschlossen. Am <strong>12. Oktober 2025</strong>, zu den Museumsöffnungszeiten von 13 bis 18 Uhr, sind die Ergebnisse der Aktion im Eingangsbereich des Museums erstmals für die Öffentlichkeit zu sehen.</p>
<figure id="attachment_14496" aria-describedby="caption-attachment-14496" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14496" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Kamerakunst-Mitmachaktion_Foto-Ergebnis_Entwicklung-Foto-Guenther-Derleth-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Kamerakunst-Mitmachaktion_Foto-Ergebnis_Entwicklung-Foto-Guenther-Derleth-300x219.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Kamerakunst-Mitmachaktion_Foto-Ergebnis_Entwicklung-Foto-Guenther-Derleth-1024x746.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Kamerakunst-Mitmachaktion_Foto-Ergebnis_Entwicklung-Foto-Guenther-Derleth-549x400.jpg 549w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Kamerakunst-Mitmachaktion_Foto-Ergebnis_Entwicklung-Foto-Guenther-Derleth-1920x1399.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-14496" class="wp-caption-text">Ein stimmungsvolles Ergebnis einer Pappschachtel-Fotografie. Foto: Günther Derleth</figcaption></figure>
<p>Gestartet war das Projekt im Rahmen der „Tage der Analogfotografie“, die das Museum im Juni 2025 gemeinsam mit dem SKF-Fotokreis und der Schwarz/Weiß-AG Süd veranstaltete. Vier Tage lang standen historische Techniken, Mitmachaktionen und Workshops auf dem Programm. Ein Höhepunkt: die Ausgabe von 100 handgefertigten Pappschachtel-Lochkameras an die Besucherinnen und Besucher – eine Einladung, selbst kreativ zu werden und mit der einfachen Form der Fotografie zu experimentieren.</p>
<p>74 Schachteln kehrten zurück – mit eindrucksvollen Blicken auf Häuser, Gärten, Straßen und Menschen. In die Kartonkameras war lichtempfindliches Fotopapier eingelegt, außen klebte eine kurze Bedienungsanleitung, dazu ein Adressfeld für die Rückgabe. Damit wurde jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer zum Fotografen – und erlebte, was analoge Fotografie bedeutet: bewusst auswählen, belichten, warten. Kein sofortiges Kontrollieren, kein mehrfaches Nachbessern. Jede Aufnahme war ein kleines Abenteuer.</p>
<p>Die Auswertung brachte Erstaunliches zutage. Lediglich vier Bilder misslangen. Alle anderen entwickelten sich zu spannenden Schwarzweiß-Aufnahmen, die nach dem Entwickeln gescannt und im Postkartenformat (10 x 15 cm) gedruckt wurden. Nun hängen 70 dieser Arbeiten im frei zugänglichen Foyer des Museums und machen sichtbar, wie viel Kreativität in den kleinen Kartons steckte. Die Mitwirkenden selbst erhielten Nachricht über den Ausgang ihres Experiments und sind zur Abschlusspräsentation eingeladen. Am Ende dürfen sie ihre Bilder kostenlos mit nach Hause nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Oktober-Programm 2025:<br />
</strong>Mit seinen beliebten Reihen, wie etwa der Vortragsreihe „WissensZeit“ oder dem Zeichenkurs für junge Talente und die, die es werden wollen, startet das Museum Otto Schäfer wieder in die Herbstsaison. Hier die Termine im Überblick.</p>
<p>Die Vortragsreihe „WissensZeit“ findet stets am letzten Sonntag eines Monats statt. <strong>Am 26. Oktober 2025, um 18 Uhr referiert Dr. Markus Roth vom Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt a. M. zum Thema „Lagerliteratur“.</strong> Sein Vortrag trägt den Titel „Wenigstens das soll bleiben“, denn während des Holocausts haben Menschen an vielen Orten versucht, ihre Sicht auf die Verfolgung aufzuschreiben. Markus Roth gibt einen Überblick über diese Menschen und ihr Schreiben. Manche erarbeiteten im Ghetto Lodz eine Enzyklopädie, in der sie für kommende Generationen das Leben und die Sprache im Ghetto zu erklären versuchten. Andere sammelten und schrieben im Warschauer Ghetto vielfältige Zeugnisse und literarische Texte über den Alltag und die Schrecken des Ghettos und der Lager. Diese und andere Initiativen stehen im Mittelpunkt des Abends. Markus Roth ist Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut für Geschichte und Wirkung des Holocaust. Er trat zuletzt u.a. mit Publikationen wie „Antisemitismus &#8211; Die 101 wichtigsten Fragen“ im renommierten Beck-Verlag hervor und begeisterte bereits im letzten Jahr mit einem gut besuchten Vortrag im Museum Otto Schäfer (Ticket: 8,50 €).</p>
<p>Ein ganz anderes Thema der Buchkunst und Literaturgeschichte deckt am <strong>18. Oktober 2025</strong>, um 14.30 Uhr der Museumsleiter Jan Soldin ab. Für die Reihe „Spotlight“ greift das Museum auf seine wertvollen Bestände zurück, die in den Regalen und Depots verborgen auf ihre nächste Ausstellung warten. <strong>In seiner Sonderführung nimmt sich Soldin nun Fabelvölker und -wesen vor.</strong> Von fantasiegeladenen Völkerdarstellungen der Zeit der Entdeckung Amerikas bis hin zum Lügenbaron Münchhausen, der angeblich auch den Mond besuchte, verspricht die Führung eine reise durch die Jahrhunderte &#8211; bis in unsere Gegenwart, in der Fantasy-Werke wie Tolkiens „Herr der Ringe“ oder Rowlings „Harry Potter“ nach wie vor Kassenschlager sind (Ticket: 8,50 €).</p>
