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	<description>Das Veranstalungsmagazin für Schweinfurt und Landkreis</description>
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	<title>Groschenheft</title>
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	<item>
		<title>KunstArt Dittelbrunn 2026</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/20/kunstart-dittelbrunn-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 18:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits zum 5. Mal stellen 20 Dittelbrunner Künstlerinnen und Künstler ihre Werke im Bürgerhaus in Dittelbrunn aus. Die Veranstaltung des Kulturvereins KulturSinn Dittelbrunn – KuSiDi beginnt am 31. Oktober um 14 Uhr mit einer Vernissage. Hier gibt es auch Kaffee und Kuchen und die Eröffnung wird mit Harfenspiel von Nike Daci begleitet. Geöffnet ist die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 5. Mal stellen 20 Dittelbrunner Künstlerinnen und Künstler ihre Werke im Bürgerhaus in Dittelbrunn aus.</p>
<p>Die Veranstaltung des Kulturvereins KulturSinn Dittelbrunn – KuSiDi beginnt am 31. Oktober um 14 Uhr mit einer Vernissage. Hier gibt es auch Kaffee und Kuchen und die Eröffnung wird mit Harfenspiel von Nike Daci begleitet.</p>
<p>Geöffnet ist die Ausstellung wie folgt:</p>
<p><strong>Sonntag, 1. November / Allerheiligen</strong> von <strong>15 bis 17 Uhr</strong> <strong>mit Kaffe und Kuchen.</strong></p>
<p><strong>Montag bis Freitag: 17  bis 19 Uhr.</strong></p>
<p><strong>Finissage: 6. November, 15 bis 17 Uhr.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medizin zum Anfassen am Sonntag, 25. Oktober 2026</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/18/medizin-leo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 10:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Tag der offenen Tür im Leopoldina-Krankenhaus und im Gesundheitspark Medizin zum Anfassen am Sonntag, 25. Oktober 2026 Das Leopoldina-Krankenhaus und der Gesundheitspark Schweinfurt laden am Sonntag, 25. Oktober 2026, von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Einblicken hinter die Kulissen des Krankenhauses, Vorträgen,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: center;">Tag der offenen Tür im Leopoldina-Krankenhaus und im Gesundheitspark<br />
Medizin zum Anfassen am Sonntag, 25. Oktober 2026</h6>
<p>Das Leopoldina-Krankenhaus und der Gesundheitspark Schweinfurt laden am Sonntag, 25. Oktober 2026, von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Einblicken hinter die Kulissen des Krankenhauses, Vorträgen, Führungen, Mitmachaktionen und Angeboten für die ganze Familie.</p>
<figure id="attachment_16746" aria-describedby="caption-attachment-16746" style="width: 1020px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-16746" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/OP_©-M.Hanson.jpg" alt="Einblick in den OP-Bereich © M. Hanson" width="1020" height="683" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/OP_©-M.Hanson.jpg 1020w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/OP_©-M.Hanson-300x201.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/OP_©-M.Hanson-597x400.jpg 597w" sizes="(max-width: 1020px) 100vw, 1020px" /><figcaption id="caption-attachment-16746" class="wp-caption-text">Einblick in den OP-Bereich © M. Hanson</figcaption></figure>
<p>Unter dem Motto <strong>„Medizin zum Anfassen“</strong> präsentieren Kliniken, Zentren und Fachbereiche ihre Arbeit. Zu den Programmpunkten gehören unter anderem Einblicke in den OP, in die Radiologie und Strahlentherapie, Vorführungen am DaVinci-Operationssystem sowie ein begehbares Darmmodell. Zahlreiche Mitmachangebote im Krankenhaus und im Gesundheitspark laden dazu ein, selbst aktiv zu werden – etwa bei Reanimationsübungen, medizinischen Demonstrationen oder Aktionen zur Gesundheitsvorsorge. Ergänzend finden Kurzvorträge zu verschiedenen medizinischen Themen statt und die jüngsten Besucherinnen und Besucher können in der Teddyklinik die Kuscheltiere untersuchen und behandeln lassen.</p>
<p>Einen besonderen Blick hinter die Kulissen ermöglichen Führungen, unter anderem durch die Krankenhaustechnik, den Kreißsaal, die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie durch Bereiche der Psychosomatik.</p>
<figure id="attachment_16744" aria-describedby="caption-attachment-16744" style="width: 1020px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16744" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Technik-©-A.Anders.jpg" alt="Technik © Anand Anders" width="1020" height="679" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Technik-©-A.Anders.jpg 1020w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Technik-©-A.Anders-300x200.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Technik-©-A.Anders-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1020px) 100vw, 1020px" /><figcaption id="caption-attachment-16744" class="wp-caption-text">Technik © Anand Anders</figcaption></figure>
<p><strong><br />
Weitere Aktionen und Infostände rund um Pflege, Therapie und Diagnostik runden das Programm ab.</strong></p>
<p><strong>Auch als Arbeitgeber präsentiert sich das Leopoldina</strong>: Die Personalabteilung steht für Fragen zu Einstiegsmöglichkeiten, Karrierewegen und offenen Stellen zur Verfügung. Beim Pflege-Job-Speed-Dating können interessierte Pflegekräfte unkompliziert mit Verantwortlichen aus Pflege und Personal ins Gespräch kommen und sich über berufliche Perspektiven im Leopoldina informieren. Einen Einblick in die Pflegeausbildung gibt es sowohl am Infostand der Praxisanleitung als auch im Gesundheitspark bei der Berufsfachschule für Pflegeberufe.</p>
<p><strong>Zwischen dem Parkhaus Mainberger Straße, dem Krankenhaus und dem Gesundheitspark verkehrt ein Shuttle-Service im 10-Minuten-Takt. Für das leibliche Wohl ist an mehreren Standorten gesorgt.</strong></p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der Website <a href="http://www.leopoldina.de/">www.leopoldina.de</a>.</p>
<p><strong>Der Eintritt ist frei.</strong> Änderungen im Programm vorbehalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TecGirls’Day 2026</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/18/tecgirlsday-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 07:50:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16391</guid>

					<description><![CDATA[TecGirls’Day: Spannende Workshops in den Herbstferien Anmeldung ab 21. September 2026 möglich Frauen sind in technischen Ausbildungsberufen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Das zeigt sich auch in Schweinfurt: An der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) liegt der Frauenanteil unter den Studierenden insgesamt bei 42 Prozent, am ingenieurwissenschaftlich geprägten Standort Schweinfurt jedoch nur bei 20 Prozent. In den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isselectedend"><b><span style="font-size: 16.0pt;">TecGirls’Day: Spannende Workshops in den Herbstferien</span></b></p>
<p class="isselectedend"><strong>Anmeldung ab 21. September 2026 möglich</strong></p>
<p class="isselectedend">Frauen sind in technischen Ausbildungsberufen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Das zeigt sich auch in Schweinfurt: An der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) liegt der Frauenanteil unter den Studierenden insgesamt bei 42 Prozent, am ingenieurwissenschaftlich geprägten Standort Schweinfurt jedoch nur bei 20 Prozent. In den Bachelorstudiengängen Mechatronik und Maschinenbau beträgt er jeweils zwölf Prozent.</p>
<p class="isselectedend">Ähnlich sieht es bei den beruflichen Ausbildungen in MINT-Berufen aus. Im Jahr 2024 waren bundesweit 11,4 Prozent der Auszubildenden Frauen. Bayern lag mit 13,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.</p>
<p class="isselectedend">Genau hier setzt der <strong>TecGirls’Day am 3. November</strong> an. Das Herbstferien-Angebot soll Schülerinnen praktische Erfahrungen mit Technik und Naturwissenschaften ermöglichen und ihnen zeigen, welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sich in diesen Bereichen bieten.</p>
<p class="isselectedend">Veranstaltet wird der TecGirls’Day von den Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt, Haßberge, Main-Spessart, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sowie der Agentur für Arbeit Schweinfurt gemeinsam mit der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt und der Schaeffler Technologies AG &amp; Co. KG.</p>
<p class="isselectedend">Angesprochen sind Schülerinnen der 8. bis 12. Jahrgangsstufen aus Gymnasien, Real- und Fachoberschulen sowie Mittelschulen. In verschiedenen Workshops können sie unter Anleitung und begleitet von Studierenden oder Auszubildenden technische Themen praktisch ausprobieren.</p>
<p class="isselectedend">Wer sich für ein Studium interessiert, kann an der THWS beispielsweise erfahren, was Virtual Reality ist, wie Roboter intelligent werden, eine Bluetooth-Musikbox bauen oder einen persönlichen Schlüsselanhänger gestalten. Bei Schaeffler richten sich die Workshops stärker an Schülerinnen, die sich für eine technische Ausbildung interessieren. Angeboten werden unter anderem „Changing Colours“ mit LED-Lichteffekten und „Candle-Light – made by yourself“.</p>
<p class="isselectedend">Technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen und Studiengänge bieten gute berufliche Perspektiven. Durch Fachkräftemangel und demografische Entwicklung dürfte die Nachfrage nach entsprechend qualifizierten Fachkräften weiter steigen.</p>
<p class="isselectedend">Der TecGirls’Day findet am <strong>Dienstag, 3. November, von 8.30 bis 15.30 Uhr</strong> statt. Ein kostenloses Mittagessen ist im Programm enthalten. Aus dem Landkreis Haßberge sowie vom Hauptbahnhof Schweinfurt wird ein kostenloser Bustransfer angeboten.</p>
<p class="isselectedend"><strong>Anmeldungen sind vom 21. September bis 19. Oktober 2026 unter tecgirls.thws.de möglich.</strong> Dort gibt es auch Informationen zu den einzelnen Workshops und zu den Busfahrplänen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Bei minderjährigen Teilnehmerinnen muss vorab ein von den Eltern unterschriebenes Anmeldeformular eingereicht werden.</p>
<p><strong>Quelle der statistischen Angaben:</strong> Gleichstellungsatlas des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buch: „Querfeldein“ von Alex Capus</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/17/buch-querfeldein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 16:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16679</guid>

