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	<title>Literatur Archive - Groschenheft</title>
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	<description>Das Veranstalungsmagazin für Schweinfurt und Landkreis</description>
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	<title>Literatur Archive - Groschenheft</title>
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	<item>
		<title>Buch: „Querfeldein“ von Alex Capus</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/17/buch-querfeldein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 16:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[Johanna Bonengels Buchtipp „Querfeldein“ von Alex Capus Eine eindringliche Geschichte über Eigensinn und Widerstand Alex Capus, 1961 als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin in der Normandie geboren, lebt seit über 50 Jahren als freier Schriftsteller in Olten in der Schweiz. Aber Capus schreibt nicht nur, denn jeden Montagabend steht er am Tresen in seiner...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Johanna Bonengels Buchtipp</strong></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>„Querfeldein“ von Alex Capus</strong></h4>
<p style="text-align: center;"><strong>Eine eindringliche Geschichte über Eigensinn und Widerstand</strong></p>
<p>Alex Capus, 1961 als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin in der Normandie geboren, lebt seit über 50 Jahren als freier Schriftsteller in Olten in der Schweiz. Aber Capus schreibt nicht nur, denn jeden Montagabend steht er am Tresen in seiner eigenen Bar, in der Bar „Galicia“, und freut sich auf seine Gäste, meist aus der Generation 50 +. Seine Familie, seine Arbeit, seine Bar, alles was Capus liebt, findet er in der Kleinstadt, schenkt selbst aus und hört den Menschen zu. Von ihnen und ihren authentischen Geschichten lässt er sich inspirieren. „Ich lebe in der Empfindung, dass die Welt voller Geschichten ist. Das ist mein Kosmos.“ Diesen Geschichten spürt Capus nach und verwandelt die Spuren in einfühlsame, packende Romane. Besonders liebe ich „Léon und Louise“, „Susanna“ und „Das kleine Haus am Sonnenhang“. Immer finden wir in seiner Poesie Alltagsmenschen, die keine Helden sind, aber eine innere Kraft haben, eine klare Haltung, die sie fähig macht, alle Schicksalsschläge zu ertragen. Wichtig ist Capus auch ein wahrer Bezug zu einer präzisen historischen Zeit, in der seine Romanfiguren leben.</p>
<p>In dem Schweizer Dorf Ramsen an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland spielt der neue Roman „Querfeldein“ in der Zeit um 1933.<br />
Zunächst die wahre Geschichte: Der Schmuggler Hermann Weber, ein „Bär von einem Mann“ aus Böhmen, befördert Kaffee und Zucker und auch ein bisschen kommunistisches Propagandamaterial zwischen Singen in Deutschland und dem Kanton Schaffhausen hin und her. Das geht lange gut, bis er von Nazi-Schergen auf Schweizer Boden verhaftet, misshandelt und nach Deutschland verschleppt wird. Aber die Schweizer Behörden bringen es fertig, dass Hermann zurückkehren kann. Wichtiger Faktor des Erfolgs ist die Tatsache, dass sich die Einwohner des Dorfes Ramsen beherzt gegen SS-Männer und deutsche Polizei zur Wehr setzen.</p>
<p>Viel wichtiger als die historische Authentizität ist aber das erzählte pralle Leben der Menschen in Ramsen. Dieser Teil ist nicht historisch belegt. Im Mittelpunkt steht eine Kneipe, die sich unter dem Wirt namens Arnold zu einem beachtlichen Gasthaus entwickelt. Arnold ist der Sohn eines Arbeiters und damit Außenseiter im Dorf, in dem reiche Bauern das Sagen haben. Aber er schafft es, sich nach oben zu kämpfen, frei und unabhängig zu werden, das „Grauen vor dem Hamsterrad“ des Alltagskorsetts hinter sich zu lassen. Lebenselixier für Arnold ist auch seine eigensinnige Frau Betty, die eines Tages wie eine Amazone mit wehendem Mantel und einem Pferd auftaucht. Zusammen haben sie acht Kinder; die älteste ist Clara, eine unkonventionelle, freiheitsliebende Streunerin.</p>
<p>Die Erzählung vom Leben im Dorf, im Wirtshaus und in der Familie wird durch den Schmuggler Hermann mit der historischen Wahrheit verwoben. Clara und Hermann werden ein Paar, das leidenschaftlich zusammensteht. Capus gelingt es, die Figuren lebendig und einprägsam zu zeichnen. Zum Beispiel auch den wortkargen Schildermaler Sepp, der noch ein spätes Glück findet.</p>
<p>Capus hat eine eigene Erzählweise. Wenn Dialoge, dann charakterisieren sie die Figuren trefflich. Ein gutes Beispiel ist das erste Zusammentreffen zwischen Betty und Arnold:<br />
„Als ihre Teller leer waren, fragte Betty: ‚Ist das dort die Treppe nach oben?‘ ‚Das ist die Treppe nach oben.‘ ‚Gibt es eine Frau dort oben?‘ ‚Nein.‘ ‚Gab es mal eine Frau dort oben?‘ ‚Nein. Gibt es einen Mann dort, wo du herkommst?‘ ‚Ich komme von nirgendwo her.‘ ‚Verstehe. Du bist vom Himmel gefallen. Soll ich uns Kaffee holen?‘ ‚Lass uns lieber nach oben gehen.‘&#8220;</p>
<p>Der Roman erzählt eine Geschichte über Partnerschaft, Respekt und Zusammenhalt, über Eigensinn und Widerstand. Das Ende ist offen. Große Leseempfehlung!</p>
<p><em>Alex Capus: Querfeldein, Carl Hanser Verlag, München 2026, 287 Seiten, 25 €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Körper Signale sendet</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/10/14/hormonbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 05:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16193</guid>

					<description><![CDATA[Du weinst aus dem Nichts, schläfst schlecht, nimmst zu, fühlst dich gereizt oder wie fremdgesteuert – und bekommst zu hören: „Das ist normal“? Willkommen in der hormonellen Realität vieler Frauen ab 30. Doch „normal“ heißt nicht: hinnehmen. Dr. med. Konstantin Wagner – Gynäkologe, Bestsellerautor und bekannt durch @gynaeko.logisch (Instagram) – nimmt diese Symptome endlich ernst....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span>Du weinst aus dem Nichts, schläfst schlecht, nimmst zu, fühlst dich gereizt oder wie fremdgesteuert – und bekommst zu hören: „Das ist normal“? Willkommen in der hormonellen Realität vieler Frauen ab 30. Doch „normal“ heißt nicht: hinnehmen.</span></p>
<p><span><strong>Dr. med. Konstantin Wagner</strong> – Gynäkologe, Bestsellerautor und bekannt durch @gynaeko.logisch (Instagram) – nimmt diese Symptome endlich ernst. Denn was viele als Stimmungsschwankung, Stress oder „Psyche“ abtun, ist oft ein klarer Hilferuf des Körpers. Dieses Buch übersetzt, was er sagen will.</span></p>