<figure id="attachment_14497" aria-describedby="caption-attachment-14497" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14497" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Ueberblick-Programm-Oktober_Kurs-Young-Talents_Foto-Ronni-Zettner-184x300.jpeg" alt="" width="184" height="300" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Ueberblick-Programm-Oktober_Kurs-Young-Talents_Foto-Ronni-Zettner-184x300.jpeg 184w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Ueberblick-Programm-Oktober_Kurs-Young-Talents_Foto-Ronni-Zettner-627x1024.jpeg 627w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Ueberblick-Programm-Oktober_Kurs-Young-Talents_Foto-Ronni-Zettner-245x400.jpeg 245w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/MOS_Ueberblick-Programm-Oktober_Kurs-Young-Talents_Foto-Ronni-Zettner.jpeg 1125w" sizes="auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px" /><figcaption id="caption-attachment-14497" class="wp-caption-text">Ein Teilnehmer der Young Talents bei der Arbeit an seinem Werk. Foto: Ronni Zettner</figcaption></figure>
<p>Die beliebte Künstlerin und Zeichenlehrerin Ronni Zettner bietet auch im Herbst wieder ihre fundierten Kurse für jüngere und ältere Interessierte an. Platz hat sie noch bei ihren<strong> „Young Talents“, die sich am 16. und 30. Oktober 2025 jeweils ab 15.30 Uhr treffen (Ticket: 8,50 €)</strong>. Die Künstlerwerkstatt im Museum zielt darauf ab, talentierte Kinder und Jugendliche zu fördern, die ihre zeichnerischen Fähigkeiten verbessern und gemeinsam kreativ sein möchten. „Wir finden die Ergebnisse jedes mal beeindruckend“, berichtet Museumsleiter Jan Soldin über die Kurse. „Mit ihrem fundierten Theorie-Wissen schafft es Ronni Zettner auch Anfängern wertvolle Fähigkeiten im Umgang mit Stift und Papier zu vermitteln, die sicher einmal in vielen Lebensbereichen nützlich sein werden!“.</p>
<p>Da man nie zu alt ist, neues zu lernen, bietet Zettner auch für die Erwachsenen derartige Kurse an. Sie spezialisiert sich hier insbesondere auf die Darstellung des menschlichen Körpers. „Anatomie zeichnen“ ist eigentlich als Dreierblock angelegt, kann aber auch als Einzeltermine gebucht werden. Am <strong>15. und 29. Oktober 2025</strong>, je von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr sind noch wenige Plätze frei. Die Anmeldung erfolgt per Mail an ronni.zettner@museumottoschaefer.de.</p>
<p>Das vollständige Programm und die entsprechenden Tickets sind unter <span><a href="http://www.museumottoschaefer.de">www.museumottoschaefer.de</a></span> unter „Veranstaltungen“ zu finden. Dort können auch die Tickets über den Online-Shop des Museums erworben werden. Weiter sind Eintrittskarten auch stets an der Museumskasse zu den Öffnungszeiten des Hauses zu haben. Wer weder einen Online-Zugang hat, noch den Weg zur Judithstraße 16 auf sich nehmen möchte, kann Tickets auch postalisch unter <span><a href="mailto:info@museumottoschaefer.de">info@museumottoschaefer.de</a></span> oder Tel. 09721 3870970 bestellen (Service- und Versandpauschale 2 € je Bestellung).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Realität ist das Fantastische – Kunsthalle Schweinfurt</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/09/09/kunsthalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 08:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14427</guid>

					<description><![CDATA[„Herbert Zangs und Hubert Berke – Die Realität ist das Fantastische” vom 31.10.2025 bis 08.02.2026 in der Kunsthalle Schweinfurt Mit der Ausstellung „Herbert Zangs und Hubert Berke – Die Realität ist das Fantastische, die am 30. Oktober um 19 Uhr eröffnet wird, führt die Kunsthalle Schweinfurt ihren programmatischen Fokus auf die Vielfalt informeller Tendenzen der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Herbert Zangs und Hubert Berke – </strong><strong>Die Realität ist das Fantastische” vom </strong><strong>31.10.2025 bis 08.02.2026 in der </strong><strong>Kunsthalle Schweinfurt</strong></p>
<p>Mit der Ausstellung „Herbert Zangs und Hubert Berke – Die Realität ist das Fantastische, die am <strong>30. Oktober um 19 Uhr</strong> eröffnet wird, führt die Kunsthalle Schweinfurt ihren programmatischen Fokus auf die Vielfalt informeller Tendenzen der deutschen Nachkriegskunst konsequent fort. Nach der Frühjahrsschau InformELLE widmet sie sich im Herbst nun zwei herausragenden, wenn auch unterschiedlich verorteten Künstlerpersönlichkeiten, deren Werk zwischen Abstraktion, Materialkunst und konzeptueller Erfindungskraft neue Wege der künstlerischen Praxis beschritt.</p>