					<description><![CDATA[Johanna Bonengels Buchtipp „Querfeldein“ von Alex Capus Eine eindringliche Geschichte über Eigensinn und Widerstand Alex Capus, 1961 als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin in der Normandie geboren, lebt seit über 50 Jahren als freier Schriftsteller in Olten in der Schweiz. Aber Capus schreibt nicht nur, denn jeden Montagabend steht er am Tresen in seiner...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Johanna Bonengels Buchtipp</strong></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>„Querfeldein“ von Alex Capus</strong></h4>
<p style="text-align: center;"><strong>Eine eindringliche Geschichte über Eigensinn und Widerstand</strong></p>
<p>Alex Capus, 1961 als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin in der Normandie geboren, lebt seit über 50 Jahren als freier Schriftsteller in Olten in der Schweiz. Aber Capus schreibt nicht nur, denn jeden Montagabend steht er am Tresen in seiner eigenen Bar, in der Bar „Galicia“, und freut sich auf seine Gäste, meist aus der Generation 50 +. Seine Familie, seine Arbeit, seine Bar, alles was Capus liebt, findet er in der Kleinstadt, schenkt selbst aus und hört den Menschen zu. Von ihnen und ihren authentischen Geschichten lässt er sich inspirieren. „Ich lebe in der Empfindung, dass die Welt voller Geschichten ist. Das ist mein Kosmos.“ Diesen Geschichten spürt Capus nach und verwandelt die Spuren in einfühlsame, packende Romane. Besonders liebe ich „Léon und Louise“, „Susanna“ und „Das kleine Haus am Sonnenhang“. Immer finden wir in seiner Poesie Alltagsmenschen, die keine Helden sind, aber eine innere Kraft haben, eine klare Haltung, die sie fähig macht, alle Schicksalsschläge zu ertragen. Wichtig ist Capus auch ein wahrer Bezug zu einer präzisen historischen Zeit, in der seine Romanfiguren leben.</p>
<p>In dem Schweizer Dorf Ramsen an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland spielt der neue Roman „Querfeldein“ in der Zeit um 1933.<br />
Zunächst die wahre Geschichte: Der Schmuggler Hermann Weber, ein „Bär von einem Mann“ aus Böhmen, befördert Kaffee und Zucker und auch ein bisschen kommunistisches Propagandamaterial zwischen Singen in Deutschland und dem Kanton Schaffhausen hin und her. Das geht lange gut, bis er von Nazi-Schergen auf Schweizer Boden verhaftet, misshandelt und nach Deutschland verschleppt wird. Aber die Schweizer Behörden bringen es fertig, dass Hermann zurückkehren kann. Wichtiger Faktor des Erfolgs ist die Tatsache, dass sich die Einwohner des Dorfes Ramsen beherzt gegen SS-Männer und deutsche Polizei zur Wehr setzen.</p>
<p>Viel wichtiger als die historische Authentizität ist aber das erzählte pralle Leben der Menschen in Ramsen. Dieser Teil ist nicht historisch belegt. Im Mittelpunkt steht eine Kneipe, die sich unter dem Wirt namens Arnold zu einem beachtlichen Gasthaus entwickelt. Arnold ist der Sohn eines Arbeiters und damit Außenseiter im Dorf, in dem reiche Bauern das Sagen haben. Aber er schafft es, sich nach oben zu kämpfen, frei und unabhängig zu werden, das „Grauen vor dem Hamsterrad“ des Alltagskorsetts hinter sich zu lassen. Lebenselixier für Arnold ist auch seine eigensinnige Frau Betty, die eines Tages wie eine Amazone mit wehendem Mantel und einem Pferd auftaucht. Zusammen haben sie acht Kinder; die älteste ist Clara, eine unkonventionelle, freiheitsliebende Streunerin.</p>
<p>Die Erzählung vom Leben im Dorf, im Wirtshaus und in der Familie wird durch den Schmuggler Hermann mit der historischen Wahrheit verwoben. Clara und Hermann werden ein Paar, das leidenschaftlich zusammensteht. Capus gelingt es, die Figuren lebendig und einprägsam zu zeichnen. Zum Beispiel auch den wortkargen Schildermaler Sepp, der noch ein spätes Glück findet.</p>
<p>Capus hat eine eigene Erzählweise. Wenn Dialoge, dann charakterisieren sie die Figuren trefflich. Ein gutes Beispiel ist das erste Zusammentreffen zwischen Betty und Arnold:<br />
„Als ihre Teller leer waren, fragte Betty: ‚Ist das dort die Treppe nach oben?‘ ‚Das ist die Treppe nach oben.‘ ‚Gibt es eine Frau dort oben?‘ ‚Nein.‘ ‚Gab es mal eine Frau dort oben?‘ ‚Nein. Gibt es einen Mann dort, wo du herkommst?‘ ‚Ich komme von nirgendwo her.‘ ‚Verstehe. Du bist vom Himmel gefallen. Soll ich uns Kaffee holen?‘ ‚Lass uns lieber nach oben gehen.‘&#8220;</p>
<p>Der Roman erzählt eine Geschichte über Partnerschaft, Respekt und Zusammenhalt, über Eigensinn und Widerstand. Das Ende ist offen. Große Leseempfehlung!</p>
<p><em>Alex Capus: Querfeldein, Carl Hanser Verlag, München 2026, 287 Seiten, 25 €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interkulturelle Wochen 2026 in Schweinfurt</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/16/interkult-wochen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 12:56:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16619</guid>

					<description><![CDATA[„Markt der Kulturen“ und „Lange Nacht der Demokratie“ Programmbroschüre der interkulturellen Wochen hier herunterladen Die Interkulturellen Wochen in Schweinfurt starten am Freitag, 2. Oktober 2026, um 17 Uhr in der Rathausdiele mit einem „Markt der Kulturen“. Unter dem Motto „dafür! – Demokratie leben! Vielfalt stärken!“ laden Oberbürgermeister Ralf Hofmann und die Stabsstelle Integration sowie zahlreiche...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>„Markt der Kulturen“ und „Lange Nacht der Demokratie“</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/09/Schweinfurt_interkulturelle_Wochen_Broschuere.pdf"><strong>Programmbroschüre der interkulturellen Wochen hier herunterladen</strong></a></p>
<p>Die Interkulturellen Wochen in Schweinfurt starten am <strong>Freitag, 2. Oktober 2026</strong>, um 17 Uhr in der Rathausdiele mit einem „Markt der Kulturen“. Unter dem Motto „dafür! – Demokratie leben! Vielfalt stärken!“ laden Oberbürgermeister Ralf Hofmann und die Stabsstelle Integration sowie zahlreiche Partnerinnen und Partner zu Begegnung, Austausch und einem gemeinsamen Auftakt ein.</p>
<p>Beim „Markt der Kulturen“ präsentieren migrantische Vereine, Communities und Organisationen die kulturelle Vielfalt Schweinfurts. Besucherinnen und Besucher können landestypische Spezialitäten, kulturelle Beiträge und Bräuche entdecken und dabei unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen.</p>
<p><strong>Der Eintritt ist frei</strong>, Spenden sind willkommen.</p>
<p>Im Anschluss geht die Auftaktveranstaltung direkt in die „Lange Nacht der Demokratie“ über. Bis in den Abend hinein erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Diskussionen, Musik, Lesungen, Kabarett und kreativen Mitmachangeboten an verschiedenen Orten in Schweinfurt</p>
<p>Claudia Federspiel, Leiterin der Stabsstelle Integration, freut sich besonders über die Verbindung beider Veranstaltungen: „Gemeinsam mit dem Evangelischen Bildungswerk Schweinfurt und vielen weiteren Akteurinnen und Akteuren setzen wir ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt in unserer Stadt.“</p>
<p>Die „Lange Nacht der Demokratie“ findet alle zwei Jahre bayernweit statt. Schweinfurt ist Teil dieses Netzwerks und verbindet die Veranstaltung in diesem Jahr mit dem Auftakt der Interkulturellen Wochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brunnenhof Handthal – Wenn Genuss auf große Unterhaltung trifft</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/15/brunnenhof-handthal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 21:03:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16718</guid>

					<description><![CDATA[Gutes Essen, besondere Künstler und ein außergewöhnliches Ambiente: Im Landgasthaus Der Brunnenhof in Handthal wird jeder Abend zum Erlebnis. Mitten im Steigerwald verbindet das traditionsreiche Haus regionale Küche und gemütliche Gastlichkeit mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm – von Comedy über Musik bis hin zu Travestie und Show. Den Auftakt macht am 31. Oktober 2026 Benny Hiller...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes Essen, besondere Künstler und ein außergewöhnliches Ambiente: Im <strong>Landgasthaus Der Brunnenhof in Handthal</strong> wird jeder Abend zum Erlebnis. Mitten im Steigerwald verbindet das traditionsreiche Haus regionale Küche und gemütliche Gastlichkeit mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm – von Comedy über Musik bis hin zu Travestie und Show.</p>
<figure id="attachment_16719" aria-describedby="caption-attachment-16719" style="width: 492px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class=" wp-image-16719" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Brunnenhof_online.jpg" alt="Brunnenhof Handthal" width="492" height="626" /><figcaption id="caption-attachment-16719" class="wp-caption-text">Brunnenhof Handthal</figcaption></figure>
<p>Den Auftakt macht am <strong>31. Oktober 2026 Benny Hiller</strong> mit seiner MusiComedy-Show <strong>„Spitzentöne – Lachen, Staunen, Gänsehäuten“</strong>. Vier Oktaven Gesang, Piano, außergewöhnliche Instrumente, Comedy und Kabarett verschmelzen zu einer ebenso überraschenden wie humorvollen Bühnenshow. Der studierte Komponist, Multiinstrumentalist und mehrfach ausgezeichnete Künstler stand bereits mit Größen wie Eartha Kitt, den Kessler-Zwillingen, Brigitte Mira und Helen Schneider auf der Bühne.</p>
<p>Am <strong>7. November</strong> übernehmen <strong>Lubber &amp; Babbo</strong> das Kommando. Bekannt aus <strong>„Fastnacht in Franken“</strong>, sorgen die beiden fränkischen Spaßvögel beim Comedy-Dinner mit pointierten Gags, schrägen Alltagsgeschichten und jeder Menge fränkischem Humor für beste Unterhaltung. Dazu erwartet die Gäste ein feines <strong>4-Gang-Menü</strong>.</p>
<p>Glitzer, Glamour und Travestie folgen am <strong>27. und 28. November</strong> bei <strong>„Winterglitzer – Pumps im Schnee“</strong>. <strong>Dean DeVille &amp; Tracy Valentino</strong> entführen mit Charme, Witz und großer Bühnenkunst in ein funkelndes Wintermärchen. Nach ihrem gefeierten ersten Auftritt im Brunnenhof darf man sich erneut auf einen Abend voller Lachen, Staunen und Standing-Ovation-Momente freuen – begleitet von einem exquisiten <strong>4-Gang-Menü</strong>.</p>
<p>Den Jahresabschluss bildet am <strong>31. Dezember das Silvester-Show-Dinner mit Niklerz</strong>. Der aus <strong>„The Voice of Germany 2024“</strong> bekannte Sänger begeistert mit einer außergewöhnlichen Stimme und gefühlvollen Balladen. Gemeinsam mit einem festlichen <strong>5-Gang-Dinner</strong> wird daraus ein stimmungsvoller Start ins neue Jahr.</p>
<p><strong>Brunnenhof Handthal – wo kulinarischer Genuss, Kultur und Geselligkeit zusammenkommen und aus einem Abend eine bleibende Erinnerung wird.<br />
<a href="http://www.brunnenhof.de">www.brunnenhof.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam unterwegs – Spaziergang mit Begleitung</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/14/gemeinsam-spazieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:47:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16650</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam unterwegs – Spaziergang mit Begleitung Sie möchten sich an der frischen Luft bewegen, nette Menschen kennenlernen und dabei ganz unkompliziert ins Gespräch kommen? Dann sind die „Spaziergänge mit Begleitung“ vielleicht genau das Richtige für Sie! Das Angebot der Kontaktstelle Ehrenamt und der Gesundheitsregion Plus gibt es bereits seit 2021. Was ursprünglich während der Corona-Pandemie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam unterwegs – Spaziergang mit Begleitung</p>
<p>Sie möchten sich an der frischen Luft bewegen, nette Menschen kennenlernen und dabei ganz unkompliziert ins Gespräch kommen? Dann sind die „Spaziergänge mit Begleitung“ vielleicht genau das Richtige für Sie!</p>
<p>Das Angebot der Kontaktstelle Ehrenamt und der Gesundheitsregion Plus gibt es bereits seit 2021. Was ursprünglich während der Corona-Pandemie entstanden ist, hat sich inzwischen zu einem festen und beliebten Angebot entwickelt.</p>
<p>Die wöchentlichen Spaziergänge werden von ehrenamtlichen Patinnen begleitet, die die Routen planen und die Gruppen unterwegs unterstützen. Dabei geht es ganz entspannt zu: Tempo und Dauer richten sich nach der jeweiligen Gruppe, in der Regel ist man etwa eine Stunde gemeinsam unterwegs.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht neben der Bewegung vor allem die Begegnung und der Austausch. Beim gemeinsamen Spazierengehen kommt man leicht ins Gespräch, lernt neue Menschen kennen und kann einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen. Im Laufe der Zeit sind aus solchen Begegnungen sogar Freundschaften entstanden.</p>
<p>Das Angebot ist kostenfrei, für alle Altersgruppen und ohne Anmeldung. In mehreren Stadtteilen gibt es feste Termine. Die Spaziergänge finden bei nahezu jedem Wetter statt.</p>
<p>Sie haben Lust mitzulaufen? Dann kommen Sie einfach vorbei! Sie brauchen keine besondere Vorbereitung – bequeme Schuhe und etwas Zeit genügen. Wir freuen uns über alle, die gemeinsam unterwegs sein möchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Wöchentliche Treffpunkte jeweils um 10.00 Uhr in folgenden Stadtteilen:</h5>
<h5>Montags &#8211; Gartenstadt:</h5>
<p>Bushaltestelle „An der Galgenleite/Benno-Merkle-Straße“ am Spielplatz</p>
<h5>Dienstags &#8211; Oberndorf:</h5>
<p>Bushaltestelle „Kornstraße“ in der Engelbert-Fries-Straße</p>
<h5>Mittwochs &#8211; Hochfeld/Deutschhof:</h5>
<p>Bushaltestelle „Wildpark“</p>
<h5>Donnerstags &#8211; Haardt:</h5>
<p>Bushaltestelle „Tilman-Riemenschneider-Straße“</p>
<ul>
<li>Wie weit und wie schnell gelaufen wird, entscheidet die Gruppe</li>
<li>Der Spaziergang findet bei jedem Wetter statt</li>
<li>Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos und die Teilnahme fortlaufend ohne Anmeldung möglich.</li>
</ul>
<p>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Frau Schuler telefonisch (09721/51-3785) oder gerne auch per Mail (<a href="mailto:kontaktstelle-ehrenamt@schweinfurt.de">kontaktstelle-ehrenamt@schweinfurt.de</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Körper Signale sendet</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/14/hormonbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 05:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16193</guid>