<p><span>Du erfährst, wie eng Hormone, Emotionen und Körperempfinden miteinander verbunden sind – und warum Müdigkeit, Hautprobleme, Gewichtszunahme oder Brain Fog oft mehr mit Hormonbalance als mit Willenskraft zu tun haben. Von Östrogen über Progesteron bis Testosteron erklärt Wagner, wie die wichtigsten Hormone zusammenspielen, welche Rolle Organe wie Schilddrüse oder Nebennieren dabei haben und wie du beginnst, deine eigenen Signale zu verstehen.</span></p>
<p><span>Statt komplizierter Fachbegriffe erklärt dieses Buch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich und mit vielen Beispielen aus dem Praxisalltag. Und praxisnahe Tools geben dir die Möglichkeit, direkt gegenzusteuern – ob durch Ernährung, Schlaf, Bewegung oder kleine Routinen, die dein Nervensystem entlasten.</span></p>
<p><span>Besonders wertvoll: Du lernst, was dein Zyklus über deinen hormonellen Zustand verrät – auch wenn du gerade keine Blutung hast, etwa bei PCO, Amenorrhoe oder in der Perimenopause. So erkennst du, was dein Körper wirklich braucht, anstatt dich weiter zu optimieren.</span></p>
<p><span>Ein Buch für Frauen, die verstehen wollen, was in ihnen passiert. Für alle, die keine Lust mehr auf „Das ist halt so“ haben.</span></p>
<p><span>Hormone sind kein Mysterium, sondern ein Navigationssystem – und wer seine Sprache versteht, findet zurück zu Energie, Klarheit und Vertrauen in den eigenen Körper.</span></p>
<p>ET: 18. August 2026, GU</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung „Ich erinnere mich für dich”</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/08/25/buchv-ich-erinnere-mich-fuer-dich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 18:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16584</guid>

					<description><![CDATA[Warum selbst eine Amnesie unsere Träume nicht auslöschen konnte Wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es mal war &#8230; Michi und Marc Schreiber stehen kurz davor, ihren langgehegten Traum zu verwirklichen: eine Auffangstation für verletzte und beschlagnahmte Wildtiere an der rauen Küste Südafrikas. Nach Jahren voller bürokratischer Hürden, endloser Grundstücksbesichtigungen und schlafloser Nächte scheint endlich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: center;"><strong>Warum selbst eine Amnesie unsere Träume nicht auslöschen konnte </strong><br />
<strong>Wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es mal war &#8230;</strong></h6>
<p><strong>Michi und Marc Schreiber</strong> stehen kurz davor, ihren langgehegten Traum zu verwirklichen: eine Auffangstation für verletzte und beschlagnahmte Wildtiere an der rauen Küste Südafrikas. Nach Jahren voller bürokratischer Hürden, endloser Grundstücksbesichtigungen und schlafloser Nächte scheint endlich alles perfekt. Die Genehmigungen sind zugesagt, das ideale Stück Land gefunden – und auch privat blühen sie auf: In Jeffreys Bay finden sie ein neues Zuhause, lernen das Surfen, werden ein Teil der Gemeinschaft. Es fühlt sich an wie Ankommen.</p>
<p>Doch nur wenige Tage vor dem Grundstückskauf zerreißt ein einziger Moment alles: <strong>Ein schwerer Autounfall</strong>. Marc überlebt mit leichteren Verletzungen. Michi nicht – zumindest nicht als die, die sie war. Ihre linke Gesichtshälfte ist zertrümmert, das Gehirn schwer geschädigt.</p>
<p>Die Diagnose ist niederschmetternd: globale Amnesie. Kein Gestern. Kein Morgen. Keine Erinnerung. Keine Michi.</p>
<p>Was folgt, ist der Sturz in eine stille, beängstigende Welt. Marc kämpft mit Verzweiflung, Erschöpfung – und der erdrückenden Verantwortung, plötzlich allein über Michis Gesundheit entscheiden zu müssen. Der Rücktransport nach Deutschland, endlose Gespräche mit Ärzten, das ständige Abwägen zwischen Hoffnung und Realität – all das lastet auf seinen Schultern.</p>
<p>»Ich erinnere mich für dich« ist eine wahre, tief bewegende Geschichte über die Zerbrechlichkeit des Lebens, das Vergessen – und darüber, dass manche Träume tiefer verankert sind als jede Erinnerung. Mit einem Vorwort von Karin Kuschik.</p>
<p><em>„Ich erinnere mich für dich“, Michi &amp; Marc Schreiber, Goldmann Verlag, ET August 2026, 368 Seiten, Paperback, 18 €.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6 style="text-align: center;"><strong>Gespräch mit Michi und Marc Schreiber</strong></h6>
<p><strong> </strong><strong>Euer Leben hat sich durch einen Autounfall von einer Sekunde auf die andere drastisch verändert. Was war für euch rückblickend jeweils individuell die größte Herausforderung? </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Die größte Herausforderung für mich persönlich war, zu begreifen, dass ich zwar bis zu einem gewissen Grad zu meinem alten Ich zurückfinden kann, aber auch nicht vollständig. Ich bin nach dem Unfall nicht mehr die gleiche Person wie davor &#8211; sowohl optisch als auch was meine Fähigkeiten anbelangt. Schwierig war es daher, die Balance zu finden, zwischen der Selbstannahme und Trauer, dass sich etwas verändert hat und dass ich auch Fertigkeiten verloren habe, aber auch der Erkenntnis, dass sich nicht alles verändert hat und ich trotz allem doch ich selbst geblieben bin.</p>
<p><em>Marc:</em> Für mich standen je nach Phase andere Herausforderungen im Vordergrund: Ganz am Anfang noch in Südafrika musste ich in der Akutphase die medizinische Hilfe und unsere Rückreise alleine organisieren und Entscheidungen für Michi treffen und Ansprechpartner für die Ärzte sein, weil sie selbst keine Aussagen über ihren Zustand treffen konnte, da sie ja in ihrem Zustand gar nicht wissen kannte, was sie nicht wusste. In der Zeit habe ich einfach nur funktioniert und wenig wahrgenommen. Das einzige Gefühl, was mir aus der Zeit noch sehr in Erinnerung geblieben ist, war die Sorge, was passiert, wenn auch ihr Kurzzeitgedächtnis so beeinträchtigt bleiben würde, denn dann wäre Michi ein Pflegefall geworden, hätte nie wieder arbeiten und auch ihre Träume nicht mehr weiterverfolgen können. Das hat mich in der Phase am meisten bewegt. Diese Sorge konnte ich in dem Moment auch nicht mit ihr teilen, da die Zeitspannen, an die sie sich erinnern konnte, zu kurz waren. Danach war alles wieder weg und ich musste wieder bei Null anfangen, ihr zu erklären, was überhaupt passiert ist und warum sie im Krankenhaus ist. Sie war daher in dem Punkt relativ entspannt, weil ihr diese Gefahr gar nicht bewusst wurde. Ihre Erinnerungen setzen erst wieder ein, als sie sich auch den Vortag behalten konnte und da war ja bereits eine Verbesserung eingetreten. Für sie stand dann eher die Angst, sich im Alltag nicht zurechtzufinden im Vordergrund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was hat sich für euch als Paar verändert, als ihr zurück in Deutschland wart?</strong></p>