<p>Herbert Zangs (1924–2003) zählt zu den außergewöhnlichsten und eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Avantgarde nach 1945. Dennoch blieb ihm die gebührende Aufmerksamkeit in der kunsthistorischen Rezeption bislang weitgehend verwehrt. Bereits ab den frühen 1950er-Jahren entwickelte er ein vielgestaltiges Œuvre, das zwischen Informel, Monochromie, Objektkunst und Konzeptkunst changiert. Seine künstlerischen Mittel reichten von Collagen über Materialassemblagen bis hin zu bearbeiteten Fundobjekten. Mit seinen „Verweißungen“ von Fundstücken und Dingen des Alltags sprengte Zangs die Grenzen der abstrakten und informellen Kunst. Trotz einer gewissen Nähe zur ZERO-Bewegung sah sich Zangs stärker der Gruppe der „Nouveaux Réalistes“ Frankreichs verbunden. Werkgruppen wie die „Faltungen“, „Pinselabwicklungen“, „Scheibenwischerbilder“, „Blasenbilder“ oder seine „Anti-Bücher“, mit denen er 1977 auf der documenta 6 vertreten war, bezeugen sein konsequentes Arbeiten an der Erweiterung des Bildbegriffs. Durch sein lebenslanges Streben nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen und seine kompromisslose Experimentierfreude nimmt Zangs eine Pionierrolle innerhalb der der deutschen Kunst nach 1945 ein. Mit seinem radikalen Denken und Schaffen wurde er zum Wegbereiter für nachfolgende Künstlergenerationen, die seine Grenzverschiebungen und den offenen Werkbegriff aufnahmen und weiterentwickelten.</p>
<figure id="attachment_14430" aria-describedby="caption-attachment-14430" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14430" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/01_Zangs_1975_Antibuch-3-300x267.jpg" alt="" width="300" height="267" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/01_Zangs_1975_Antibuch-3-300x267.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/01_Zangs_1975_Antibuch-3-1024x911.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/01_Zangs_1975_Antibuch-3-450x400.jpg 450w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/09/01_Zangs_1975_Antibuch-3-1920x1707.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-14430" class="wp-caption-text">Herbert Zangs, o.T., Antibuch, um 1976.<br />Foto: Joachim Schwingel © Nachlass Herbert Zangs, Galerie Maulberger München</figcaption></figure>
<p>In der Ausstellung tritt das Werk von Herbert Zangs in einen spannungsvollen Dialog mit ausgewählten objekthaften Arbeiten von <strong>Hubert Berke </strong>(1908–1979). Berkes Beitrag zur informellen Malerei wurde bereits 2021 umfassend mit einer Einzelausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt gewürdigt. Mit seinen Skulpturen und Assemblagen entwickelte Berke nach und nach ein ganz eigenes subversives, oft humorvolles Vokabular. Durch die Kombinationen von Schrottteilen, Werkzeugresten und Fundobjekten ergeben sich skurrile, bewegte Installationen mit gesellschaftskritischem Unterton. Seine fantasievollen Figurinen – Göttinnen, Gespenster, tierähnliche Wesen – eröffnen eine spielerische, fast märchenhafte Dimension innerhalb des Informellen.</p>
<p>Die Präsentation lädt dazu ein, die scheinbaren Gegensätze von Überschuss und Reduktion, Konzept und Improvisation, Ernst und Ironie als produktive Spannungsfelder innerhalb der deutschen Nachkriegskunst zu begreifen – und die Realität als etwas Fantastisches zu erleben.</p>
<p>Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Kunsthalle Schweinfurt mit dem Nachlass Herbert Zangs, Galerie Maulberger, München und dem Emil Schumacher Museum, Hagen. Begleitend ist ein reich bebilderter Katalog erschienen, der das Werk von Herbert Zangs kunsthistorisch einordnet und neue Perspektiven auf sein Schaffen eröffnet. Beiträge von Emmy de Martelaere und Carolin Weber beleuchten seine künstlerischen Strategien und dokumentieren eindrucksvoll die Relevanz seines Œuvres für die Entwicklungen der Kunst ab 1950. Der Katalog kostet 30 Euro und ist im Museumsshop der Kunsthalle Schweinfurt erhältlich. Das Vermächtnis von Hubert Berke wird heute mit großem Engagement von seinen Kindern in der Erbengemeinschaft Hubert Berke in Wesseling bei Köln bewahrt und gepflegt.</p>
<p>Auch 2026 setzt die Kunsthalle Schweinfurt die Auseinandersetzung mit der informellen Nachkriegskunst fort. Geplant ist eine Ausstellung mit Werken von Conrad Westpfahl aus dem Eigenbestand und Sigrid Kopfermann mit Leihgaben aus der Kopfermann-Fuhrmann Stiftung.</p>
<p><strong>Das Begleitprogramm zur Ausstellung</strong> bietet vielfältige Möglichkeiten, die Ausstellung auf besondere Weise zu erleben. Am 1. November und am 17. Januar, jweils um 11 Uhr, lädt die Kunsthalle zur einer Kuratorenführung ein. Am 20. November, um 19 Uhr, verbindet „Kunst &amp; Wein“ eine Führung mit einem Weintasting, begleitet von Hermann Neubert, dem ehemaligen Leiter der Museen Miltenberg. Für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren findet in den Herbstferien, am 4. November und in den Weihnachtsferien, am 30. Dezember, jeweils von 10.30 bis 12.30 Uhr der Ferienworkshop „Winterweiß und schneeverwandelt“ statt. Nach einem Besuch der Ausstellung werden eigene Objektcollagen gestaltet, die anschließend „verweißt“ werden; die Anmeldung erfolgt über das Ferienprogramm der Stadt Schweinfurt.</p>
<p>Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Do bis 21 Uhr, jeden 1. Donnerstag im Monat freier Eintritt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Sams-Ausstellung endet mit Finissage am 14. September</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/09/03/finissage-sams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 19:10:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14392</guid>