					<description><![CDATA[Du weinst aus dem Nichts, schläfst schlecht, nimmst zu, fühlst dich gereizt oder wie fremdgesteuert – und bekommst zu hören: „Das ist normal“? Willkommen in der hormonellen Realität vieler Frauen ab 30. Doch „normal“ heißt nicht: hinnehmen. Dr. med. Konstantin Wagner – Gynäkologe, Bestsellerautor und bekannt durch @gynaeko.logisch (Instagram) – nimmt diese Symptome endlich ernst....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span>Du weinst aus dem Nichts, schläfst schlecht, nimmst zu, fühlst dich gereizt oder wie fremdgesteuert – und bekommst zu hören: „Das ist normal“? Willkommen in der hormonellen Realität vieler Frauen ab 30. Doch „normal“ heißt nicht: hinnehmen.</span></p>
<p><span><strong>Dr. med. Konstantin Wagner</strong> – Gynäkologe, Bestsellerautor und bekannt durch @gynaeko.logisch (Instagram) – nimmt diese Symptome endlich ernst. Denn was viele als Stimmungsschwankung, Stress oder „Psyche“ abtun, ist oft ein klarer Hilferuf des Körpers. Dieses Buch übersetzt, was er sagen will.</span></p>
<p><span>Du erfährst, wie eng Hormone, Emotionen und Körperempfinden miteinander verbunden sind – und warum Müdigkeit, Hautprobleme, Gewichtszunahme oder Brain Fog oft mehr mit Hormonbalance als mit Willenskraft zu tun haben. Von Östrogen über Progesteron bis Testosteron erklärt Wagner, wie die wichtigsten Hormone zusammenspielen, welche Rolle Organe wie Schilddrüse oder Nebennieren dabei haben und wie du beginnst, deine eigenen Signale zu verstehen.</span></p>
<p><span>Statt komplizierter Fachbegriffe erklärt dieses Buch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich und mit vielen Beispielen aus dem Praxisalltag. Und praxisnahe Tools geben dir die Möglichkeit, direkt gegenzusteuern – ob durch Ernährung, Schlaf, Bewegung oder kleine Routinen, die dein Nervensystem entlasten.</span></p>
<p><span>Besonders wertvoll: Du lernst, was dein Zyklus über deinen hormonellen Zustand verrät – auch wenn du gerade keine Blutung hast, etwa bei PCO, Amenorrhoe oder in der Perimenopause. So erkennst du, was dein Körper wirklich braucht, anstatt dich weiter zu optimieren.</span></p>
<p><span>Ein Buch für Frauen, die verstehen wollen, was in ihnen passiert. Für alle, die keine Lust mehr auf „Das ist halt so“ haben.</span></p>
<p><span>Hormone sind kein Mysterium, sondern ein Navigationssystem – und wer seine Sprache versteht, findet zurück zu Energie, Klarheit und Vertrauen in den eigenen Körper.</span></p>
<p>ET: 18. August 2026, GU</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Slow Art · Warum wir Kunst wieder Zeit schenken sollten</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/12/slowart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 17:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16387</guid>

					<description><![CDATA[Unser Gehirn erkennt ein Bild innerhalb weniger Millisekunden. Doch ob daraus eine Erinnerung wird oder nur ein flüchtiger Eindruck, entscheidet sich erst durch unsere Aufmerksamkeit. Die meisten Bilder begleiten uns nur für wenige Sekunden. Andere bleiben ein Leben lang. Wir leben in einer Zeit, in der unsere Aufmerksamkeit ständig gefordert wird. Nachrichten wechseln im Sekundentakt,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed">Unser Gehirn erkennt ein Bild innerhalb weniger Millisekunden. Doch ob daraus eine Erinnerung wird oder nur ein flüchtiger Eindruck, entscheidet sich erst durch unsere Aufmerksamkeit. Die meisten Bilder begleiten uns nur für wenige Sekunden. Andere bleiben ein Leben lang.</p>
<p class="normRed">Wir leben in einer Zeit, in der unsere Aufmerksamkeit ständig gefordert wird. Nachrichten wechseln im Sekundentakt, Bilder ziehen im Strom der sozialen Medien an uns vorbei. Täglich scrollen wir durch unzählige Fotografien, Videos und Nachrichten. Auch im Museum verweilen viele Besucherinnen und Besucher nur wenige Sekunden vor einem Kunstwerk, bevor der Blick bereits zum nächsten wandert. Je größer die Bilderflut wird, desto stärker scheint die Suche nach neuen Reizen zu werden.</p>
<p class="normRed">Dabei zeigt uns die Neurowissenschaft etwas Erstaunliches: Wahrnehmung ist kein passiver Vorgang. Unser Gehirn konstruiert aus visuellen Eindrücken eine stabile Wirklichkeit. Es verbindet, ergänzt und interpretiert das Gesehene. Aufmerksamkeit ist dabei der Schlüssel. Je intensiver wir einem Bild begegnen, desto mehr Details, Zusammenhänge und Bedeutungen werden sichtbar.</p>
<p class="normRed"><i>Slow Art</i> ist eine Einladung, das Tempo zu verlangsamen. Nicht, um weniger zu sehen, sondern um mehr wahrzunehmen. Denn ein Kunstwerk erschließt sich selten auf den ersten Blick. Farben, Formen, Materialien und Details beginnen erst dann miteinander zu sprechen, wenn wir ihnen Zeit schenken.</p>
<figure id="attachment_16389" aria-describedby="caption-attachment-16389" style="width: 493px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-16389" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Herencia_ink-on-paper_40x60_2026.jpg" alt="Herencia_ink on paper_40x60_2026 © J. Humberto Tapia Pérez" width="493" height="703" /><figcaption id="caption-attachment-16389" class="wp-caption-text">Herencia_ink on paper_40x60_2026 © J. Humberto Tapia Pérez</figcaption></figure>
<p class="normRed">Diese Erfahrung durfte ich beim ersten <i>Slow Art</i>-Abend im KunstQuartier Schweinfurt gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern machen. Wir betrachteten ein einziges Werk zunächst nur 30 Sekunden. Anschließend wurde es wieder verdeckt. Die ersten Eindrücke waren spontan und unterschiedlich. Danach wurde das Bild erneut enthüllt und fünf Minuten lang in Stille betrachtet.<br />
Im anschließenden Gespräch wurden immer mehr Details entdeckt und unterschiedliche Sichtweisen miteinander geteilt. Der Titel des Werkes eröffnete neue Deutungen, Materialien gewannen an Bedeutung und aus einzelnen Beobachtungen entwickelte sich ein gemeinsames Gespräch über Erinnerung, Identität und die Frage: Was heißt es, Mensch zu sein?<br />
Ein Teilnehmer sagte am Ende einen Satz, der mich besonders berührt hat: „<i>So etwas habe ich noch nie gemacht.</i>“</p>
<p class="normRed">Dieser Satz bringt den Kern von <i>Slow Art</i> auf den Punkt. Es geht nicht um kunsthistorisches Wissen oder die richtige Interpretation. Es geht um die Erfahrung, dass sich Wahrnehmung verändert, wenn wir bereit sind, einem Bild Zeit zu schenken. Vielleicht gilt das nicht nur für Kunst. Vielleicht gilt es auch für unsere Begegnungen mit anderen Menschen.</p>
<p class="normRed">In einer Gesellschaft, die immer schneller wird, ist Aufmerksamkeit keine Selbstverständlichkeit mehr – sie ist eine bewusste Entscheidung. Kreativität ist deshalb kein Luxus. Sie ist eine Notwendigkeit für eine lebendige Gesellschaft. Sie ermöglicht uns, Fragen zu stellen, Perspektiven zu wechseln und miteinander ins Gespräch zu kommen.<br />
Denn Kunst vermittelt nicht nur Inhalte. Sie schafft Begegnungen.</p>
<p class="normRed">Mit der <strong>Reihe „<i>Slow Art – Ein Werk. Ein Abend. Ein Gespräch.</i>“ laden Dr. J. Humberto Tapia Pérez und das KunstQuartier ein</strong>, Kunst neu zu entdecken und ihr die Zeit zu schenken, die sie verdient. Nächste <b>Termine</b>: 20.08.2026 | 17.09.2026 | 22.10.2026 jeweils um 18 Uhr.<br />
<b>Dr. J. Humberto Tapia Pérez</b> ist Neurochirurg und bildender Künstler. Er lebt und arbeitet in Schweinfurt.</p>
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		<title>Wanka Tonka &#8211; Schönes entdecken und erleben</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/08/wanka-tonka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 16:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16682</guid>

					<description><![CDATA[Seit nunmehr sieben Jahren ist Wanka Tonka in der Schweinfuter Rückertstraße zu finden – und ab sofort öffnet das liebevoll gestaltete Geschäft die ganze Woche über seine Türen. Seinen Ursprung hat das besondere Konzept bereits vor über 30 Jahren in Bamberg. Die Inhaberin verbindet ihre Leidenschaft für die schönen Seiten des Lebens mit einem feinen Gespür für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed">Seit nunmehr sieben Jahren ist<span class="apple-converted-space"> </span><b>Wanka Tonka</b> in der Schweinfuter <b>Rückertstraße</b><span class="apple-converted-space"> </span>zu finden – und ab sofort <b>öffnet</b> das liebevoll gestaltete Geschäft<span class="apple-converted-space"> </span><b>die ganze Woche</b> über seine Türen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-16716" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Wanka-Tonka_1026.jpg" alt="" width="606" height="714" /></p>
<p class="normRed">Seinen Ursprung hat das besondere Konzept bereits vor über 30 Jahren in Bamberg. Die Inhaberin verbindet ihre Leidenschaft für die schönen Seiten des Lebens mit einem feinen Gespür für außergewöhnliche Stücke und liebevolle Details.</p>
<p class="normRed"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-16684" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Festliches-Wanka-Tonka-Schaufenster.png" alt="" width="1134" height="510" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Festliches-Wanka-Tonka-Schaufenster.png 1134w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Festliches-Wanka-Tonka-Schaufenster-300x135.png 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Festliches-Wanka-Tonka-Schaufenster-1024x461.png 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Festliches-Wanka-Tonka-Schaufenster-600x270.png 600w" sizes="auto, (max-width: 1134px) 100vw, 1134px" />Neben einem<span class="apple-converted-space"> </span><b>von Herzen</b> ausgesuchten Sortiment an Mode erwarten die Kundinnen und Kunden edler Silberschmuck und Modeschmuck, außergewöhnliche Dekoobjekte und vieles mehr. Dabei geht es bei Wanka Tonka um mehr als nur ums Einkaufen:<span class="apple-converted-space"> </span>Hier wird der Besuch zum echten Einkaufserlebnis.</p>
<p class="normRed">Das geschmackvolle und gemütliche Ambiente lädt zum Stöbern, Entdecken und Verweilen ein. Aktuell wartet außerdem ein<span class="apple-converted-space"> </span>erlesenes Sortiment an <b>Wintermode</b><span class="apple-converted-space"> </span>darauf, entdeckt zu werden.</p>
<p><b><span style="font-family: 'TimesNewRomanPS-BoldMT',serif;">Wanka Tonka </span></b><span style="font-family: 'TimesNewRomanPS-BoldMT',serif;">steht für besondere <b>Lieblingsstücke, persönliche Beratung </b>und die Freude daran, <b>Schönes zu entdecken – mit ganz viel Liebe</b> zum Detail.</span></p>
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		<title>50 Jahre Groschenheft – Was für ein Abend&#8230;</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/06/50jahregroschenheft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 16:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16704</guid>