<p><em>Marc:</em> Als die ersten Operationen rum waren und wir versucht haben, in unserer eigenen Wohnung wieder so etwas wie einen Alltag zu finden, war es am schwierigsten, einen Umgang mit dem Zeitraum zu finden, an den Michi sich nicht mehr erinnern kann. Das hat am Anfang auch zu Reibung geführt, weil die Erinnerungen für mich mit Emotionen verbunden waren, die ich mit Michi teilen wollte, für Michi war das aber eine ständige Erinnerung an das, was weg ist, was sie nicht mehr kann, so dass sie nicht ununterbrochen damit konfrontiert werden wollte. Wir haben in der Zeit zusammen einen Film geguckt, „Für immer Liebe“, in der die Protagonistin ähnliches erlebt hat und deren Freunde, an die sie sich nicht erinnern konnte, haben eine „Welcome Back“-Party geschmissen, was für sie ganz furchtbar war. Für Michi war das total klar, aber ich hatte diese Perspektive zunächst nicht und habe lernen müssen, dass gut gemeint, nicht immer gut gemacht ist. Im Nachhinein haben wir das recht schnell hinbekommen, einen Weg in Michis Tempo zu finden, aber als wir in der Situation mittendrin steckten, war das nicht einfach.</p>
<p><em>Michi</em>: Für uns als Paar war auch diese unglaubliche Gleichzeitigkeit fordernd: Wir mussten parallel heilen und gleichzeitig auch weiter funktionieren, obwohl wir eigentlich nicht funktionieren konnten. Wir hatten ständig das Gefühl, der Vielzahl an Dingen, die auf uns zukamen, nicht gerecht zu werden. Es war einerseits wahnsinnig viel zu organisieren medizinisch und im Alltag und wir waren dauerhaft zerrissen, zwischen Marcs Bedürfnissen und meinen. Marc dann auch irgendwann wieder zwischen seiner Arbeit und der Notwendigkeit, mir im Alltag zu helfen, zwischen der Erkenntnis, dass ich jetzt z.B. in die Reha gehen darf, dass aber eigentlich noch gar nicht alleine kann. Wir hatten so viele Parallel-Schauplätze, die unsere Aufmerksamkeit brauchten. Ich glaube, das geht vielen Menschen so, die an etwas erkrankt sind oder den pflegenden Angehörigen: Man ist eigentlich dauerhaft überfordert. Hätten wir uns in der Zeit erlaubt, durchzuatmen und wirklich in uns reinzufühlen, hätten wir gar nicht mehr funktionieren können. Also haben wir einfach weiter gemacht. Erst hintenraus, wenn man das überstanden hat, merkt man, wie viele Emotionen noch da sind, dass jetzt im Außen zwar alles soweit wieder gut ist, wir aber nun im Innen weiterschauen dürfen, was die Zeit mit uns eigentlich emotional gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie hat sich eure Beziehung durch die Amnesie verändert? Hat sich für euch durch den Unfall auch etwas zum Positiven verändert? </strong></p>
<p><em>Marc:</em> Was schön war, war das wir so viel Zeit zusammen hatten. Wir waren schon immer sehr eng, aber wir sind durch den Unfall nochmal enger zusammengerückt und das verbindet einen nochmal auf einer viel tieferen Ebene. Viele denken am Anfang einer Ehe, dass die schwierigen Zeiten vielleicht im Alter kommen, wenn einer von beiden pflegebedürftig wird. Wir hatten diese Herausforderung gegenseitig füreinander wirklich da sein zu müssen nach den ganzen Operationen, die wir beide hatten, schon mit Ende 20 bzw. Mitte 30 und wir wissen jetzt, dass wir uns zu 100% aufeinander verlassen können. Das gibt einem viel Mut für alles, was noch auf uns zukommen könnte. Wir haben uns nicht nur das Wort gegeben, sondern wir haben es auch schon bewiesen.</p>
<p>Ich war auch schlimm genug verletzt, dass ich die ersten drei Monate krankgeschrieben war. Die Zeit war für uns manchmal ein bisschen wie eingefroren, für einen Spaziergang, für den wir sonst 20 Minuten gebraucht haben, haben wir zwei Stunden gebraucht durch unsere Einschränkungen. Und wir haben auch eine gewisse Dankbarkeit empfunden, diese Zeit zusammen zu haben.</p>
<p>Auch das Verhältnis zu unseren Eltern hat sich verbessert, die vorher unsere unkonventionelle Lebensweise nicht immer nachvollziehen konnten und sich uns mehr in der Nähe gewünscht hätten. Wir haben gemerkt, wie sehr wir uns auf sie verlassen können und der Unfall hat auch bei ihnen nochmal Reflexionsprozesse angestoßen. Sie haben teilweise rückblickend vieles besser verstehen und unsere Beziehung auch besser nachvollziehen können.</p>
<p><em>Michi</em>: &#8230;und sie wollen jetzt alle sogar nach Südafrika reisen und anschauen, wie wir dort leben (lacht). Das wollten sie vorher nicht!<br />
Verliebt zu sein am Anfang ist immer leicht, der Alltag ist dann schon für viele schwieriger, aber Schicksalsschläge können viele Paare entzweien. Zu wissen, wir bekommen das hin, auch wenn es nicht leicht ist, wir haben auch bei Konflikten immer wieder die Bereitschaft aufeinander zuzugehen und den anderen verstehen zu wollen. Und zu wissen, dass wir beide auch bereit sind, uns verletzlich zu zeigen und nicht nur zu helfen, sondern sich auch helfen zu lassen. Das bringt ein ganz anderes Fundament und Stabilität in die Beziehung und lässt uns positiv in die Zukunft sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gibt es Situationen, die Außenstehende unterschätzen, die für dich, Michi, aber in Bezug auf die Amnesie besonders schwierig sind?  </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Wenn man jemandem seine Erkrankung nicht stark ansieht, dann verstehen Dritte oft gar nicht, wie sehr es einen einschränkt und belastet und was man alles durchgemacht hat. Es belastet mich bis heute, dass ich nicht mehr genauso aussehe wie vorher. Ich bin nicht entstellt, Menschen, die mich nicht kannten, denen fällt das auch gar nicht auf, aber ich selbst sehe und fühle immer, dass ein Teilbereich meines Gesichts gelähmt geblieben ist, jedes Foto von mir ist für mich eine stille Erinnerung an das, was ich durchgemacht habe.</p>
<p>Außenstehende können sich auch nicht vorstellen, wie schwer es ist, nicht zu wissen, was man nicht weiß – von kleinsten Details bis große Erlebnisse. Und dass es auch nicht hilft, mir einen Erinnerungsbrocken an etwas hinzuwerfen, in Erwartung, dass daraufhin Erinnerungen zurückkommen. Das tun sie nicht, man muss mir wirklich 100% eines gemeinsamen Erlebnisses erzählen: Wo war das? Mit wem waren wir da? Wie sind wir da hingekommen? Welche Jahreszeit war es, wie war das Wetter? Worüber haben wir gesprochen? Das vergessen außer Marc auch meine Familie und Freunde immer wieder. Treffen mit mehreren Personen sind wahnsinnig anstrengend für mich, da ich zu jeder Person versuchen muss, mir Hintergrundinformationen zu merken, die ich nicht mehr weiß: Was habe ich mit der Person in den zwei Jahren erlebt, die mir fehlen? Wenn ich eine Person in den letzten zwei Jahren vor dem Unfall erstmals getroffen habe, ist sie mir völlig fremd. Das ist schwer zu verstehen und es sind auch Freundschaften daran zerbrochen, weil diese damit nicht umgehen konnten oder es persönlich genommen haben, wenn ich für etwas keinen Raum mehr hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was hast du durch die neue Situation (neu) lernen müssen oder dürfen</strong>?</p>