					<description><![CDATA[Viereinhalb Monate nach Beginn der Ausstellung „Das Sams kommt!” im Salon des Kunstvereins Schweinfurt endet die Hommage an den gebürtigen Schweinfurter Künstler und Buchautor Paul Maar am 14. September. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Ausstellung des Kunstvereins mit einem Besucherrekord in die fast 40-jährige Vereinsgeschichte eingehen wird. Dazu beigetragen haben auch die zahlreichen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed">Viereinhalb Monate nach Beginn der Ausstellung „Das Sams kommt!” im Salon des Kunstvereins Schweinfurt endet die Hommage an den gebürtigen Schweinfurter Künstler und Buchautor Paul Maar am 14. September. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Ausstellung des Kunstvereins mit einem Besucherrekord in die fast 40-jährige Vereinsgeschichte eingehen wird. Dazu beigetragen haben auch die zahlreichen begleitenden Aktivitäten wie die vielen Familien- und Schulführungen, die Lesungen in der Stadtbücherei und nicht zuletzt auch die restlos ausgebuchte Erwachsenenlesung von Paul Maar im Friedrich-Rückert-Bau in Kooperation mit dem Stadt-Archiv.</p>
<p class="normRed">Bei der Finissage wird Paul Maar persönlich anwesend sein und Fragen des Kurators Johannes Hock und auch des anwesenden Publikums beantworten. Gäste sind herzlich willkommen!</p>
<p class="normRed"><b>Finissage</b> <strong>„Das Sams kommt!”</strong>, <b>Sonntag, 14. September 2025</b>, 11 Uhr im Salon des Kunstvereins Schweinfurt, Kunsthalle, Rüfferstraße 4.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tolles Rahmen-Programm im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/08/15/fladungen_endspurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 17:36:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=14154</guid>

					<description><![CDATA[Historisches Handwerk im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen Altes Handwerk neu entdecken – das können Besucherinnen und Besucher beim Schautag am Sonntag, 14. September (10-17 Uhr). Erfahrene Handwerker lassen ihr Wissen im Museum lebendig werden: Vom Schmieden und Schuhmacherhandwerk über das Töpfern und Korbflechten bis hin zum traditionellen Lehm-Fachwerkbau – historische Techniken werden anschaulich vermittelt. Auch die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Historisches Handwerk im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen</strong></h3>
<p><strong>Altes Handwerk neu entdecken – das können Besucherinnen und Besucher beim Schautag am Sonntag, </strong><strong>14. September</strong><strong> (10-17 Uhr).</strong> Erfahrene Handwerker lassen ihr Wissen im Museum lebendig werden: <strong>Vom Schmieden und Schuhmacherhandwerk über das Töpfern und Korbflechten bis hin zum traditionellen Lehm-Fachwerkbau – historische Techniken werden anschaulich vermittelt.</strong> Auch die Herstellung von Holznägeln durch Museumshandwerker ist zu erleben. Von 11 bis 16 Uhr können Kinder Nagelbilder selbst herstellen.</p>
<figure id="attachment_14156" aria-describedby="caption-attachment-14156" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14156" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Toepfern-300x284.jpg" alt="Beim Töpfern lasst schon das Zuschauen staunen. © FLM Fladungen" width="300" height="284" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Toepfern-300x284.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Toepfern-1024x969.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Toepfern-423x400.jpg 423w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Toepfern.jpg 1134w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-14156" class="wp-caption-text">Beim Töpfern lasst schon das Zuschauen staunen. © FLM Fladungen</figcaption></figure>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4>Wer tiefer einsteigen möchte, hat bei diesen Kursen die Gelegenheit dazu:</h4>
<ul>
<li><strong> September:</strong> Körbe flechten mit Stroh</li>
<li><strong> September und 4. Oktober:</strong> Grund- bzw. Schnupperkurse Schmieden</li>
</ul>
<p>Alle Infos und Anmeldung unter: <a href="https://freilandmuseum-fladungen.de">freilandmuseum-fladungen.de</a></p>
<p><span> </span></p>
<h3></h3>
<h3><strong>Tag der Schiene </strong></h3>
<p>Am <strong>20. und 21. September</strong> beteiligt sich das Freilandmuseum am bundesweiten <em>Tag der Schiene</em>.</p>
<ul>
<li>Eine detailgetreue Modellanlage zeigt den <strong>Bahnhof Fladungen um 1950</strong><strong> &#8211; </strong>Klein und Groß können dort einen <strong>„Rangierführerschein“</strong></li>
<li>Am <strong>Sonntag, 21.9.</strong> finden um <strong>11 und 14 Uhr</strong> Führungen rund ums <strong>Rhön-Zügle</strong> und die Eisenbahngeschichte im Streutal statt – inklusive <strong>Besichtigung der Dampflok</strong> (keine Anmeldung erforderlich).</li>
</ul>
<h4>Tipp: Die Museumsbahn verkehrt noch bis <strong>19. Oktober</strong> – Den Fahrplan und die Tickets gibt’s online!</h4>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-14157" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Die-Rhoener-spinnen-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Die-Rhoener-spinnen-207x300.jpg 207w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Die-Rhoener-spinnen-276x400.jpg 276w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/07/Die-Rhoener-spinnen.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><br />