					<description><![CDATA[Unser 50. Geburtstag am 19. September im Evangelischen Gemeindehaus war für uns ein ganz besonderer Abend. So viele vertraute Gesichter, Wegbegleiter aus fünf Jahrzehnten, Kunden, Partner, Freunde und Leserinnen und Leser – Menschen, die ein Stück Groschenheft-Geschichte mit uns teilen. Es wurde erinnert und erzählt, gelacht, getanzt und bis spät in den Abend gemeinsam gefeiert....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser <strong>50. Geburtstag am 19. September im Evangelischen Gemeindehaus</strong> war für uns ein ganz besonderer Abend.<br />
So viele vertraute Gesichter, Wegbegleiter aus fünf Jahrzehnten, Kunden, Partner, Freunde und Leserinnen und Leser – Menschen, die ein Stück Groschenheft-Geschichte mit uns teilen. Es wurde erinnert und erzählt, gelacht, getanzt und bis spät in den Abend gemeinsam gefeiert. Für uns beide war es manchmal fast unwirklich, mittendrin zu stehen und zu sehen, was aus 50 Jahren Groschenheft entstanden ist. Besonders berührt hat uns, mit welcher Begeisterung in den alten Ausgaben geblättert wurde und wie viele persönliche Erinnerungen plötzlich wieder lebendig wurden.</p>
<p>Wir möchten deshalb noch einmal von Herzen Danke sagen. Allen, die diesen Abend mit uns gefeiert haben. Unseren Wegbegleitern, Kunden, Partnern, Sponsoren, Freunden, unserer Familie und unserem Team. Allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen. Living Contrasts für die großartige Musik – und natürlich euch, unseren Leserinnen und Lesern, ohne die es 50 Jahre Groschenheft nicht gäbe.</p>
<p>Und weil man über den eigenen Geburtstag vielleicht gar nicht selbst am besten berichten kann, überlassen wir den Rückblick nun jemandem, der an diesem Abend dabei war und ihn mit einem wunderbaren Blick von außen festgehalten hat. Katharina Riedel von der Schweinfurt-App hat uns diesen Text geschenkt – und wir könnten uns keinen schöneren Rückblick wünschen. Danke, liebe Katharina, für deine Worte, deine Fotos und Filme und dafür, dass ihr diesen Abend für uns festgehalten habt.</p>
<p><strong>GESTERN. HEUTE. WEITER.</strong> <strong>Nach diesem Abend wissen wir einmal mehr, warum.</strong>  <strong>Manche Geburtstage feiert man mit Kuchen. Andere mit einer großen Party. Und manche, indem man sein halbes Leben aus Kisten holt und für einen Abend noch einmal durchblätterbar macht.</strong></p>
<p>Am Samstag, 19. September, war genau so ein Abend. 50 Jahre Groschenheft wurden gefeiert. Im Evangelischen Gemeindehaus in Schweinfurt, dem derzeitigen Ausweichquartier des Theaters, trafen sich Wegbegleiter, Freunde, Partner und Leser, um auf ein halbes Jahrhundert Schweinfurter Geschichte zurückzublicken.</p>
<figure id="attachment_16709" aria-describedby="caption-attachment-16709" style="width: 397px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16709 size-us_600_400" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-397x400.jpg" alt="" width="397" height="400" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-397x400.jpg 397w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-298x300.jpg 298w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-1017x1024.jpg 1017w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-150x150.jpg 150w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-125x125.jpg 125w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi-80x80.jpg 80w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Lexi_Andi.jpg 1134w" sizes="auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px" /><figcaption id="caption-attachment-16709" class="wp-caption-text">Die Groschenheft-Herausgeber – Alexandra Decker und Andreas Erbar</figcaption></figure>
<p><strong>Und mittendrin: Andreas Erbar</strong> und sein Lebenswerk. Denn wer an diesem Abend durch die ausgestellten Ausgaben blätterte, hielt nicht irgendwelche alten Zeitschriften in den Händen. Da lagen tatsächlich fünf Jahrzehnte Groschenheft. Originale. Gesammelt, aufgehoben und bewahrt von einem Mann, der vermutlich zu jeder Ausgabe mindestens eine Geschichte erzählen könnte. Dass diese Schätze überhaupt dort lagen, war keineswegs selbstverständlich.</p>
<p><strong>Alexandra „Lexi“ Decker</strong> musste Andreas erst einmal davon überzeugen, seine Sammlung tatsächlich öffentlich auszulegen. Verständlich. Wer 50 Jahre lang etwas aufbewahrt hat, gibt es vermutlich nicht ganz so entspannt aus der Hand. Doch die Sorge war unbegründet. Fast ehrfürchtig gingen die Besucher mit den alten Ausgaben um. Vorsichtig wurde geblättert, gelesen, geschmunzelt und sich erinnert. Immer wieder blieb jemand hängen. An einer Veranstaltung von damals. Einer Anzeige. Einem Namen. Einer Geschichte. Und irgendwann konnte auch Andreas entspannen. Der Stein, der ihm dabei vom Herzen fiel, dürfte ungefähr das Gewicht von 50 Jahrgängen Groschenheft gehabt haben. Im Nachhinein war die Dankbarkeit umso größer. Denn die Resonanz zeigte, was diese Sammlung eigentlich ist: ein kleines Stück Schweinfurter Zeitgeschichte. Und vielleicht konnte man an diesem Abend nirgends besser erkennen, wie viel Liebe und Herzblut in diesem Heft steckt.</p>
<p>„<strong>Daran kommt kein eBay ran.</strong>“ Dass das Groschenheft längst mehr ist als ein Veranstaltungsmagazin, wurde spätestens bei den Grußworten deutlich. <strong>Oberbürgermeister Ralf Hofmann</strong> hielt keine gewöhnliche Geburtstagsrede. Zeitweise fühlte es sich eher wie eine Laudatio an. Er erinnerte sich an frühere Zeiten, als man gemeinsam im Café Vorndran saß und die Kleinanzeigen im Groschenheft studierte. Wer verkauft was? Wer sucht wen? Was wird verschenkt? Und welche kleine Geschichte verbirgt sich wohl hinter der nächsten Anzeige? Sein sinngemäßes Fazit: Daran kommt kein eBay ran. Und irgendwie bringt genau das den Charme des Groschenhefts ziemlich gut auf den Punkt.</p>
<p>Auch <strong>Landrat Florian Töpper</strong> dankte dem Duo für sein Engagement und wünschte Andreas, Lexi und dem Groschenheft alles Gute für die Zukunft. Und diese Zukunft hat längst begonnen. Aus einem Heft wird ein Familienunternehmen. Wie sehr das Groschenheft inzwischen auch Familiensache geworden ist, zeigte sich an diesem Abend ganz nebenbei. Lexis Partner Marco führte charmant durch das Programm, während die beiden Kinder am Eingang die Einlasskontrolle übernahmen und die Gäste begrüßten. Viel familiärer kann man ein 50-jähriges Firmenjubiläum vermutlich kaum feiern. Und auch am Ausschank stand kein Unbekannter: Braumeister Ullrich Martin kümmerte sich persönlich darum, dass niemand durstig bleiben musste und versorgte die Gäste mit seinen Bieren und weiteren Getränken.</p>
<p>Überhaupt war dieser Abend vor allem eines: ein großes Dankeschön. Lexi und Andreas nutzten die Gelegenheit, sich bei den Menschen und Unternehmen zu bedanken, die das Groschenheft über viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Allen voran die Sparkasse Schweinfurt und Rudolph Druck – Partner, die praktisch seit den ersten Stunden zur Geschichte des Heftes gehören. Aber auch diejenigen, die erst seit Kurzem Teil dieser Geschichte sind, wurden nicht vergessen. Die Mitarbeiter der Stadtwerbung, die erst in diesem Jahr zum Groschenheft gestoßen ist, bekamen ebenso ihren verdienten Applaus. Denn 50 Jahre schafft niemand ganz alleine.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-16706" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.36.53.png" alt="" width="2454" height="1728" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.36.53.png 2454w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.36.53-300x211.png 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.36.53-1024x721.png 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.36.53-568x400.png 568w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.36.53-1920x1352.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 2454px) 100vw, 2454px" />Und dann wurde getanzt. Nach all den Erinnerungen, Dankesworten und Geschichten durfte irgendwann aber auch einfach gefeiert werden. Die Bühne gehörte Living Contrasts, die Tanzfläche den Gästen. Und die ließen sich nicht lange bitten. Es wurde getanzt, gelacht, erzählt und natürlich weiter in Erinnerungen geschwelgt. Alte Geschichten trafen auf neue Pläne, frühere Weggefährten auf die nächste Generation. Vielleicht war genau das die schönste Zusammenfassung dieses Abends. Denn über allem stand das Motto: Gestern. Heute. Morgen.</p>
<p>Das Gestern lag an diesem Abend auf den Tischen und konnte Seite für Seite durchgeblättert werden.</p>
<p>Das Heute stand mitten im Raum – mit Andreas Erbar, Lexi Decker, ihrer Familie, ihrem Team und all den Menschen, die das Groschenheft begleiten.</p>
<p>Und das Morgen? Das wird gerade geschrieben. Vielleicht nicht mehr ausschließlich so wie vor 50 Jahren. Vielleicht mit neuen Ideen, neuen Menschen und neuen Wegen. Aber hoffentlich mit genau dem gleichen Bauchgefühl, der gleichen Leidenschaft und mindestens genauso viel Herzblut.</p>
<p><strong>Also, Andreas und Lexi: Auf die nächsten 50 Jahre? Warum eigentlich nicht.</strong> Wir sind stolz darauf, jetzt schon seit einem Jahr mit euch zusammenzuarbeiten, und freuen uns auf alles was kommt – Seite an Seite!</p>
<p><em>– Text von Katharina Riedel von Schweinfurt.info – </em></p>
<figure id="attachment_16710" aria-describedby="caption-attachment-16710" style="width: 493px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16710 size-us_600_400" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Katha_Freund-493x400.jpg" alt="" width="493" height="400" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Katha_Freund-493x400.jpg 493w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Katha_Freund-300x243.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Katha_Freund.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px" /><figcaption id="caption-attachment-16710" class="wp-caption-text">Katharina Riedel und Thomas Hummel –<br />Schweinfurt.info</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16707 size-full" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.37.06.png" alt="" width="1132" height="1704" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.37.06.png 1132w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.37.06-199x300.png 199w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.37.06-680x1024.png 680w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-06-um-17.37.06-266x400.png 266w" sizes="auto, (max-width: 1132px) 100vw, 1132px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kulturamt Haßfurt – das Herbstprogramm ist da!</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/01/hassfurt-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 14:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16380</guid>