<p><em>Michi:</em> Ich habe lernen müssen, ganz klar Grenzen zu setzen. Früher hatte ich sehr viel Energie und hab fast alles auch für andere möglich gemacht. Das ging dann nicht mehr und das haben mir manche Menschen übelgenommen. Das war nicht leicht, weil es mir dadurch erstmal noch schwerer fiel, Grenzen zu setzen, aus Angst, noch jemanden zu verlieren. Und gleichzeitig musste ich es, weil es von meinen Kräften her einfach nicht ging.</p>
<p>Schicksalsschläge sind manchmal auch Loslösungsprozesse von Dingen, Menschen und auch Verhaltensweisen, die nicht mehr passen. Ich habe gelernt, nein zu sagen. Wir haben ja oft, besonders als Frauen, das Bedürfnis, dass ein Gegenüber das „Nein“ versteht – aber ich habe gelernt, dass selbst wenn man ein gebrochenes Gesicht hat und Jahre vergessen hat, verstehen manche Menschen das nicht – wollen ein „Nein“ nicht sehen. Aber ich habe gesehen: Warum will ich mich bei einem „Nein“ vor jemandem rechtfertigen, dem meine Grenzen egal sind? Also kann es mir auch egal sein, wie es der Person mit dem Nein geht? Ich bin rigoroser und klarer geworden. Bevor ich mich selbst verliere durch ein „Ja“, was ich eigentlich nicht will, verliere ich lieber jemand anderen durch das „Nein“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weißt du inzwischen, was du alles vergessen hast</strong>?</p>
<p><em>Michi:</em> Das ist im Detail schwer zu sagen, weil man ja nicht weiß, was man nicht weiß. 2025 und 2024 ist eigentlich komplett weg, von 2023 fehlen vielleicht 60 %, ab 2022 habe ich das Gefühl, dass ich an fast alles, worüber wir reden, auch eine Erinnerung habe. Aber man redet ja auch nicht über alles. Auch da kann es mal passieren, dass ich bei etwas merke, dass es auch mit Erinnerungsstützen weg ist. Und wie viele Details, über die ich mit niemanden gesprochen habe, fehlen, weiß ich natürlich auch nicht. Aber ich lerne, immer besser damit umzugehen und auch vorbereitet zu sein auf Situationen, in denen ich damit konfrontiert werde, etwas nicht zu wissen. Als wir kürzlich auf einem Event waren, bin ich vorher mit Marc durchgegangen, wer da sein könnte, woher ich die Personen kennen könnte und was wichtig wäre, zu wissen. Ich habe inzwischen aber auch gelernt, es aushalten, jemanden nicht zu erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Erinnerungen fehlen dir am meisten? </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Am traurigsten sind die Erinnerungen, die man nicht mehr nachholen kann. Bei Kindern und bei älteren Menschen sind zwei Jahre einfach was ganz anders, die sind unwiderruflich verloren. Eine vergessene Reise kann ich wiederholen, eine Hochzeit kann ich nochmal nachfeiern, aber meine Oma ist inzwischen verstorben und die letzte gemeinsame Zeit, die auch besonders intensiv war, ist weg. Das ist sehr schwer zu akzeptieren. Auch vergessene Erlebnisse mit meinem Patenkind bedauere ich sehr, er ist so groß geworden! Und zusätzlich kann er als Kind auch nicht verstehen, warum mich jetzt an unseren gemeinsamen Tauchurlaub nicht erinnern kann, was ein sehr großer Wunsch von ihm war. Was ich auch sehr bedauere, ist, dass ich mich an meinen Uniabschluss nicht erinnern kann, die Feierlichkeiten, die tollen Roben. Ich habe da so lange drauf hingearbeitet, hab schon als Teenie davon geträumt, im Ausland zu studieren und eines Tages meinen Hut zu werfen, wie in den amerikanischen Filmen. Das habe ich in Oxford dann auch gemacht. Aber ich weiß es eben nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie fühlt es sich an, wenn Menschen Dinge über dich wissen, an die du selbst keine Erinnerung hast? </strong></p>
<p><em>Michi:</em> Am Anfang war das sehr schwierig für mich, weil ich mich so ausgeliefert gefühlt habe<strong>. </strong>Letztlich hatten aber auch nur die Freundschaften bestand, bei denen ich mich auch sicher, wohl und gut aufgehoben gefühlt habe – mein Freundeskreis hat sich in der Zeit nach dem Unfall ungefähr halbiert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wenn ihr anderen Paaren in Extremsituationen einen Rat geben könntet – welcher wäre das?</strong></p>
<p><em>Marc</em>: Möglichst klar zu kommunizieren. Das haben wir zum Glück von Anfang an in unserer Beziehung. Michi ist da sehr gut drin, was für mich auch anfangs eine Herausforderung war, weil ich es von meiner Familie und aus vorherigen Beziehungen nicht kannte, mich so sehr zu öffnen, über Bedürfnisse und Ängste zu sprechen. Nach dem Unfall hat uns das aber sehr geholfen, den jeweils anderen besser zu verstehen. Und dessen Wahrnehmung auch zu akzeptieren und den anderen nicht davon zu überzeugen, dass die eigene Wahrnehmung die „Richtigere“ ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auf welche Schwierigkeiten seid ihr im Umfeld und auch im medizinischen System gestoßen? </strong></p>
<p><em>Marc:</em> Nicht ernst genommen zu werden. Wenn man nicht schwer krank aussieht, denkt das Umfeld, egal ob Freunde oder auch Ärzte: So schlimm kann es ja nicht sein. Wenn jemand eine Chemotherapie macht und an einem guten Tag Freude und Energie hat, sagt ja auch niemand „Ach super, du bist gesund, der Krebs ist wohl offenbar weg“. Bei uns war es aber so, dass wenn Menschen uns nach den OPs, als die Schwellungen weg waren, zusammen draußen gesehen haben oder auch mal fröhlich, hieß es: Na so schlimm kann das ja dann alles nicht sein. Das ist wahnsinnig frustrierend, wenn man nicht die Hilfe bekommt, die man benötigt, aufgrund oberflächlicher Urteile dritter, die gar nicht richtig hingucken. In der Reha wurden Michis Beschwerden als psychosomatisch abgestempelt, ohne die Befunde vollständig angefordert zu haben.</p>