<strong>„Die spinnen, die Rhöner…“ – Thementag rund ums Handarbeiten</strong></h3>
<p>Vom Spinnen übers Klöppeln und Weben bis hin zum Drucken mit Holzmodeln &#8211; am <strong>28. September</strong> von 10-17 Uhr dreht sich im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen alles rund ums Thema Handarbeit.</p>
<p>Wie kommen die Fransen an die Tücher von Trachtengruppen? Was ist Perlenstrickerei? Und wie repariere ich meine Kleidung? Schauen Sie den Akteurinnen in verschiedenen Stuben der Museumsgebäude über die Schulter, lassen Sie sich inspirieren oder holen Sie sich den ein oder anderen Tipp für eigene Handarbeitsprojekte. Selbstverständlich können Sie auch individuell gefertigte Einzelstücke erwerben.</p>
<p>Wer mag, kann ein eigenes dekoratives und praktisches Utensilo nähen oder probiert das Drucken mit Holzmodeln aus. Kinder können ein eigenes Plüschtier stopfen. Eine Anmeldung für die Mitmachaktionen ist nicht erforderlich.</p>
<p>Von Frauen für Frauen: Marianne Schilling aus Dettelbach näht gemeinsam mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Am 28. September stellt Marianne Schilling im Freilandmuseum das Projekt vor und bietet fertig genähte Exemplare gegen eine Spende an.</p>
<p><strong>Jetzt schon vormerken</strong>: Am <strong>3. Oktober</strong> dreht sich beim „<strong>HerbstFest“</strong> im Freilandmuseum alles rund um die Erntezeit: Der jährlich am Tag der Deutschen Einheit stattfindende Aktionstag unter dem Motto &#8222;Museumsreif&#8220; lädt mit Vorführungen, Verkostungen und Mitmachaktionen von 10 bis 17 Uhr nach Fladungen ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Terminkalender bis Saisonende (Stand 30.7.25)</strong></h3>
<table width="510">
<tbody>
<tr>
<td width="93">Sa 06.09.</td>
<td width="75">14:00 +</p>
<p>14:30</td>
<td width="343">Aufgepasst! Historischer Schulunterricht in der Dorfschule aus Krausenbach</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 07.09.</td>
<td width="75">11 + 14</td>
<td width="343">Öffentliche Führung: Da braut sich was zusammen! Brauhausführung</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Mi 10.09.</td>
<td width="75">16:00</td>
<td width="343">Vorlesestunde für Kinder</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 14.09.</td>
<td width="75">10-17</td>
<td width="343"><strong>Historische Handwerke im Museum &#8211; Schautag, </strong>Backtag: Kleingebäck aus dem Holzofen</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 20.09.</td>
<td width="75">10-17</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>10-17</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="343"><strong>Tag der Schiene – Modelleisenbahnbetrieb mit dem MEC Mittelschmalkalden e.V.</strong></p>
<p>Grundkurs Schmieden (mit Anmeldung)</p>
<p><strong> </strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 21.09.</td>
<td width="75">10-17</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>11 + 14</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>10:30-16:30</td>
<td width="343"><strong>Tag der Schiene – Modelleisenbahnbetrieb mit dem MEC Mittelschmalkalden e.V.</strong></p>
<p>Öffentliche Führung zum Tag der Schiene: Von Holzklasse bis Donnerbüchse – Rund um die Eisenbahn</p>
<p>Praxiskurs: Körbe flechten aus Stroh  (mit Anmeldung)</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Mi 24.09.</td>
<td width="75">16:00</td>
<td width="343">Vorlesestunde für Kinder</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 27.09.</td>
<td width="75">Ab 11:30</td>
<td width="343">Backtag: Rhöner Plootz und Bauernbrot aus dem Holzofen</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 28.09.</td>
<td width="75">10-17</td>
<td width="343"><strong>„Die spinnen die Rhöner …“ – Thementag rund ums Handarbeiten</strong></p>
<p>Backtag: Kleingebäck aus dem Holzofen</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Fr 03.10.</p>
<p>Tag der Dt. Einheit</td>
<td width="75">10-17</td>
<td width="343"><strong>Museumsreif – unser Herbstfest, </strong>Backtag: Kleingebäck aus dem Holzofen, „Was kommt heute auf den Tisch?“ Kochprogramm mit historischen Rezepten</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 04.10.</td>
<td width="75">10-13 | 14-17 14:00 +</p>
<p>14:30</td>
<td width="343">Schnupperkurs Schmieden (mit Anmeldung)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgepasst! Historischer Schulunterricht in der Dorfschule aus Krausenbach</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Mi 08.10.</td>
<td width="75">16:00</td>
<td width="343">Vorlesestunde für Kinder</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 11.10.</td>
<td width="75">11 + 14</td>
<td width="343">Öffentliche Führung: Unter aller Kanone? Sprichwörterführung</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 12.10.</td>
<td width="75"></td>
<td width="343"></td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Do 16.10.</td>
<td width="75">19:00</td>
<td width="343">&#8222;Frauenpower auf dem Land&#8220; Podiumsdiskussion mit Ralph Wege, Bayerischer Rundfunk</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 18.10.</td>
<td width="75">10-17</td>