					<description><![CDATA[Kulturamts-Herbstprogramm der Stadt Haßfurt mit „Like Springsteen“ und „The Ultimate Eagles“ „Kultur ist 42“! Der Herbstprogramm-Folder des Kulturamtes der Stadt Haßfurt ist erschienen und liegt ab sofort an allen bekannten Auslegestellen bereit oder kann auf www.kulturamt-hassfurt.de eingesehen werden. Auf galaktisch-blauem Hintergrund steht die Botschaft „Kultur ist 42“. Die Bedeutung des Mottos findet sich auf der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Kulturamts-Herbstprogramm der Stadt Haßfurt mit „Like Springsteen“ und „The Ultimate Eagles“</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>„Kultur ist 42“! </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der <a href="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Kultur-ist-42.pdf">Herbstprogramm-Folder</a> des Kulturamtes der Stadt Haßfurt ist erschienen und liegt ab sofort an allen bekannten Auslegestellen bereit oder kann auf <a href="http://www.kulturamt-hassfurt.de/">www.kulturamt-hassfurt.de</a> eingesehen werden. Auf galaktisch-blauem Hintergrund steht die Botschaft „Kultur ist 42“. Die Bedeutung des Mottos findet sich auf der Rückseite, macht Erster Bürgermeister Michael Schlegelmilch neugierig.</p>
<p style="font-weight: 400;">Von Kabarett über die altbekannten Klassiker wie „Kneipensingen“ oder „Jazz mal anders“ bis hin zu Tribute-Shows, Liedermachern, A-Cappella, Gospel, unserem regionalen Ausnahmetalent und prämiertem Komponisten Jonas Göbel und Rock- und Weihnachtskonzerten soll für jeden wieder ein Highlight dabei sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Erster Bürgermeister Michael Schlegelmilch empfiehlt besonders zwei Veranstaltungen, die ihn an seine Jugendzeit erinnern. „<strong>The Ultimate Eagles</strong>“ aus England gelten als die weltweit beste Eagles-Show, standen schon mit Joe Cocker und Queen auf der Bühne, und rocken am Freitag, den 30. Oktober, die Stadthalle mit „Hotel California“, „One Of These Nights” und “Take It Easy”. Außerdem wird die in Deutschland noch als Geheimtipp gehandelte, aber schon mit ganz großen Fernsehproduktionen in Kontakt stehende, zwölfköpfige Formation „<strong>Like Springsteen</strong>“ am Freitag, den 13. November, in der Kreisstadt zu Gast sein und den Spirit von „The Boss“ aufleben lassen.</p>
<figure id="attachment_16375" aria-describedby="caption-attachment-16375" style="width: 528px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16375 size-us_600_400" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Maedelsabend-Marvin-Ruppert-528x400.jpg" alt="" width="528" height="400" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Maedelsabend-Marvin-Ruppert-528x400.jpg 528w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Maedelsabend-Marvin-Ruppert-300x227.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Maedelsabend-Marvin-Ruppert-1024x776.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Maedelsabend-Marvin-Ruppert-1920x1455.jpg 1920w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/08/Maedelsabend-Marvin-Ruppert.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /><figcaption id="caption-attachment-16375" class="wp-caption-text">Mädelsabend, Foto: Marvin Ruppert</figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Neben diesem Tribute-Herzenstipp überrascht Steffi Schleicher vom Kulturamt Haßfurt ihre Gäste diesmal außerdem mit einem ganz besonderen „<strong>Mädelsabend</strong>“. Für die Chippendales hat es nicht gereicht, aber die Stripshow, mit der das Herbstprogramm am Samstag, den 19. September, fulminant startet, ist ein ganz neues Genre in ihren bisherigen Programmen, das sie schon längst mal ausprobieren wollte und laut ihrer Aussage sind „diese Haßfurter Strippendales sowieso viel witziger als die echten“.</p>
<p style="font-weight: 400;">Liedermacherin Claudia Koreck, die A-Cappella-Jungs von Maybebop, Kabarettist Stephan Bauer, die in Haßfurt bestens bekannte Akkordeonistin Anja Baldauf und ihr „Orchestra Mondo“, die viel gewünschten „The Golden Voices of Gospel“ mit Reverend Dwight, die „X-mas Swinger“ und ihre verkitschte Rockparty mit Kostümprämierung in der urigen Rathaushalle sowie die verrückten Holzrocker mit ihrem Blockflötenkönig vom „Wilden Holz“ runden das Programm ab. Bevor Sprachkünstler Marco Tschirpke mit Klavier und Ukulele sein Kabarettprogramm „Kalender, deine Tage sind gezählt“ spielt, sollte man einen Blick in die Vorschau auf die Events 2027 werfen, das hilft bei der Wahl der passenden Weihnachtsgeschenke.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit Punk und Swing von „The Instant Voodoo Kit”, den „Scharadwanzen“, „Andreas Kümmert“ und „Quadro Nuevo“ verspricht das Frühjahrsprogramm 2027 bereits jetzt neben altbekanntem viele neue Inputs.</p>
<p style="font-weight: 400;">Karten gibt es unter <a href="http://www.kulturamt-hassfurt.de/">www.kulturamt-hassfurt.de</a> und an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Unentdeckte Welten“ – Richard Fuchs in der Sparkassengalerie</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/09/30/unentdecktewelten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 11:21:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16655</guid>

					<description><![CDATA[Rund 90 Gäste kamen zur Vernissage in der Sparkassengalerie – Ausstellung noch bis 30. Dezember 2026 zu sehen. Die Ausstellung „Unentdeckte Welten“ des Künstlers Richard Fuchs wurde am Donnerstag, 24. September 2026 in der Sparkassengalerie Schweinfurt eröffnet. Rund 90 Kunstinteressierte folgten der Einladung der Sparkasse zur Vernissage und nutzten die Gelegenheit, die außergewöhnlichen Arbeiten des...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rund 90 Gäste kamen zur Vernissage in der Sparkassengalerie – Ausstellung noch bis 30. Dezember 2026 zu sehen.</strong></p>
<p>Die Ausstellung „<strong>Unentdeckte Welten</strong>“ des Künstlers <strong>Richard</strong> <strong>Fuchs</strong> wurde am Donnerstag, 24. September 2026 in der Sparkassengalerie Schweinfurt eröffnet. Rund 90 Kunstinteressierte folgten der Einladung der Sparkasse zur Vernissage und nutzten die Gelegenheit, die außergewöhnlichen Arbeiten des Künstlers kennenzulernen. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Kunsthalle Schweinfurt statt.</p>
<p>Die Einführung in die Ausstellung übernahm Kuratorin Andrea Brandl von der Kunsthalle Schweinfurt. Sie gab den Gästen einen Einblick in das besondere künstlerische Universum von Richard Fuchs und führte in die Themen und Bildwelten der Ausstellung ein.</p>
<p>„Unentdeckte Welten“ zeigt keine Landschaften im klassischen Sinne. Der 1972 in Gräfelfing bei München geborene Richard Fuchs entwickelt vielmehr hochphantastische Bilduniversen zwischen Imagination und Realität. Seine Arbeiten lassen sich als eine Form lyrischer Science-Fiction verstehen: Poetische Räume und Landschaften wirken zugleich fremd und überraschend gegenwärtig. Utopische Stadtlandschaften, energetische Naturgewalten und transzendental anmutende Räume eröffnen den Betrachterinnen und Betrachtern immer wieder neue Perspektiven.</p>
<p>Eine Besonderheit der Werke liegt in ihrer materiellen Gestaltung. Fuchs verbindet hochwertige Pigmente mit Sand, Mineralien, Vulkanasche, Edelmetallen wie Gold und Silber, Erden, Oxidationsprodukten und Edelsteinen. So entstehen vielschichtige Farbräume mit einer außergewöhnlichen haptischen und visuellen Wirkung.</p>
<p>Die <strong>Ausstellung</strong> „Unentdeckte Welten“ ist <strong>noch bis zum 30. Dezember 2026</strong> in der Sparkassengalerie Schweinfurt, Roßmarkt 5–9, zu sehen. Der <strong>Eintritt ist frei.</strong> Die Galerie ist montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet.</p>
<p>Die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge lädt alle Kunstinteressierten ein, die faszinierenden Bildwelten von Richard Fuchs selbst zu entdecken und sich auf eine Reise zwischen Realität, Imagination und utopischen Welten zu begeben.</p>
<figure id="attachment_16658" aria-describedby="caption-attachment-16658" style="width: 898px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-16658" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/09/Ausstellung-Richard-Fuchs.jpg" alt="" width="898" height="1429" /><figcaption id="caption-attachment-16658" class="wp-caption-text">Das Foto (© Thomas Engert) zeigt von links: Kuratorin Andrea Brandl, Richard Fuchs, Sparkassen-Vorstandsmitglied Andreas Linder</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie die Eisenbahn aufs Land kam: Vortrag mit Andreas Knipping</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/09/10/eisenbahn-andreas-knipping/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 10:28:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16696</guid>

					<description><![CDATA[Fränkisches Freilandmuseum Fladungen lädt im Jubiläumsjahr „30 Jahre Museumsbahn Rhön-Zügle“ zu einem Vortrag über Lokalbahnen und ihre Lokomotiven ein. Wie kam die Eisenbahn eigentlich aufs bayerische Land? Dieser Frage widmet sich der Eisenbahnexperte Andreas Knipping am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 15 Uhr bei seinem Vortrag „Strukturpolitik in der bayerischen Prinzregentenzeit: Die Lokalbahnen und ihre...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Fränkisches Freilandmuseum Fladungen lädt im Jubiläumsjahr „30 Jahre Museumsbahn Rhön-Zügle“ zu einem Vortrag über Lokalbahnen und ihre Lokomotiven ein.</strong></p>
<p><strong>Wie kam die Eisenbahn eigentlich aufs bayerische Land?</strong> Dieser Frage widmet sich der Eisenbahnexperte <strong>Andreas Knipping</strong> am <strong>Sonntag, 11. Oktober 2026</strong>, um 15 Uhr bei seinem Vortrag <strong>„Strukturpolitik in der bayerischen Prinzregentenzeit: Die Lokalbahnen und ihre Lokomotiven“</strong> im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen.</p>
<p>Mit dem bayerischen Localbahngesetz von 1882 wurde der Ausbau des Eisenbahnnetzes in ländlichen Regionen entscheidend vorangetrieben. Bis zum Ersten Weltkrieg entstanden in Bayern 182 Lokalbahnen. Sie verbesserten die Anbindung vieler Gemeinden und wurden damit zu einem wichtigen Instrument der bayerischen Strukturpolitik.</p>
<figure id="attachment_16698" aria-describedby="caption-attachment-16698" style="width: 2500px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16698" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Historische-Aufnahme-Lokalbahn-Copyright-Stadt-Mellrichstadt-Sammlung-Anton-Tretter.jpg" alt="Historische Lokalbahn in Dorfprozelten: Lokalbahnen erschlossen ab dem späten 19. Jahrhundert zahlreiche ländliche Regionen in Bayern. © Stadt Mellrichstadt, Sammlung Anton Tretter." width="2500" height="1766" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Historische-Aufnahme-Lokalbahn-Copyright-Stadt-Mellrichstadt-Sammlung-Anton-Tretter.jpg 2500w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Historische-Aufnahme-Lokalbahn-Copyright-Stadt-Mellrichstadt-Sammlung-Anton-Tretter-300x212.jpg 300w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Historische-Aufnahme-Lokalbahn-Copyright-Stadt-Mellrichstadt-Sammlung-Anton-Tretter-1024x723.jpg 1024w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Historische-Aufnahme-Lokalbahn-Copyright-Stadt-Mellrichstadt-Sammlung-Anton-Tretter-566x400.jpg 566w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Historische-Aufnahme-Lokalbahn-Copyright-Stadt-Mellrichstadt-Sammlung-Anton-Tretter-1920x1356.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><figcaption id="caption-attachment-16698" class="wp-caption-text">Historische Lokalbahn in Dorfprozelten: Lokalbahnen erschlossen ab dem späten 19. Jahrhundert zahlreiche ländliche Regionen in Bayern. © Stadt Mellrichstadt, Sammlung Anton Tretter.</figcaption></figure>
<p>Knipping beleuchtet die Entwicklung dieser Strecken ebenso wie die eigens für ihren Betrieb entwickelten Lokalbahnlokomotiven. Dabei geht der Blick von den Anfängen im späten 19. Jahrhundert bis zur Stilllegung vieler Strecken im 20. Jahrhundert. Einige Lokalbahntrassen sind bis heute wichtige Bestandteile des öffentlichen Nahverkehrs.</p>
<p>Der Vortrag ist Teil des Jubiläumsprogramms „30 Jahre Museumsbahn Rhön-Zügle“ und schlägt damit auch eine Brücke zur eigenen Eisenbahngeschichte der Region. Das Rhön-Zügle erinnert heute an die ehemalige Lokalbahnverbindung zwischen Mellrichstadt und Fladungen.</p>
<figure id="attachment_16699" aria-describedby="caption-attachment-16699" style="width: 186px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-16699" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping.jpg" alt="Andreas Knipping © Raphael Knipping" width="186" height="185" srcset="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping-150x150.jpg 150w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping-1000x1000.jpg 1000w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping-1500x1500.jpg 1500w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping-125x125.jpg 125w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping-200x200.jpg 200w, https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/Andreas-Knipping-©-Raphael-Knipping-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" /><figcaption id="caption-attachment-16699" class="wp-caption-text">Andreas Knipping © Raphael Knipping</figcaption></figure>
<p>Andreas Knipping beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit der Eisenbahn. Der Jurist und ehemalige Richter hat rund 50 Bücher sowie zahlreiche Fachartikel zur Eisenbahngeschichte veröffentlicht und eine umfangreiche Sammlung historischer Fotografien und Literatur zusammengetragen.</p>
<p>Der Vortrag beginnt um 15 Uhr im Saal des Museumswirtshauses „Zum Schwarzen Adler“ neben dem Museumseingang. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 14.45 Uhr.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Außerdem am 11. Oktober: Sprichwörterführung</strong></p>
<p>Bereits um 11 und 14 Uhr lädt das Freilandmuseum zu einer öffentlichen <strong>Führung</strong> unter dem Titel <strong>„Unter aller Kanone?“</strong> ein. Dabei geht es auf unterhaltsame Weise um die <strong>Herkunft und Bedeutung bekannter Redewendungen</strong>. Die Teilnahme ist ebenfalls im Museumseintritt enthalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dokumentarfilm „Es ist immer in meinem Kopf“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/09/08/film-albrecht-weinberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 17:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film / Kino]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16603</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam mit der Initiative gegen das Vergessen zeigt das Kino KuK den Dokumentarfilm „Albrecht Weinberg. Es ist immer in meinem Kopf“. Der Dokumentarfilm (2026) von Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel begleitet den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg in seinen letzten Lebensjahren und erzählt von seinem leidenschaftlichen Einsatz für Erinnerung, Aufklärung und Menschlichkeit. Nach Auschwitz und dem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsam mit der Initiative gegen das Vergessen zeigt das Kino KuK den Dokumentarfilm „Albrecht Weinberg. Es ist immer in meinem Kopf“.<br />
</strong>Der Dokumentarfilm (2026) von Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel begleitet den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg in seinen letzten Lebensjahren und erzählt von seinem leidenschaftlichen Einsatz für Erinnerung, Aufklärung und Menschlichkeit.</p>
<p>Nach Auschwitz und dem Mord an einem Großteil seiner Familie wanderte Albrecht Weinberg 1947 aus. Die Freiheitsstatue in New York wurde für ihn zum Versprechen auf ein neues Leben. „You must forget about it“, sagten sie ihm in Amerika. Doch wie soll man das Unvorstellbare vergessen; denn „Es ist immer in meinem Kopf.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16606" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/09/2501-news-albrecht-weinberg.jpg" alt="" width="582" height="441" />Nach 60 Jahren in New York und Florida kehrte Albrecht Weinberg wieder nach Ostfriesland zurück, in eine Welt, die ihm fremd geworden ist – mit dem Ziel, seine Geschichte zu erzählen. Unermüdlich bis zu seinem Lebensende im Mai 2026 teilte er seine Erinnerungen mit: an Ausgrenzung und Entrechtung, an die schleichende Radikalisierung und an den industriell organisierten Massenmord der Nationalsozialisten. Er musste auch häufig an seine Erfahrungen als Überlebender der Shoa denken. Besonders die Gespräche mit Schülerinnen und Schülern lagen ihm am Herzen.</p>
<p>Immer an seiner Seite war Gerda Dänekas, seine Pflegerin und Freundin. Zusammen kämpften sie gegen das Vergessen und das Schweigen.</p>
<p><strong>Albrecht Weinberg</strong> starb am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren. Sein Leben ist Zeugnis und Mahnung zugleich.</p>
<p>Termin: <strong>Montag, 12. Oktober 2026</strong>, 19 Uhr, Kino KuK, Ignaz-Schön-Straße 32. Eintritt: 7 €.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Messer- &#038; Scherenschleifer” – Roman Winter kommt &#8230;</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/09/06/messer-scherenschleifer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 11:12:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16701</guid>