<p><em>Michi:</em> Die Chirurgen haben nur das Chirurgische gesehen und die Neurologen nur das Neurologische, die haben dann, dadurch, dass ich z.B. keine Sprachstörungen hatte, mich teilweise gefragt, wo denn eigentlich mein Problem sei. Das ist unglaublich unangenehm, wenn man nicht ernst genommen wird und fremden Leuten immer wieder mehr erzählen muss, als man eigentlich möchte. Das ist leider etwas, was viele erkrankte Menschen kennen: diese Machtlosigkeit, wenn man nicht ernst genommen wird. Das zieht einem den Boden unter den Füßen weg, weil man ganz viel Vertrauen verliert. Dazu kam: Sobald wir ein bisschen Kraft hatten, war von allen sofort der Anspruch da, dass wir wieder genauso funktionieren sollten, wie vorher. Das hat zu Konflikten geführt: Bei Marcs bei Arbeit, bei Freunden, aber auch bei Ärzten.</p>
<p><em>Marc:</em> Bei meinen körperlichen Verletzungen in Schulter und Rücken wurde ich immer ernst genommen, wenn ich gesagt habe, dass etwas nicht wirkt und ich nach wie vor Schmerzen habe. Bei Michis mentalen Symptomen wurden eher Michis Angaben hinterfragt, wenn irgendeine Therapie nicht angeschlagen hat. Das ist wahnsinnig frustrierend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was sollten andere Betroffene unbedingt wissen, um sich besser behaupten zu können?</strong></p>
<p><em>Michi:</em> Man braucht wenigstens eine einzelne Vertrauensperson, die einen auf dem Weg unterstützt und einem glaubt. Egal, ob das jetzt ein Elternteil, Partner, jemand aus dem Freundeskreis oder vielleicht sogar ein Arzt ist: man brauchte eine Person, mit der man positive Erfahrungen macht, sonst bleibt man in Resignationsschleifen hängen. Denn man wartet einfach so viel in diesem System, auf Termine, auf Infos, das ist irre anstrengend. Dann probiert wieder ein Arzt was aus, aber wenn das nicht wirkt, lässt er einen wieder fallen, weil bei den Fachärzten ja die Patienten Schlange stehen, so dass sie sich die Fälle aussuchen können. Wir haben bis jetzt keinen Arzt gefunden, der oder die den Ehrgeiz hatte, dranzubleiben. Wenn deren Plan A nicht funktioniert hat, mussten wir wieder weiterziehen. Und wieder warten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ihr hattet große Pläne mit eurer Auswilderungsstation – wie ist der aktuelle Stand? Und hat sich euer Traum durch den Unfall verändert?</strong></p>
<p><em>Michi:</em> Wir warten noch auf das finale Go für das Grundstück für die Auffangstation, das kann sich in Südafrika allerdings ziehen. Doch die Signale sind sehr positiv. Wir haben aber bereits ein kleines Haus gekauft. Unser Traum hat sich überhaupt nicht verändert<strong>, </strong>die Pläne sind höchstens noch ganzheitlicher geworden, weil wir jetzt noch viel vernetzter vor Ort sind. Es kam noch ein Plastikprojekt mit einem Township dazu, die Kinder können Plastik abgeben und bekommen dafür Kleidung und Hygieneartikel und wir machen aus dem Plastik Bausteine, um daraus die Auffangstation aufzubauen. Unser Blick hat sich durch die neuen Kontakte nochmal geweitet.</p>
<p><em>Marc</em><strong>:</strong> Was total spannend war, dass Michi viele Entscheidungen, die sie schon getroffen hatte, auch beim zweiten Mal auf Basis der gleichen und teilweise neuen Infos, genauso nochmal getroffen hat.</p>
<p>Michi: Das ist echt schön, zu merken, dass unser Traum geblieben ist. Viele Menschen überdenken durch einen Schicksalsschlag ihr Leben. Wir haben gemerkt, wir waren schon vorher auf dem richtigen Weg!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung: Heimatperlen Franken</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/07/08/heimatperlen-franken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16064</guid>

					<description><![CDATA[Natur, Kultur, Genuss – dein perfekter Tag in Franken! 30 liebevoll geplante Ausflüge zu den schönsten Orten der Region Für jeden Geschmack: mit Freunden, Familie, oder ganz allein J. Berg im Bruckmann-Verlag stellt ein neues Franken-Buch vor, das Claudia Linz liebevoll und sachkundig zusammengestellt hat: „Erlebe Franken aus neuer Perspektive! Auf 30 sorgfältig zusammengestellten Tages-und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><strong>Natur, Kultur, Genuss – dein perfekter Tag in Franken!</strong><br />
<strong>30 liebevoll geplante Ausflüge zu den schönsten Orten der Region</strong><br />
<strong>Für jeden Geschmack: mit Freunden, Familie, oder ganz allein</strong></h3>
<p>J. Berg im Bruckmann-Verlag stellt ein neues Franken-Buch vor, das Claudia Linz liebevoll und sachkundig zusammengestellt hat:<br />
„Erlebe Franken aus neuer Perspektive! Auf 30 sorgfältig zusammengestellten Tages-und Halbtagesausflügen erkundest du die schönsten, oft unbekannten Orte der Region. Entdecke versteckte Schätze, traumhafte Natur und lokale Köstlichkeiten. Idyllische Spaziergänge, besondere Museen, malerische Altstädte und vieles mehr – jeder Tipp bietet dir einzigartige Erlebnisse und unvergessliche Momente. So wird jeder Tag zum perfekten Ausflugstag!<br />
&#8211; <span><strong>Natur erleben</strong>:</span> Genießen Sie traumhafte Spaziergänge in atemberaubenden Landschaften und lernen Sie die Flora und Fauna Franken hautnah kennen.<br />
&#8211; <span><strong>Kulturelle Vielfalt</strong>:</span> Besuchen Sie spezielle Museen und entdecken Sie die tief verwurzelte Kultur der Region, die Geschichte lebendig werden lässt.<br />
&#8211; <span><strong>Kulinarische Genüsse</strong>:</span> Lassen Sie sich von den vielfältigen lokalen Köstlichkeiten begeistern, die jeden Ausflug zu einem Fest für die Sinne machen.”</p>
<p><strong>Claudia Linz</strong> ist Journalistin und arbeitet als Redakteurin für die SÜWEST PRESSE Hohenlohe. Geboren und aufgewachsen ist sie im Herzen des Weinlandkreises Kitzingen. Franken ist für sie Heimat und Sehnsuchtsziel.</p>
<p><em>Claudia Linz, Heimatperlen Franken, Dein perfekter Ausflugstag, ET 4. Juni 2026, J. Berg bei Bruckmann Verlag, 192 Seiten, ca. 250 Abb., Format 16,5 x 23,5 cm Broschur mit Fadenheftung, ISBN: 978-3-98703-009-3, € 24,99.</em></p>
<p><a href="http://www.verlagshaus.de/">www.verlagshaus.de</a>   <a href="http://www.j-berg-verlag.de/">www.j-berg-verlag.de</a></p>
<p>Der J. Berg Verlag wurde im Jahr 1950 in München gegründet. Zum Programm gehören Freizeitführer und Bildbände zu Themen aus Bayern, dem Alpenraum sowie den angrenzenden Regionen und Ländern. Mitte der 1990er Jahre wurde J. Berg in das Bergbuch-Programm des Bruckmann Verlags integriert. Heute publiziert J. Berg als Imprint des Bruckmann Verlags bereits seit 2004 wieder unter eigenem Namen Freizeitführer und alpine Buchtitel.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung: Nicoletta de Rossi „Love Italy“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/07/05/buch-de-rossi-love-italy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 07:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15996</guid>