<td width="343"><strong>Living History-Darstellung im Dreiseithof aus Leutershausen </strong>– Eintauchen in den Alltag der Jahre 1919/1920</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 19.10.</td>
<td width="75">10-17</td>
<td width="343"><strong>Jetzt geht‘s ans Eingemachte! Alles rund ums Haltbarmachen</strong>, u. a. mit Living History-Darstellung und Öffentliche Führung: Heute „in“, früher Alltag – Selbstversorgung auf dem Land (11+14 Uhr)</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Mi 22.10.</td>
<td width="75">16:00</td>
<td width="343">Vorlesestunde für Kinder</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 25.10.</td>
<td width="75">Ab 11:30</td>
<td width="343">Backtag: Rhöner Plootz und Bauernbrot aus dem Holzofen</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 26.10.</td>
<td width="75">13:30-16:30</td>
<td width="343">Praxiskurs: Nassfilzen (mit Anmeldung)</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 01.11.</td>
<td width="75">14:00 +</p>
<p>14:30</td>
<td width="343">Aufgepasst! Historischer Schulunterricht in der Dorfschule aus Krausenbach</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 02.11.</td>
<td width="75">11 + 13</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>14:00</td>
<td width="343">Öffentliche Lichterführung &#8211; eine kleine Reise durch die Geschichte der Beleuchtung</p>
<p><strong>„Der Kommissar in Wanderschuhen“ – Autorenlesung mit Tim Frühling</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="93">Sa 08.11.</td>
<td width="75">10-17</td>
<td width="343">Grundkurs Schmieden  (mit Anmeldung)</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 09.11.</td>
<td width="75">Ab 10 Uhr</td>
<td width="343"><strong>SchlussLicht</strong> &#8211; Letzter Öffnungstag der Saison, u. a. mit Handwerksvorführung in der Schmiede aus Waldberg, Backtag: Kleingebäck aus dem Holzofen, Laternenbasteln und Martinsumzug</td>
</tr>
<tr>
<td width="93">So 30.11.</td>
<td width="75">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>11:00</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>15:00</td>
<td width="343"><strong>AdventsZeit</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„Prinz Peter und der Teddybär“. </strong>Puppenspiel ab 4 Jahren</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Adventskonzert mit dem Musikverein Heufurt </strong>(Vorverkauf ab ca. Mitte Oktober an der Museumskasse)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunsthalle Schweinfurt: Rolf Sachs „be-rühren”</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/07/29/rolf-sachs-be-ruehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 10:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=13710</guid>

					<description><![CDATA[Die Kunsthalle Schweinfurt zeigt die bisher größte institutionelle Ausstellung von Rolf Sachs Die Kunsthalle Schweinfurt präsentiert mit Rolf Sachs: be-rühren die bislang umfangreichste institutionelle Ausstellung des Künstlers, die einen Überblick über sein multidisziplinäres Schaffen von den 1990er-Jahren bis heute gibt. Die Ausstellung, die vom 18. Juli bis zum 5. Oktober 2025 zu sehen ist, zeigt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Kunsthalle Schweinfurt zeigt die bisher größte institutionelle Ausstellung von Rolf Sachs</h2>
<p>Die Kunsthalle Schweinfurt präsentiert mit <strong><em>Rolf Sachs: be-rühren</em></strong> die bislang umfangreichste institutionelle Ausstellung des Künstlers, die einen Überblick über sein multidisziplinäres Schaffen von den 1990er-Jahren bis heute gibt. Die Ausstellung, die <strong>vom 18. Juli bis zum 5. Oktober 2025</strong> zu sehen ist, zeigt mehr als 150 Werke, von modularen Möbeln über Fotografie und Skulptur bis hin zu neuen Gemälden, die heute ein fester Bestandteil seines künstlerischen Schaffens darstellen. Der Titel <em>be-rühren</em> bringt Sachs’ Fokus auf den Punkt: eine zutiefst einfühlsame und sinnliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Sein.</p>
<p><em>Rolf Sachs: be-rühren</em> ist als Reise durch das lebenslange Experimentieren des Künstlers konzipiert. Die Ausstellung, die sich über das gesamte Erdgeschoss des Museums erstreckt, folgt keinem chronologischen Muster, sondern lädt die Besucher ein, sich mit dem vielseitigen Schaffen von Rolf Sachs auseinanderzusetzen. In jedem Raum werden einzelne Werkgruppen sowie ortsspezifische Installationen präsentiert, die seine poetische Sensibilität in einer Vielzahl von Medien offenbaren.</p>
<figure id="attachment_13720" aria-describedby="caption-attachment-13720" style="width: 316px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13720" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/05/Rolf-Sachs_Gloom-and-Faith_Courtesy-Rolf-Sachs-Studio-1.jpg" alt="Rolf Sachs · Gloom and Faith" width="316" height="498" /><figcaption id="caption-attachment-13720" class="wp-caption-text">Rolf Sachs · Gloom and Faith</figcaption></figure>
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Ein Feingefühl für Gegenstände </strong></p>