					<description><![CDATA[Ein Beruf mit Tradition Der Scherenschleifer Roman Winter aus der Pfalz kommt von Montag, 12. Oktober 2026, bis einschl. Samstag, 17. Oktober 2026, wieder nach Schweinfurt – diesmal ist sein Standplatz bei Edeka Höchner, Oskar-von-Miller-Straße 6, am Bergl. – er ist dort täglich von 10 bis 16 Uhr, am Samstag von 10 bis 14 Uhr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><strong>Ein Beruf mit Tradition</strong></em></p>
<p>Der Scherenschleifer <strong>Roman Winter</strong> aus der Pfalz kommt von Montag, <strong>12. Oktober 2026</strong>, bis einschl. Samstag, <strong>17. Oktober 2026</strong>, wieder nach Schweinfurt – diesmal ist sein Standplatz bei <strong>Edeka Höchner,</strong> Oskar-von-Miller-Straße 6, am Bergl. – er ist dort täglich von 10 bis 16 Uhr, am Samstag von 10 bis 14 Uhr anzutreffen und erledigt sämtliche Schleifarbeiten – alles, was sich schleifen lässt.</p>
<p>Seit vier Generationen ist die Schleiferei Winter im Einsatz. Gelernt hat Roman Winter bei seinem Schwiegervater – er lebt für seinen Beruf und gerne macht er aus „alt” wieder „neu”, so dass die Kunden wieder Freude an ihren „Gerätschaften” haben.</p>
<p>„Gerne können Sie in diesem Zeitraum ohne Voranmeldung mit Ihren Messern, Scheren und sonstigen Schneidwerkzeugen bei der Messer- und Scherenschleiferei Winter vorbeikommen und diese professionell schleifen lassen“, so Roman Winter.</p>
<p>„Auch besondere oder ungewöhnliche Schleifarbeiten sind häufig möglich. Einfach nachfragen. Alles, was eine Schneide hat, kann in den meisten Fällen wieder fachgerecht geschliffen und scharf gemacht werden“.</p>
<p>Denn Messer, Schere und so vieles mehr kann man oft schärfen – sie sind kein Fall für die Wegwerfgesellschaft.</p>
<p class="normRed">Facebook: <a href="http://www.facebook.com/SchleifexpressWinter">www.facebook.com/SchleifexpressWinter</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Claudia Koreck &#038; Band</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/09/02/claudia-koreck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 15:37:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16669</guid>

					<description><![CDATA[Bereit für ein unvergessliches Konzerterlebnis? Die Liedermacherin Claudia Koreck ist der Garant dafür. Sie entführt am Donnerstag, 8. Oktober um 20 Uhr in der Stadthalle Haßfurt mit ihrem einzigartigen Mix aus Folk, Soul, Jazz, Blues und Pop in neue musikalische Welten. Ihre Live-Auftritte sind bekannt für ihre emotionale Bandbreite und besondere Intensität – mal sanft...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereit für ein unvergessliches Konzerterlebnis? Die Liedermacherin Claudia Koreck ist <em>der </em>Garant dafür. S</strong>ie entführt am Donnerstag, 8. Oktober um 20 Uhr in der Stadthalle Haßfurt mit ihrem einzigartigen Mix aus Folk, Soul, Jazz, Blues und Pop in neue musikalische Welten.</p>
<p>Ihre Live-Auftritte sind bekannt für ihre emotionale Bandbreite und besondere Intensität – mal sanft und leise, dann wieder voller Kraft und Energie. Gemeinsam mit ihrer Band bringt sie die Songs auf eine Weise auf die Bühne, die Gänsehaut erzeugt.</p>
<p>Mit 12 Studioalben und vielen spannenden Kollaborationen gehört sie zu den facettenreichsten Künstlerinnen ihrer Generation.</p>
<p>Claudia Koreck bringt ein „Best Of“-Programm, das die Höhepunkte ihrer bisherigen Alben vereint!</p>
<p><strong>Donnerstag, 8. Oktober 2026, 20 Uhr, Stadthalle Haßfurt</strong></p>
<p>Tickets unter <a href="http://www.kulturamt-hassfurt.de">www.kulturamt-hassfurt.de</a>.</p>
<figure id="attachment_16675" aria-describedby="caption-attachment-16675" style="width: 583px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16675" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/10/©-Honu-Lani-Records.jpg" alt="Claudia Koreck © Honu Lani Records" width="583" height="1397" /><figcaption id="caption-attachment-16675" class="wp-caption-text">Claudia Koreck © Honu Lani Records</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>September-Programm im KunstQuartier</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/08/26/august-kunstquartier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 07:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16301</guid>

					<description><![CDATA[Im KunstQuartier Schweinfurt stehen im September verschiedene Kunstformate auf dem Programm: Vernissage mit Musik, Bildbetrachtungen, Slow Art, Zeichen- und Aquarellworkshops sowie die „Nacht der Kultur“ mit Kunst, Magie und Harfenklang. Die Angebote richten sich an alle, die Kunst anschauen, besprechen oder selbst kreativ werden möchten. • 2.9., 18.30 Uhr – Vernissage &#38; Caroline Cotter unplugged...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed">Im KunstQuartier Schweinfurt stehen im September verschiedene Kunstformate auf dem Programm: Vernissage mit Musik, Bildbetrachtungen, Slow Art, Zeichen- und Aquarellworkshops sowie die „Nacht der Kultur“ mit Kunst, Magie und Harfenklang. Die Angebote richten sich an alle, die Kunst anschauen, besprechen oder selbst kreativ werden möchten.</p>
<p class="normRed">• 2.9., 18.30 Uhr – <b>Vernissage &amp; Caroline Cotter unplugged</b></p>
<p class="normRed">• 3.9., 18 bis 19.30 Uhr &#8211; Kunst im Dialog „Wenn der Schmerz sich in Kunst verwandelt“ mit Dr. Humberto Tapia Perez</p>
<p class="normRed">• 4.9., 17.30–19.30 Uhr – „Perspektivisch zeichnen“, Zeichen-Workshop mit Axel Weisenberger</p>
<p class="normRed">• 10.9., 18–19.30 Uhr – „Ich trage mein Herz“, Slow Art mit Dr. Humberto Tapia Perez</p>
<p class="normRed">• 11.9., 17.30–20 Uhr – „Blumen halbabstrakt“, Aquarellabend mit Axel Weisenberger</p>
<p class="normRed">• 16.9., 17.30–20 Uhr – Aquarell-Weinabend mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">• 17.9., 18–19.30 Uhr – „Eternity“, Slow Art mit Dr. Humberto Tapia Perez</p>
<p class="normRed">• 18.9., 18–19.30 Uhr – „Dop(e)min“, Bildbetrachtung mit Layos Toryosi</p>
<p class="normRed">• 20.9., 11–16 Uhr &#8211; „Herbstwald in leuchtenden Acrylfarben“, Acryl-Workshop mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">• 21.9., 17.30–20 Uhr – Aquarellblumen mit goldenen Elementen mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">• 23.9., 17.30–19.30 Uhr – „Happy Pumpkin“, Mixed-Media-Workshop mit Anja Wagenbrett</p>
<p class="normRed">• 24.9., 17.30–20 Uhr – „Male dein eigenes Sternbild“, Aquarellabend mit Olena Korchmynska</p>
<p>• 26.9., ab 20 Uhr – Nacht der Kultur mit Kunst, Magie &amp; Harfenklang • 29.9., 17.30–20 Uhr – „Aquarell schlafendes Kätzchen“ mit Olena Korchmynska</p>
<p class="normRed">Infos und Buchung: www.kunstquartier-schweinfurt.de, info@kunstquartier-schweinfurt.de.<br />
Für eventuelle kurzfristige Änderungen: <a href="https://kunstquartier-schweinfurt.de/programm/">https://kunstquartier-schweinfurt.de/programm/</a></p>
<p><strong>Geöffnet</strong> ist das KunstQuartier, Rückertstraße 24, mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr.</p>
<p>Darüber hinaus werden weitere Künstlerinnen und Künstler gesucht, die ihre Arbeiten präsentieren oder eigene Ideen einbringen möchten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung „Ich erinnere mich für dich”</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/08/25/buchv-ich-erinnere-mich-fuer-dich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 18:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16584</guid>