					<description><![CDATA[Sehen, fühlen und erleben – zwischen Kunst, Genuss und Lebenslust Love Italy präsentiert eine fesselnde Melange aus inspirierendem Bildband, fundiertem Kulturführer und praktischem Reisebegleiter. Er feiert das wahre Italien – mit Stil, Charme und Leidenschaft. Diese sinnliche Liebeserklärung ist randvoll mit spannenden Einblicken, die Genuss und Lebensart zelebrieren. Von der aufregenden Modemetropole Mailand, über die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Sehen, fühlen und erleben – zwischen Kunst, Genuss und Lebenslust</h3>
<p>Love Italy präsentiert eine fesselnde Melange aus inspirierendem Bildband, fundiertem Kulturführer und praktischem Reisebegleiter. Er feiert das wahre Italien – mit Stil, Charme und Leidenschaft. Diese sinnliche Liebeserklärung ist randvoll mit spannenden Einblicken, die Genuss und Lebensart zelebrieren.</p>
<p>Von der aufregenden Modemetropole Mailand, über die malerischen Ufer des Gardasees und die verwinkelten Gassen der ewigen Stadt Rom, bis hin zu den kulinarischen Schätzen Siziliens – dieser Kunstreiseführer bietet einen informativen und unterhaltsamen Rundumblick auf das gesamte Land.</p>
<p>&#8211; Überblick zu Regionen, Festen, Sitten &amp; Gebräuchen: Der Leser erfährt alles über die Vielfalt der italienischen Kultur und Traditionen, die jede Region einzigartig machen.<br />
&#8211; Authentische Einblicke zu Esskultur und Tradition: Von traditionellen Gerichten bis hin zu modernen Kreationen – entdecken Sie die kulinarische Reise Italiens in all ihren Facetten.<br />
&#8211; Kuratiertes für Genießer: Neben informativen Texten begeistert der Führer mit liebevoll kuratierten Literatur- und Filmtipps sowie kreativen DIY-Ideen und musikalischen Playlists.</p>
<p>Dieser Kunstreiseführer ist mehr als nur ein Buch – er ist der ideale Begleiter für alle, die die Lebensfreude Italiens in ihrer vollen Pracht erleben möchten. Abschließend lädt der Kunstreiseführer dazu ein, Italien nicht nur zu besuchen, sondern zu erleben und zu genießen.</p>
<figure id="attachment_15998" aria-describedby="caption-attachment-15998" style="width: 212px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-15998" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/05/Nicoletta-de-Rossi-©-Bruckmann.jpg" alt="Nicoletta de Rossi © Bruckmann" width="212" height="337" /><figcaption id="caption-attachment-15998" class="wp-caption-text">Nicoletta de Rossi © Bruckmann</figcaption></figure>
<p><strong>Nicoletta De Rossi</strong> ist in <strong>Love Italy</strong> dem italienischen Lebensgefühl auf der Spur und was einen wahren Italiener ausmacht. Sie selbst ist in Venedig geboren, lebt mittlerweile in Nürnberg, ist aber oft in ihrer Heimat unterwegs. Bereits mehrfach wurde sie für Ihre Bücher und Artikel ausgezeichnet.</p>
<p><em>Nicoletta De Rossi, Love Italy, Bruckmann Verlag, ET 8. Mai 2026, 224 Seiten, Paperback, 24,99 €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roman: „Harold und der Buchhändler“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/06/09/buch-pagan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 13:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=16074</guid>

					<description><![CDATA[Bestsellerautorin Camille Pagán hat bereits erfolgreich Romane veröffentlicht und für zahlreiche Zeitschriften und Websites geschrieben. Ihre Arbeiten sind unter anderem erschienen in «The New York Times», «Forbes» und «Time». Sie ist außerdem gefragte Moderatorin und Coach. Zusammen mit ihrer Familie lebt Camille Pagán in Ann Arbor, Michigan. Im Juni 2026 ist ihr neuer Roman erschienen:...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bestsellerautorin <strong>Camille Pagán</strong> hat bereits erfolgreich Romane veröffentlicht und für zahlreiche Zeitschriften und Websites geschrieben. Ihre Arbeiten sind unter anderem erschienen in «The New York Times», «Forbes» und «Time». Sie ist außerdem gefragte Moderatorin und Coach. Zusammen mit ihrer Familie lebt Camille Pagán in Ann Arbor, Michigan.<br />
Im Juni 2026 ist ihr neuer Roman erschienen: <strong>„Harold und der Buchhändler“</strong></p>
<p><em>Es gibt zwei Arten von Menschen: Hunde-Menschen und die, die dem richtigen Hund noch nicht begegnet sind &#8230; </em></p>
<p>Dieser Roman erzählt die herzerwärmende Geschichte von Mischlingshund Harold, der eine wichtige Mission hat: Er will seinem Herrchen Miguel zu neuem Lebensmut verhelfen.<br />
Denn Miguel, ein Buchhändler aus Michigan, trauert um seine verstorbene Frau. An manchen Tagen schafft er es nicht einmal, Lakeside Books zu öffnen.<br />
Schon bald droht der Buchhandlung das Aus, und Harold muss um seinen gemütlichen Stammplatz zwischen den Bücherregalen fürchten.<br />
Er beschließt, Miguel zu helfen und ein neues Frauchen für sie beide zu finden. Auch wenn das bedeutet, dass Harold auf seine alten Tage noch einmal richtig aufdrehen muss!</p>
<p>Ein Roman voller Herzenswärme und Mitmenschlichkeit über das Leben, die Liebe und das Loslassen.</p>
<p><em>„Harold und der Buchhändler“, Camille Pagán, aus dem Englischen übersetzt von Katharina Naumann.</em></p>
<p><em>352 Seiten, Rowohlt Wunderlich, ET Juni 2026, gebunden 22 €, oder als E-Book.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Der Japanische Garten“ &#8211; begegne Dir selbst</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/05/20/japan_kruckeberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 06:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15621</guid>

					<description><![CDATA[Wenn die Tage heller werden, wächst oft ein leiser Wunsch in uns: nach mehr Ruhe, mehr Echtheit, mehr Verbindung zu uns selbst. Genau in diesen Zwischenraum hinein erzählt Dr. Katja Kruckeberg ihre poetische Geschichte „Der Japanische Garten“ – sanft, entschleunigt und voller innerer Bilder. Im Mittelpunkt steht Jonas, der sich im ständigen Funktionieren verloren hat....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Tage heller werden, wächst oft ein leiser Wunsch in uns: nach mehr Ruhe, mehr Echtheit, mehr Verbindung zu uns selbst. Genau in diesen Zwischenraum hinein erzählt <strong>Dr. Katja Kruckeberg</strong> ihre poetische Geschichte „Der Japanische Garten“ – sanft, entschleunigt und voller innerer Bilder.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht Jonas, der sich im ständigen Funktionieren verloren hat. Ein zufälliger Schritt führt ihn in einen japanischen Garten – und damit in eine andere Art, die Welt zu betrachten. Dort begegnet er Aya, Opa Winter und dem Jungen Oskar. Es sind keine lauten Begegnungen, sondern stille, tragende. Gemeinsam eröffnen sie ihm einen neuen Blick auf das, was Sinn im Leben bedeuten kann.</p>