<p>Die Ausstellung beleuchtet die anhaltende Faszination des Künstlers für alltägliche Gegenstände und sein Feingefühl beim Umgang mit den verschiedensten Werkstoffen. Sie zeigt, wie sich diese Haltung durch sein gesamtes Werk zieht. In den skulpturalen Arbeiten der letzten 30 Jahren wird sichtbar, wie Sachs Gebrauchsgegenstände und Materialien auf humorvolle und tief reflektierte Weise neu kontextualisiert – eine Herangehensweise, die zum Beispiel in Werken wie <em>Angst </em>(siehe Bilder) oder <em>Sisyphus</em> deutlich wird. Dieser Ansatz findet sich auch in einer Reihe monumentaler Vitrinen wieder, welche mit Heu, Rosshaaren, Wolle und Kuhmist gefüllt sind, man spürt richtiggehend deren Materialität, sowie in <em>Bodenständigkeit</em>, einem in Bronze gegossenen Fichtenzweig. Diese Werke sind auch Ausdruck der engen Verbundenheit des Künstlers mit der Alpenkultur.</p>
<p>Die frühe Ha-all Installation von Sachs, die zum ersten Mal seit Mitte der 1990er-Jahre präsentiert wird, lenkt die Aufmerksamkeit auf das emotionale Potenzial eines scheinbar banalen Materials wie schallabsorbierendem Schaumstoff.</p>
<p><strong>Sachs’ Fotografie: Eine Momentaufnahme </strong></p>
<p>In der Fotografie nutzt Sachs meist Langzeitbelichtungen mit Blitz als Beleuchtungstechniken, um dynamische Bewegungen und die geheimnisvollen, flüchtigen Qualitäten von Personen, Skulpturen oder Alltagsgegenständen neu zu erfassen. In Anlehnung an das Genre des Stilllebens reflektieren die Serien Moving Stills und Shadows den Lauf der Zeit sowie den menschlichen Wunsch, diese einzufangen. Die scheinbar banalen Gegenstände erhalten so ein Eigenleben. In der Serie Shadows löst Sachs die Solidität und das sonst gleich scheinende Glas, indem er deren unterschiedliche Schattenbilder festhält. In Moving Stills verwandeln sich Toilettenpapier, Dosen oder Spaghetti in lebendige, vieldeutige Bilder. Beide Projekte vermitteln die Ausdruckskraft menschlicher Emotionen anhand von Alltagsgegenständen.</p>
<p>In seiner einjährigen Fotoserie Camera in Motion führt Sachs, der in der Schweiz aufgewachsen ist, den Betrachter mithilfe Langzeitbelichtungen auf eine Reise entlang der Albula-Bahn, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Spiegelbildlich zur Geschwindigkeit der Reise fangen Sachs&#8216; Fotografien flüchtige, zufällig gewählte Momente ein und offenbaren das unausweichliche Vergehen der Zeit. Durch den Kontrast zwischen dem fokussierten Objekt und der vorbeiziehenden Landschaft schweben die Arbeiten zwischen Abstraktion und Realität, Fotografie und Malerei, wobei letztere durch die verschwommene Qualität der Landschaft suggeriert wird, die wie mit üppigen Pinselstrichen aufgetragen malerisch wirkt.</p>
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<p><strong>Neuinterpretation von Form und Funktion </strong></p>
<p>Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal seit über 30 Jahren Sachs’ modulare Möbelserie <em>p-arts + fun c&#8217;tio </em>und gewährt einen seltenen Einblick in diesen konzeptionellen Werkkomplex. Indem er seine Kreationen auf die grundlegenden Elemente von Winkeln und Kuben reduziert, stellt Sachs mit seinen Stühlen, Sesseln und Schreibtischen, die alle Nägel- oder schraubenfrei sind und für die Nutzung allein auf Schwerkraft und Reibung angewiesen sind, traditionelle Konventionen in Frage. Keines der Möbelstücke ist statisch, ihre Form bleibt agil und fließend und kann sich in unendlich vielen Konfigurationen stets neu zeigen. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es, den Stücken immer wieder ein neues Erscheinungsbild zu geben und somit eine gewisse „Freiheit“ zu schenken. Bei dem Bett <em>attraction</em> spielt er auf den unterschiedlichen Charakter der Nutzer an, der kalte Stahl trifft auf das warme Holz, es suggeriert eine gewisse Empathie zwischen den beiden Betthälften, wie hoffentlich ihre Nutzer.</p>
<p>Seit 1992 hat Sachs den Horgenglarus-Stuhl, ein rein funktionales Möbelstück, das üblicherweise in Schulen und Verwaltungsgebäuden verwendet wird, immer wieder neu interpretiert. Indem der Stuhl aus Silikon, Schiefer, Wachs, Filz oder Harz gefertigt wird, ermöglicht er eine neue, veränderte Wahrnehmung. Durch die Wiederholungen wird der Stuhl zu einer Leinwand, auf der menschliche Emotionen oder Charakterzüge Ausdruck finden. Dem anspruchslosen Stuhl wird durch die neuen Interpretationen stets ein neues „Selbstgefühl“ verliehen.</p>
<figure id="attachment_13718" aria-describedby="caption-attachment-13718" style="width: 421px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13718" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/05/Rolf-Sachs_HalbStuhl.jpg" alt="Rolf Sachs, Koln Half Chair, 1992. Alle Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Rolf Sachs Studio." width="421" height="372" /><figcaption id="caption-attachment-13718" class="wp-caption-text">Rolf Sachs, Koln Half Chair, 1992. Alle Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Rolf Sachs Studio.</figcaption></figure>
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<p><strong>Malerei: Ein neues Kapitel in Sachs&#8216; Oeuvre</strong></p>