					<description><![CDATA[Warum selbst eine Amnesie unsere Träume nicht auslöschen konnte Wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es mal war &#8230; Michi und Marc Schreiber stehen kurz davor, ihren langgehegten Traum zu verwirklichen: eine Auffangstation für verletzte und beschlagnahmte Wildtiere an der rauen Küste Südafrikas. Nach Jahren voller bürokratischer Hürden, endloser Grundstücksbesichtigungen und schlafloser Nächte scheint endlich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: center;"><strong>Warum selbst eine Amnesie unsere Träume nicht auslöschen konnte </strong><br />
<strong>Wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es mal war &#8230;</strong></h6>
<p><strong>Michi und Marc Schreiber</strong> stehen kurz davor, ihren langgehegten Traum zu verwirklichen: eine Auffangstation für verletzte und beschlagnahmte Wildtiere an der rauen Küste Südafrikas. Nach Jahren voller bürokratischer Hürden, endloser Grundstücksbesichtigungen und schlafloser Nächte scheint endlich alles perfekt. Die Genehmigungen sind zugesagt, das ideale Stück Land gefunden – und auch privat blühen sie auf: In Jeffreys Bay finden sie ein neues Zuhause, lernen das Surfen, werden ein Teil der Gemeinschaft. Es fühlt sich an wie Ankommen.</p>
<p>Doch nur wenige Tage vor dem Grundstückskauf zerreißt ein einziger Moment alles: <strong>Ein schwerer Autounfall</strong>. Marc überlebt mit leichteren Verletzungen. Michi nicht – zumindest nicht als die, die sie war. Ihre linke Gesichtshälfte ist zertrümmert, das Gehirn schwer geschädigt.</p>
<p>Die Diagnose ist niederschmetternd: globale Amnesie. Kein Gestern. Kein Morgen. Keine Erinnerung. Keine Michi.</p>
<p>Was folgt, ist der Sturz in eine stille, beängstigende Welt. Marc kämpft mit Verzweiflung, Erschöpfung – und der erdrückenden Verantwortung, plötzlich allein über Michis Gesundheit entscheiden zu müssen. Der Rücktransport nach Deutschland, endlose Gespräche mit Ärzten, das ständige Abwägen zwischen Hoffnung und Realität – all das lastet auf seinen Schultern.</p>
<p>»Ich erinnere mich für dich« ist eine wahre, tief bewegende Geschichte über die Zerbrechlichkeit des Lebens, das Vergessen – und darüber, dass manche Träume tiefer verankert sind als jede Erinnerung. Mit einem Vorwort von Karin Kuschik.</p>
<p><em>„Ich erinnere mich für dich“, Michi &amp; Marc Schreiber, Goldmann Verlag, ET August 2026, 368 Seiten, Paperback, 18 €.</em></p>
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<h6 style="text-align: center;"><strong>Gespräch mit Michi und Marc Schreiber</strong></h6>
<p><strong> </strong><strong>Euer Leben hat sich durch einen Autounfall von einer Sekunde auf die andere drastisch verändert. Was war für euch rückblickend jeweils individuell die größte Herausforderung? </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Die größte Herausforderung für mich persönlich war, zu begreifen, dass ich zwar bis zu einem gewissen Grad zu meinem alten Ich zurückfinden kann, aber auch nicht vollständig. Ich bin nach dem Unfall nicht mehr die gleiche Person wie davor &#8211; sowohl optisch als auch was meine Fähigkeiten anbelangt. Schwierig war es daher, die Balance zu finden, zwischen der Selbstannahme und Trauer, dass sich etwas verändert hat und dass ich auch Fertigkeiten verloren habe, aber auch der Erkenntnis, dass sich nicht alles verändert hat und ich trotz allem doch ich selbst geblieben bin.</p>
<p><em>Marc:</em> Für mich standen je nach Phase andere Herausforderungen im Vordergrund: Ganz am Anfang noch in Südafrika musste ich in der Akutphase die medizinische Hilfe und unsere Rückreise alleine organisieren und Entscheidungen für Michi treffen und Ansprechpartner für die Ärzte sein, weil sie selbst keine Aussagen über ihren Zustand treffen konnte, da sie ja in ihrem Zustand gar nicht wissen kannte, was sie nicht wusste. In der Zeit habe ich einfach nur funktioniert und wenig wahrgenommen. Das einzige Gefühl, was mir aus der Zeit noch sehr in Erinnerung geblieben ist, war die Sorge, was passiert, wenn auch ihr Kurzzeitgedächtnis so beeinträchtigt bleiben würde, denn dann wäre Michi ein Pflegefall geworden, hätte nie wieder arbeiten und auch ihre Träume nicht mehr weiterverfolgen können. Das hat mich in der Phase am meisten bewegt. Diese Sorge konnte ich in dem Moment auch nicht mit ihr teilen, da die Zeitspannen, an die sie sich erinnern konnte, zu kurz waren. Danach war alles wieder weg und ich musste wieder bei Null anfangen, ihr zu erklären, was überhaupt passiert ist und warum sie im Krankenhaus ist. Sie war daher in dem Punkt relativ entspannt, weil ihr diese Gefahr gar nicht bewusst wurde. Ihre Erinnerungen setzen erst wieder ein, als sie sich auch den Vortag behalten konnte und da war ja bereits eine Verbesserung eingetreten. Für sie stand dann eher die Angst, sich im Alltag nicht zurechtzufinden im Vordergrund.</p>
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<p><strong>Was hat sich für euch als Paar verändert, als ihr zurück in Deutschland wart?</strong></p>
<p><em>Marc:</em> Als die ersten Operationen rum waren und wir versucht haben, in unserer eigenen Wohnung wieder so etwas wie einen Alltag zu finden, war es am schwierigsten, einen Umgang mit dem Zeitraum zu finden, an den Michi sich nicht mehr erinnern kann. Das hat am Anfang auch zu Reibung geführt, weil die Erinnerungen für mich mit Emotionen verbunden waren, die ich mit Michi teilen wollte, für Michi war das aber eine ständige Erinnerung an das, was weg ist, was sie nicht mehr kann, so dass sie nicht ununterbrochen damit konfrontiert werden wollte. Wir haben in der Zeit zusammen einen Film geguckt, „Für immer Liebe“, in der die Protagonistin ähnliches erlebt hat und deren Freunde, an die sie sich nicht erinnern konnte, haben eine „Welcome Back“-Party geschmissen, was für sie ganz furchtbar war. Für Michi war das total klar, aber ich hatte diese Perspektive zunächst nicht und habe lernen müssen, dass gut gemeint, nicht immer gut gemacht ist. Im Nachhinein haben wir das recht schnell hinbekommen, einen Weg in Michis Tempo zu finden, aber als wir in der Situation mittendrin steckten, war das nicht einfach.</p>
<p><em>Michi</em>: Für uns als Paar war auch diese unglaubliche Gleichzeitigkeit fordernd: Wir mussten parallel heilen und gleichzeitig auch weiter funktionieren, obwohl wir eigentlich nicht funktionieren konnten. Wir hatten ständig das Gefühl, der Vielzahl an Dingen, die auf uns zukamen, nicht gerecht zu werden. Es war einerseits wahnsinnig viel zu organisieren medizinisch und im Alltag und wir waren dauerhaft zerrissen, zwischen Marcs Bedürfnissen und meinen. Marc dann auch irgendwann wieder zwischen seiner Arbeit und der Notwendigkeit, mir im Alltag zu helfen, zwischen der Erkenntnis, dass ich jetzt z.B. in die Reha gehen darf, dass aber eigentlich noch gar nicht alleine kann. Wir hatten so viele Parallel-Schauplätze, die unsere Aufmerksamkeit brauchten. Ich glaube, das geht vielen Menschen so, die an etwas erkrankt sind oder den pflegenden Angehörigen: Man ist eigentlich dauerhaft überfordert. Hätten wir uns in der Zeit erlaubt, durchzuatmen und wirklich in uns reinzufühlen, hätten wir gar nicht mehr funktionieren können. Also haben wir einfach weiter gemacht. Erst hintenraus, wenn man das überstanden hat, merkt man, wie viele Emotionen noch da sind, dass jetzt im Außen zwar alles soweit wieder gut ist, wir aber nun im Innen weiterschauen dürfen, was die Zeit mit uns eigentlich emotional gemacht.</p>
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<p><strong>Wie hat sich eure Beziehung durch die Amnesie verändert? Hat sich für euch durch den Unfall auch etwas zum Positiven verändert? </strong></p>
<p><em>Marc:</em> Was schön war, war das wir so viel Zeit zusammen hatten. Wir waren schon immer sehr eng, aber wir sind durch den Unfall nochmal enger zusammengerückt und das verbindet einen nochmal auf einer viel tieferen Ebene. Viele denken am Anfang einer Ehe, dass die schwierigen Zeiten vielleicht im Alter kommen, wenn einer von beiden pflegebedürftig wird. Wir hatten diese Herausforderung gegenseitig füreinander wirklich da sein zu müssen nach den ganzen Operationen, die wir beide hatten, schon mit Ende 20 bzw. Mitte 30 und wir wissen jetzt, dass wir uns zu 100% aufeinander verlassen können. Das gibt einem viel Mut für alles, was noch auf uns zukommen könnte. Wir haben uns nicht nur das Wort gegeben, sondern wir haben es auch schon bewiesen.</p>
<p>Ich war auch schlimm genug verletzt, dass ich die ersten drei Monate krankgeschrieben war. Die Zeit war für uns manchmal ein bisschen wie eingefroren, für einen Spaziergang, für den wir sonst 20 Minuten gebraucht haben, haben wir zwei Stunden gebraucht durch unsere Einschränkungen. Und wir haben auch eine gewisse Dankbarkeit empfunden, diese Zeit zusammen zu haben.</p>
<p>Auch das Verhältnis zu unseren Eltern hat sich verbessert, die vorher unsere unkonventionelle Lebensweise nicht immer nachvollziehen konnten und sich uns mehr in der Nähe gewünscht hätten. Wir haben gemerkt, wie sehr wir uns auf sie verlassen können und der Unfall hat auch bei ihnen nochmal Reflexionsprozesse angestoßen. Sie haben teilweise rückblickend vieles besser verstehen und unsere Beziehung auch besser nachvollziehen können.</p>
<p><em>Michi</em>: &#8230;und sie wollen jetzt alle sogar nach Südafrika reisen und anschauen, wie wir dort leben (lacht). Das wollten sie vorher nicht!<br />
Verliebt zu sein am Anfang ist immer leicht, der Alltag ist dann schon für viele schwieriger, aber Schicksalsschläge können viele Paare entzweien. Zu wissen, wir bekommen das hin, auch wenn es nicht leicht ist, wir haben auch bei Konflikten immer wieder die Bereitschaft aufeinander zuzugehen und den anderen verstehen zu wollen. Und zu wissen, dass wir beide auch bereit sind, uns verletzlich zu zeigen und nicht nur zu helfen, sondern sich auch helfen zu lassen. Das bringt ein ganz anderes Fundament und Stabilität in die Beziehung und lässt uns positiv in die Zukunft sehen.</p>
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<p><strong>Gibt es Situationen, die Außenstehende unterschätzen, die für dich, Michi, aber in Bezug auf die Amnesie besonders schwierig sind?  </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Wenn man jemandem seine Erkrankung nicht stark ansieht, dann verstehen Dritte oft gar nicht, wie sehr es einen einschränkt und belastet und was man alles durchgemacht hat. Es belastet mich bis heute, dass ich nicht mehr genauso aussehe wie vorher. Ich bin nicht entstellt, Menschen, die mich nicht kannten, denen fällt das auch gar nicht auf, aber ich selbst sehe und fühle immer, dass ein Teilbereich meines Gesichts gelähmt geblieben ist, jedes Foto von mir ist für mich eine stille Erinnerung an das, was ich durchgemacht habe.</p>
<p>Außenstehende können sich auch nicht vorstellen, wie schwer es ist, nicht zu wissen, was man nicht weiß – von kleinsten Details bis große Erlebnisse. Und dass es auch nicht hilft, mir einen Erinnerungsbrocken an etwas hinzuwerfen, in Erwartung, dass daraufhin Erinnerungen zurückkommen. Das tun sie nicht, man muss mir wirklich 100% eines gemeinsamen Erlebnisses erzählen: Wo war das? Mit wem waren wir da? Wie sind wir da hingekommen? Welche Jahreszeit war es, wie war das Wetter? Worüber haben wir gesprochen? Das vergessen außer Marc auch meine Familie und Freunde immer wieder. Treffen mit mehreren Personen sind wahnsinnig anstrengend für mich, da ich zu jeder Person versuchen muss, mir Hintergrundinformationen zu merken, die ich nicht mehr weiß: Was habe ich mit der Person in den zwei Jahren erlebt, die mir fehlen? Wenn ich eine Person in den letzten zwei Jahren vor dem Unfall erstmals getroffen habe, ist sie mir völlig fremd. Das ist schwer zu verstehen und es sind auch Freundschaften daran zerbrochen, weil diese damit nicht umgehen konnten oder es persönlich genommen haben, wenn ich für etwas keinen Raum mehr hatte.</p>
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<p><strong>Was hast du durch die neue Situation (neu) lernen müssen oder dürfen</strong>?</p>
<p><em>Michi:</em> Ich habe lernen müssen, ganz klar Grenzen zu setzen. Früher hatte ich sehr viel Energie und hab fast alles auch für andere möglich gemacht. Das ging dann nicht mehr und das haben mir manche Menschen übelgenommen. Das war nicht leicht, weil es mir dadurch erstmal noch schwerer fiel, Grenzen zu setzen, aus Angst, noch jemanden zu verlieren. Und gleichzeitig musste ich es, weil es von meinen Kräften her einfach nicht ging.</p>