<p>Statt großer Antworten begegnen ihm kleine Zeichen: ein „Tee ohne Namen“, der nicht erklärt werden muss. Der offene Kreis des Ensō, der Vollkommenheit und Unvollständigkeit zugleich symbolisiert. Und der Kranich, der nicht gegen den Sturm kämpft, sondern sich von warmen Aufwinden tragen lässt.</p>
<p>Schritt für Schritt wird deutlich: Sinn ist nichts, das irgendwo erreicht werden muss. Er liegt oft schon da – in Begegnungen, in einfachen Tätigkeiten, in Momenten der Stille.<br />
Besonders prägend sind die drei Fragen, die sich wie ein roter Faden durch die Erzählung ziehen:</p>
<p>• Was erfüllt dich heute mit Freude und Sinn?<br />
• Wem dient, was du tust?<br />
• Was lässt du jetzt dafür los?</p>
<p>Diese Fragen wirken nach – leise, aber nachhaltig. Sie fordern nichts ein, sie öffnen vielmehr Räume.</p>
<p>Dr. Katja Kruckeberg gelingt es, die japanische Ikigai-Philosophie in eine westliche Lebensrealität zu übersetzen, ohne sie zu vereinfachen oder zu überhöhen. Es geht nicht um Selbstoptimierung oder Lebenspläne, sondern um ein behutsames Wiederannähern an das eigene Empfinden. Gerade darin liegt die Stärke dieses Buches: Es macht keinen Druck. Es will nichts beweisen. Es lädt ein.</p>
<p>Unterstützt wird diese ruhige Erzählweise durch die Illustrationen von <strong>Jolanda Kruckeberg</strong>. Ihre Aquarelle und Naturzeichnungen greifen die Stimmung des Buches auf – zart, reduziert und voller stiller Klarheit.</p>
<p>Der Japanische Garten ist damit weniger ein Buch, das Antworten gibt, als eines, das innehalten lässt.<br />
Ein stilles Gegenangebot in einer Zeit, in der viele Menschen – besonders Frauen – sich wieder mehr spüren möchten, ohne sich dabei weiter antreiben zu müssen.<br />
Ein Buch wie ein Spaziergang: langsam, leise und vielleicht genau deshalb berührend.</p>
<p><em>Scorpio Verlag, ET 14. März 2026, 14  Seiten, Taschenbuch, 12 €.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ben Schwarzinger „Monster“  Der Sockenfresser und sein Wäschekorb</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/05/15/ben-schwarzinger-monster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15990</guid>

					<description><![CDATA[Nach „Schurkenzeit“, 2025 erschienen, ist das Monster-Buch der zweite Roman von Ben Schwarzinger. Er ist ein Geschenk an jene, die den Mut haben, die Welt zu erkunden. Der Autor will damit auch zeigen, dass und wie man Konflikte bewältigen kann. Monster existieren. Aber sie sind sehr klein, verstecken sich vor den Menschen und schlafen am...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach „Schurkenzeit“, 2025 erschienen, ist das <em>Monster-Buch der zweite Roman von Ben Schwarzinger. Er</em> ist ein Geschenk an jene, die den Mut haben, die Welt zu erkunden. Der Autor will damit auch zeigen, dass und wie man Konflikte bewältigen kann.</p>
<p>Monster existieren. Aber sie sind sehr klein, verstecken sich vor den Menschen und schlafen am liebsten. Weshalb sie von den Menschen nur selten entdeckt werden. Vor allem, wenn sie sich wie der Sockenfresser im Wäschekorb verstecken. Um an Socken zu knabbern oder zu schlafen.<br />
Bis der Sockenfresser vom Staubmonster durch einen Streit gestört wird, der alle Monster aus ihren Verstecken treibt, sodass die Schlafzimmermonster, die Wohnzimmermonster, die Kinderzimmermonster, die Küchenmonster, die Kellermonster, die Badezimmermonster und die Dachbodenmonster in einem Tohuwabohu aufeinandertreffen. Ein monstermäßiges Chaos entsteht.<br />
In dessen Verlauf der Sockenfresser zu einem Boten zwangsverpflichtet wird. Woraufhin der Sockenfresser eine Idee hat: Er gründet eine Monsterbande, die für Ordnung sorgt und dem Tohuwabohu ein Ende setzt.<br />
Doch das ist nur der Anfang der Abenteuer des Sockenfressers &#8230;<span> </span></p>
<p>Es bleibt ungewiss, ob der Sockenfresser wieder zu seinem Wäschekorb zurückkehren und an Socken knabbern kann. Oder ob ihn die Menschen entdecken?</p>
<p><em>Ben Schwarzinger, Monster – Der Sockenfresser und sein Wäschekorb, R.G.Fischer Verlag, März 2026. 300 Seiten. 19,90 €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Meine wunderbare Landküche“: Einfach kochen, bewusst genießen</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/04/26/landkueche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15832</guid>

					<description><![CDATA[Wohlfühlrezepte voller Liebe, Natur und Genuss &#8211; schnell, einfach, köstlich Mit „Meine wunderbare Landküche“ lädt Loredana Chantal zu einer kulinarischen Auszeit ein, die weit über das reine Kochen hinausgeht. Ihre Rezepte sind unkompliziert, alltagstauglich und zugleich von einer wohltuenden Wärme geprägt – Gerichte, die schnell gelingen und dennoch das Gefühl vermitteln, sich und anderen etwas...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><strong>Wohlfühlrezepte voller Liebe, Natur und Genuss &#8211; schnell, einfach, köstlich</strong></h3>
<p>Mit <em>„Meine wunderbare Landküche“</em> lädt Loredana Chantal zu einer kulinarischen Auszeit ein, die weit über das reine Kochen hinausgeht. Ihre Rezepte sind unkompliziert, alltagstauglich und zugleich von einer wohltuenden Wärme geprägt – Gerichte, die schnell gelingen und dennoch das Gefühl vermitteln, sich und anderen etwas Gutes zu tun.</p>
<p>Ob entspannte Feierabendküche, ein spontanes Mittagessen oder ein gemeinsames Dinner mit Freunden: Die Autorin zeigt, wie sich mit wenigen Handgriffen und frischen Zutaten Gerichte zaubern lassen, die sowohl den Alltag bereichern als auch besondere Momente schaffen. Vieles darf im Ofen garen oder im Topf schmoren – und schenkt so Zeit für das, was wirklich zählt.</p>
<p>Doch dieses Buch ist mehr als eine Rezeptsammlung. Es erzählt auch von einem Lebensweg: vom Trubel der Stadt hin zu einem alten Hof im Münsterland, umgeben von Gemüsebeeten, Obstwiesen und einer kleinen Schafherde. Hier verbindet Loredana Chantal ihre Liebe zur Natur mit einer modernen, bodenständigen Küche – und schafft einen Ort, den Freunde und Familie wie einen kleinen Urlaub erleben.</p>
<p>Diese Verbindung aus Genuss, Naturverbundenheit und persönlicher Geschichte macht den besonderen Reiz des Buches aus. Es schenkt ein Gefühl von Heimat – nicht im rückwärtsgewandten Sinne, sondern als Einladung, sich selbst kleine Inseln des Wohlbefindens zu schaffen.</p>