<p>In der Großen Halle der Kunsthalle Schweinfurt kulminiert Rolf Sachs’ Freigeist in Gestalt einer eindrucksvollen Schau seiner jüngsten Werke. Auf rund 500 Quadratmetern wird eine Reihe von Gemälden und Zeichnungen gezeigt, die seit 2020 das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit bilden. Stets konzeptionell unterschiedlich, aber verwandt, sind seine Can Paintings, die Défroissage-Serie und die unmittelbaren, körperlich betonten Touchée-Arbeiten. Diese Werke, die gelegentlich zwischen Malerei und Objekt schwanken, zeichnen sich durch eine direkte, physische Interaktion mit dem Gegenstand aus. Die Touchée-Arbeiten entstehen durch das empathische gedachte Berühren und Bemalen der Leinwand mit den Fingern. Es entstehen meist abstrakte Bilder, die durch den persönlich direkten Malprozess eine neuartige, frische Ausdrucksform besitzen.</p>
<p>Die Kunst von Sachs oszilliert zwischen Abstraktion und Figuration und stellt eine Manifestation seiner Suche nach dem Ungreifbaren dar. Sie thematisiert die körperliche Präsenz und strebt eine emotionale, viszerale Verbindung zum Betrachter an. In dieser intensiven Auseinandersetzung mit der Materie und dem eigenen Körper eröffnet Sachs einen Raum, der die Grenzen der klassischen Malerei sprengt und den unmittelbaren Dialog zwischen Kunst und Publikum fördert.</p>
<p>Im historischen Ernst-Sachs-Bad, einem von der Familie Sachs in den 1930er-Jahren den Bürgern der Stadt gestifteten Gebäude, folgt diese große Retrospektive auf die vorangegangenen erfolgreichen Ausstellungen der Kunsthalle Schweinfurt zu Gunter Sachs in den Jahren 2013 und 2019 und vertieft damit die langjährigen familiären Bindungen mit der Stadt.</p>
<p>Begleitend zur Ausstellung erscheint die Monografie <em>Rolf Sachs</em>, eine reich bebilderte, 300-Seiten Publikation bei DISTANZ. Mit redaktioneller Unterstützung von Coralie Malissard und Salvatore Lacagnina und gestaltet vom Londoner Studio Kellenberger &amp; White, enthält das Buch eine Reihe von Essays namhafter Persönlichkeiten. Die Monografie, die im Sommer 2025 veröffentlicht wird, ist sowohl in Englisch als auch in Deutsch erhältlich und bietet einen tiefgehenden Einblick in Sachs’ künstlerische Entwicklung und seine experimentelle Praxis.</p>
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<figure id="attachment_13714" aria-describedby="caption-attachment-13714" style="width: 711px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13714" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/05/Rolf-Sachs_Allure_Courtesy.jpg" alt="Rolf Sachs · Allure_Courtesy" width="711" height="534" /><figcaption id="caption-attachment-13714" class="wp-caption-text">Rolf Sachs · Allure_Courtesy</figcaption></figure>
<p><strong>Rolf Sachs</strong> (*1955) ist ein multidisziplinärer Künstler und Designer, der derzeit in Rom lebt. Er wendet einen unverwechselbaren menschlichen und konzeptionellen Ansatz in einer Vielzahl von Medien an, die von Skulptur, Fotografie und Design bis hin zu Architekturprojekten und Bühnenbildern für Oper und Ballett reichen. Sein Umzug nach Rom hat Sachs dazu inspiriert, sich endlich ernsthaft der Malerei zu widmen. Seit den 1990er-Jahren stellt Sachs vorgefasste Anwendungen von Materialien, Verfahren und Alltagsgegenständen in Frage und verleiht ihnen eine neue Bedeutung. Mit Humor und Witz versucht er, emotionale und sinnliche Reaktionen hervorzurufen. Sein Werk hat jedoch nichts von der Trockenheit, die oft mit Konzeptkunst assoziiert wird. Vielmehr ist es voller Menschlichkeit, Sensibilität und Respekt gegenüber den verwendeten Materialien. Vielmehr sind sie voller Menschlichkeit und Sensibilität gegenüber den verwendeten Materialien. Sie sind poetisch, humorvoll, augenzwinkernd, aber niemals respektlos. Gegenwärtig konzentriert sich seine Arbeit besonders auf die Erforschung der menschlichen Psyche, des Charakters, der Beziehungen, der Seele und des Geistes der Menschen.</p>
<p>Seine Arbeiten wurden international in Galerien und Museen ausgestellt, darunter das Victoria and Albert Museum, London, das Museum für Angewandte Kunst, Köln, das MAK &#8211; Museum für angewandte Kunst, Wien, die Peggy Guggenheim Collection, Venedig; Vitra Design Museum, Weil am Rhein; Stalla Madulain, Madulain; Hauser &amp; Wirth, Gstaad; Galerie von Bartha, S-chanf und Monika Sprüth, Köln.</p>
<p><a href="https://rolfsachs.com/">rolfsachs.com/</a></p>
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<li><strong>Kunsthalle</strong> Schweinfurt, Rüfferstraße 4, 97421 Schweinfurt,<a href="http://www.kunsthalle-schweinfurt.de"> www.kunsthalle-schweinfurt.de</a><br />
Öffnungszeiten: Täglich: 10 – 19 Uhr, donnerstags: 10 – 21 Uhr, montags geschlossen (an Feiertagen geöffnet)</li>
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<p>Anlässlich der Ausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt präsentiert die <strong>Sparkassengalerie</strong> die 2004 mit Maryam Diener-Sachs entstandene Fotoserie <em>Der Wilde Kaiser</em>. Die Serie, die ein Jahr lang von einer Berghütte in der Nähe von Kiefersfelden in Bayern aus aufgenommen wurde, konzentriert sich auf die Gebirgszüge Wilder und Zahmer Kaiser und bietet eine einjährige Aufzeichnung des Vergehens der Zeit und der Unberechenbarkeit der Natur.</p>
<ul>
<li><strong>Sparkassengalerie</strong>, Roßmarkt 5–9, 97421 Schweinfurt, Eintritt frei.<br />
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9 – 16.30 Uhr</li>
</ul>
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