<p>Schicksalsschläge sind manchmal auch Loslösungsprozesse von Dingen, Menschen und auch Verhaltensweisen, die nicht mehr passen. Ich habe gelernt, nein zu sagen. Wir haben ja oft, besonders als Frauen, das Bedürfnis, dass ein Gegenüber das „Nein“ versteht – aber ich habe gelernt, dass selbst wenn man ein gebrochenes Gesicht hat und Jahre vergessen hat, verstehen manche Menschen das nicht – wollen ein „Nein“ nicht sehen. Aber ich habe gesehen: Warum will ich mich bei einem „Nein“ vor jemandem rechtfertigen, dem meine Grenzen egal sind? Also kann es mir auch egal sein, wie es der Person mit dem Nein geht? Ich bin rigoroser und klarer geworden. Bevor ich mich selbst verliere durch ein „Ja“, was ich eigentlich nicht will, verliere ich lieber jemand anderen durch das „Nein“.</p>
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<p><strong>Weißt du inzwischen, was du alles vergessen hast</strong>?</p>
<p><em>Michi:</em> Das ist im Detail schwer zu sagen, weil man ja nicht weiß, was man nicht weiß. 2025 und 2024 ist eigentlich komplett weg, von 2023 fehlen vielleicht 60 %, ab 2022 habe ich das Gefühl, dass ich an fast alles, worüber wir reden, auch eine Erinnerung habe. Aber man redet ja auch nicht über alles. Auch da kann es mal passieren, dass ich bei etwas merke, dass es auch mit Erinnerungsstützen weg ist. Und wie viele Details, über die ich mit niemanden gesprochen habe, fehlen, weiß ich natürlich auch nicht. Aber ich lerne, immer besser damit umzugehen und auch vorbereitet zu sein auf Situationen, in denen ich damit konfrontiert werde, etwas nicht zu wissen. Als wir kürzlich auf einem Event waren, bin ich vorher mit Marc durchgegangen, wer da sein könnte, woher ich die Personen kennen könnte und was wichtig wäre, zu wissen. Ich habe inzwischen aber auch gelernt, es aushalten, jemanden nicht zu erkennen.</p>
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<p><strong>Welche Erinnerungen fehlen dir am meisten? </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Am traurigsten sind die Erinnerungen, die man nicht mehr nachholen kann. Bei Kindern und bei älteren Menschen sind zwei Jahre einfach was ganz anders, die sind unwiderruflich verloren. Eine vergessene Reise kann ich wiederholen, eine Hochzeit kann ich nochmal nachfeiern, aber meine Oma ist inzwischen verstorben und die letzte gemeinsame Zeit, die auch besonders intensiv war, ist weg. Das ist sehr schwer zu akzeptieren. Auch vergessene Erlebnisse mit meinem Patenkind bedauere ich sehr, er ist so groß geworden! Und zusätzlich kann er als Kind auch nicht verstehen, warum mich jetzt an unseren gemeinsamen Tauchurlaub nicht erinnern kann, was ein sehr großer Wunsch von ihm war. Was ich auch sehr bedauere, ist, dass ich mich an meinen Uniabschluss nicht erinnern kann, die Feierlichkeiten, die tollen Roben. Ich habe da so lange drauf hingearbeitet, hab schon als Teenie davon geträumt, im Ausland zu studieren und eines Tages meinen Hut zu werfen, wie in den amerikanischen Filmen. Das habe ich in Oxford dann auch gemacht. Aber ich weiß es eben nicht mehr.</p>
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<p><strong>Wie fühlt es sich an, wenn Menschen Dinge über dich wissen, an die du selbst keine Erinnerung hast? </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Am Anfang war das sehr schwierig für mich, weil ich mich so ausgeliefert gefühlt habe<strong>. </strong>Letztlich hatten aber auch nur die Freundschaften bestand, bei denen ich mich auch sicher, wohl und gut aufgehoben gefühlt habe – mein Freundeskreis hat sich in der Zeit nach dem Unfall ungefähr halbiert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wenn ihr anderen Paaren in Extremsituationen einen Rat geben könntet – welcher wäre das?</strong></p>
<p><em>Marc</em>: Möglichst klar zu kommunizieren. Das haben wir zum Glück von Anfang an in unserer Beziehung. Michi ist da sehr gut drin, was für mich auch anfangs eine Herausforderung war, weil ich es von meiner Familie und aus vorherigen Beziehungen nicht kannte, mich so sehr zu öffnen, über Bedürfnisse und Ängste zu sprechen. Nach dem Unfall hat uns das aber sehr geholfen, den jeweils anderen besser zu verstehen. Und dessen Wahrnehmung auch zu akzeptieren und den anderen nicht davon zu überzeugen, dass die eigene Wahrnehmung die „Richtigere“ ist.</p>
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<p><strong>Auf welche Schwierigkeiten seid ihr im Umfeld und auch im medizinischen System gestoßen? </strong></p>
<p><em>Marc:</em> Nicht ernst genommen zu werden. Wenn man nicht schwer krank aussieht, denkt das Umfeld, egal ob Freunde oder auch Ärzte: So schlimm kann es ja nicht sein. Wenn jemand eine Chemotherapie macht und an einem guten Tag Freude und Energie hat, sagt ja auch niemand „Ach super, du bist gesund, der Krebs ist wohl offenbar weg“. Bei uns war es aber so, dass wenn Menschen uns nach den OPs, als die Schwellungen weg waren, zusammen draußen gesehen haben oder auch mal fröhlich, hieß es: Na so schlimm kann das ja dann alles nicht sein. Das ist wahnsinnig frustrierend, wenn man nicht die Hilfe bekommt, die man benötigt, aufgrund oberflächlicher Urteile dritter, die gar nicht richtig hingucken. In der Reha wurden Michis Beschwerden als psychosomatisch abgestempelt, ohne die Befunde vollständig angefordert zu haben.</p>
<p><em>Michi:</em> Die Chirurgen haben nur das Chirurgische gesehen und die Neurologen nur das Neurologische, die haben dann, dadurch, dass ich z.B. keine Sprachstörungen hatte, mich teilweise gefragt, wo denn eigentlich mein Problem sei. Das ist unglaublich unangenehm, wenn man nicht ernst genommen wird und fremden Leuten immer wieder mehr erzählen muss, als man eigentlich möchte. Das ist leider etwas, was viele erkrankte Menschen kennen: diese Machtlosigkeit, wenn man nicht ernst genommen wird. Das zieht einem den Boden unter den Füßen weg, weil man ganz viel Vertrauen verliert. Dazu kam: Sobald wir ein bisschen Kraft hatten, war von allen sofort der Anspruch da, dass wir wieder genauso funktionieren sollten, wie vorher. Das hat zu Konflikten geführt: Bei Marcs bei Arbeit, bei Freunden, aber auch bei Ärzten.</p>
<p><em>Marc:</em> Bei meinen körperlichen Verletzungen in Schulter und Rücken wurde ich immer ernst genommen, wenn ich gesagt habe, dass etwas nicht wirkt und ich nach wie vor Schmerzen habe. Bei Michis mentalen Symptomen wurden eher Michis Angaben hinterfragt, wenn irgendeine Therapie nicht angeschlagen hat. Das ist wahnsinnig frustrierend.</p>
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<p><strong>Was sollten andere Betroffene unbedingt wissen, um sich besser behaupten zu können?</strong></p>
<p><em>Michi:</em> Man braucht wenigstens eine einzelne Vertrauensperson, die einen auf dem Weg unterstützt und einem glaubt. Egal, ob das jetzt ein Elternteil, Partner, jemand aus dem Freundeskreis oder vielleicht sogar ein Arzt ist: man brauchte eine Person, mit der man positive Erfahrungen macht, sonst bleibt man in Resignationsschleifen hängen. Denn man wartet einfach so viel in diesem System, auf Termine, auf Infos, das ist irre anstrengend. Dann probiert wieder ein Arzt was aus, aber wenn das nicht wirkt, lässt er einen wieder fallen, weil bei den Fachärzten ja die Patienten Schlange stehen, so dass sie sich die Fälle aussuchen können. Wir haben bis jetzt keinen Arzt gefunden, der oder die den Ehrgeiz hatte, dranzubleiben. Wenn deren Plan A nicht funktioniert hat, mussten wir wieder weiterziehen. Und wieder warten.</p>
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<p><strong>Ihr hattet große Pläne mit eurer Auswilderungsstation – wie ist der aktuelle Stand? Und hat sich euer Traum durch den Unfall verändert?</strong></p>
<p><em>Michi:</em> Wir warten noch auf das finale Go für das Grundstück für die Auffangstation, das kann sich in Südafrika allerdings ziehen. Doch die Signale sind sehr positiv. Wir haben aber bereits ein kleines Haus gekauft. Unser Traum hat sich überhaupt nicht verändert<strong>, </strong>die Pläne sind höchstens noch ganzheitlicher geworden, weil wir jetzt noch viel vernetzter vor Ort sind. Es kam noch ein Plastikprojekt mit einem Township dazu, die Kinder können Plastik abgeben und bekommen dafür Kleidung und Hygieneartikel und wir machen aus dem Plastik Bausteine, um daraus die Auffangstation aufzubauen. Unser Blick hat sich durch die neuen Kontakte nochmal geweitet.</p>
<p><em>Marc</em><strong>:</strong> Was total spannend war, dass Michi viele Entscheidungen, die sie schon getroffen hatte, auch beim zweiten Mal auf Basis der gleichen und teilweise neuen Infos, genauso nochmal getroffen hat.</p>
<p>Michi: Das ist echt schön, zu merken, dass unser Traum geblieben ist. Viele Menschen überdenken durch einen Schicksalsschlag ihr Leben. Wir haben gemerkt, wir waren schon vorher auf dem richtigen Weg!</p>
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		<item>
		<title>Ausbildungskompass 2026/2027 &#8211; Stadt und Landkreis Schweinfurt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 13:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausbildungskompass 2026/2027 &#8211; für alle jungen Menschen, die ihren beruflichen Weg suchen Broschüre bietet einen umfangreichen und klar strukturierten Überblick über Ausbildungsberufe in Stadt und Landkreis Schweinfurt Stadt und Landkreis Schweinfurt. Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt die Wirtschaft weiterhin intensiv. Deshalb ist es für Firmen umso wichtiger, frühzeitig und zielgerichtet bei der Suche nach Auszubildenden aktiv...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Ausbildungskompass 2026/2027 &#8211; für alle jungen Menschen, die ihren beruflichen Weg suchen<br />
</strong>Broschüre bietet einen umfangreichen und klar strukturierten Überblick über Ausbildungsberufe in Stadt und Landkreis Schweinfurt</p>
<p><strong>Stadt und Landkreis Schweinfurt.</strong> Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt die Wirtschaft weiterhin intensiv. Deshalb ist es für Firmen umso wichtiger, frühzeitig und zielgerichtet bei der Suche nach Auszubildenden aktiv zu werden. Ebenso brauchen die jungen Menschen, die eine Ausbildung beginnen wollen, eine gute Übersicht über die Möglichkeiten, die ihnen der Wirtschaftsraum Schweinfurt bietet. Eine große Unterstützung ist dabei der <strong>Ausbildungskompass</strong>, der in Stadt und Landkreis Schweinfurt <strong>bereits zum 5. Mal</strong> erschienen ist. Der von Stadt und Landkreis Schweinfurt in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft und den Wirtschaftsjunioren herausgegebene Ausbildungskompass bietet einen umfassenden Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Darin haben 104 Ausbildungsbetriebe 73 Ausbildungsberufe, 18 Duale Studiengänge und Ferienjobs sowie 164 Praktika aufgelistet.</p>
<p>Der Ausbildungskompass wird an alle Schulen aus Stadt und Landkreis Schweinfurt verteilt und dort im Unterricht zielgerichtet eingesetzt, um die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Suche nach dem für sie bestmöglichen Ausbildungsplatz zu unterstützen. Um den Bewerbungsprozess für die Schülerinnen und Schüler einfacher zu gestalten, wurde der <a href="https://www.ausbildungskompass.de/ausbildungscopilot"><em>AusbildungsCoPilot</em></a> integriert (<a href="http://www.ausbildungskompass.de/ausbildungscopilot">www.ausbildungskompass.de/ausbildungscopilot</a>). Dieses Tool unterstützt dabei, die Stärken der Schülerinnen und Schüler zu entdecken und eine passende Ausbildung zu finden. Zudem können die Nutzerinnen und Nutzer darüber ihre Bewerbungen organisieren, den Status verfolgen und sich interessante Ausbildungsplätze speichern.</p>
<p>Falls Sie die Broschüre zugesendet haben möchten, melden Sie dies unter Angabe der benötigten Exemplare bitte an die E-Mail-Adresse <a href="mailto:wirtschaft@lrasw.de">wirtschaft@lrasw.de</a>. Unter<a href="https://www.landkreis-schweinfurt.de/landratsamt/serviceleistungen-informationen/details/detail/ausbildungskompass-3926"> www.landkreis-schweinfurt.de/ausbildungskompass</a> ist der Ausbildungskompass 2026/2027 auch digital abzurufen.</p>
<p>Unternehmen können ihre Ausbildungsangebote auch unterjährig auf der Homepage <a href="http://www.ausbildungskompass.de/">www.ausbildungskompass.de</a> registrieren.</p>
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