<p>Ein Kochbuch für alle, die gutes Essen lieben, aber vor allem die Momente, die daraus entstehen.</p>
<p>• <strong>Alltagstauglich &amp; unkompliziert</strong>: Schnelle Gerichte unter 30 Minuten, clevere One-Pot-Rezepte und Ofengerichte, die sich fast von selbst kochen<br />
• <strong>Saisonal &amp; nachhaltig</strong>: Kreative Ideen für regionale Zutaten, Selbstversorgung und weniger Lebensmittelverschwendung<br />
• <strong>Von Brunch bis Dessert</strong>: Vielfältige Kapitel von herzhaften Klassikern über Lieblingssalate bis zur süßen Backstube</p>
<p><em>„Meine wunderbare Landküche“, Loredana Chantal, Becker Joest Volk Verlag, 192 Seiten, ET März 2026. Hardcover, 32 €.</em></p>
<p><span>Die <strong>Autorin Loredana Chantal</strong> ist vielen Leserinnen und Lesern bereits durch ihren erfolgreichen <strong>Instagram-Kanal @loredanachantal</strong> bekannt. Dort inspiriert sie ihre Community täglich mit schnellen, einfachen und genussvollen Rezepten. Ihr authentischer Stil sowie ihre Nähe zu Themen wie Regionalität, Naturverbundenheit und einem modernen, bewussten Lebensstil machen sie zu einer gefragten Interviewpartnerin.</span></p>
<figure id="attachment_15843" aria-describedby="caption-attachment-15843" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15843" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/04/Rezeptauswahl-2.jpg" alt="Fotos: Hubertus Schüler (Food-Fotografie) Justyna Schwertner (People-Fotografie)" width="758" height="746" /><figcaption id="caption-attachment-15843" class="wp-caption-text">Fotos: Hubertus Schüler (Food-Fotografie) Justyna Schwertner (People-Fotografie)</figcaption></figure>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-15845" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/04/Rezeptauswahl-1.jpg" alt="" width="767" height="906" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelles Interview und Buch: „Unter dem Strand“ – Ein Ostsee-Krimi</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/04/02/ostseekrimi-turid-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 05:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15847</guid>

					<description><![CDATA[Mit ihrem Erstling „Im Schatten der Insel“ für den Glauser-Preis nominiert, veröffentlicht Turid Müller nun den Kriminalroman „Unter dem Strand“. Im Fokus: die Cap Arcona – ein Schiff, das Weltgeschichte schrieb und eine Tragödie am Kriegsende, deren Auswirkungen noch bis in die Gegenwart reichen. Die Hamburgerin mit Heimathafen in der Lübecker Bucht hat darin die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normRed">Mit ihrem Erstling „Im Schatten der Insel“ für den Glauser-Preis nominiert, veröffentlicht <strong>Turid Müller</strong> nun den Kriminalroman „Unter dem Strand“. <strong>Im Fokus: die Cap Arcona – ein Schiff, das Weltgeschichte schrieb und eine Tragödie am Kriegsende, deren Auswirkungen noch bis in die Gegenwart reichen.</strong> Die Hamburgerin mit Heimathafen in der Lübecker Bucht hat darin die schwere Geschichte ihrer beiden Lieblingsorte verarbeitet.</p>
<p class="normRed"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15849" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover_Unter_dem_Strand.jpeg" alt="" width="218" height="282" /> Der Roman thematisiert vor dem Hintergrund historischer Ereignisse das aktuelle gesellschaftliche und politische Klima.</strong> Warum sie dafür das Medium Krimi gewählt hat?</p>
<p class="normRed">„Weil wir einen Krimi vielleicht eher in die Hand nehmen als ein Geschichtsbuch“, sagt die Autorin. Gleichzeitig hat sie für den Roman so viel recherchiert, wie nie zuvor „Mir war sehr schnell klar: Ernsthaftigkeit und Tragweite der Thematik machen es erforderlich, historisch sehr exakt zu sein, fernab von Klischees zu bleiben, und mit den sensiblen und durchaus kontroversen Inhalten achtsam umzugehen“, dazu war es ihr wichtig, nicht nur theoretisches Wissen aus Büchern zu erwerben, sondern sie hat auch mit zahlreichen Institutionen und Fachleuten aus der Region zusammengearbeitet.</p>
<p class="normRed">Das war neu für die Autorin: „Normalerweise ist Schreiben für mich eher etwas, wobei ich mich zurückziehe. Diesmal hat es mich mit der Welt verbunden. Viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten fanden das Thema so wichtig, dass sie sofort dabei waren, und mich auf ihrem Spezialgebiet begleitet haben – vom lokalen Fischer bis zu Angehörigen von Überlebenden. Dafür bin ich unheimlich dankbar.“</p>
<p class="normRed">Zum Buch: Cay, gescheiterte Autorin, mit einem Leben voller Brüche, schlägt sich als Journalistin durch. Für einen ihrer Brotjobs fährt sie in die Lübecker Bucht: Zum 80. Mal jährt sich der 3. Mai, an dem in den letzten Tagen des Krieges die Cap Arcona sank. Doch bevor Cay recherchieren kann, findet sie am Schauplatz der Katastrophe die Leiche einer jungen Frau, die sich für das Gedenken an diese Tragödie eingesetzt hat.</p>
<p class="normRed">Während Cay vor ihrer eigenen Vergangenheit flieht, läuft sie den Verantwortlichen von damals, die bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, direkt in die Arme.</p>
<p class="normRed"><i>»Wehret den Anfängen haben wir immer gesagt! – Das ist längst durch. Wir sind schon mittendrin.«</i></p>
<p class="normRed"><strong>Unter dem Strand, Kriminalroman, Verlag Piper, ET 2. April 2026, Taschenbuch, 14 €.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><em>Uns wurde  folgendes Interview überlassen, wofür wir uns herzlich bedanken.</em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><u>Jahrestag: Am 3. Mai 2026 vor 81 Jahren ereignete sich die Cap-Arcona-Katastrophe<br />
</u>Der Sohn eines Überlebenden Bruno Neurath-Wilson und Autorin Turid Müller <strong>(„Unter dem Strand“)<br />
über die Bedeutung des Unglücks für uns heute, dem Umgang mit Gedenken<br />
und neue Wege der Erinnerungskultur zum Erhalt der Demokratie.</strong></h3>
<p><strong>Turid Müller</strong>, mit ihrem Erstling „Im Schatten der Insel“ für den GLAUSER-Preis nominiert, hat jüngst ihren Kriminalroman „Unter dem Strand“ veröffentlicht. Im Fokus: die Cap Arcona – ein Schiff, das Weltgeschichte schrieb und eine Tragödie am Kriegsende, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Der Roman thematisiert vor dem Hintergrund historischer Ereignisse das aktuelle gesellschaftliche und politische Klima. Die Absicht der Autorin ist, die Erinnerung an die Geschehnisse lebendig halten und niederschwellig zugänglich machen, damit die Geschichte sich nicht wiederholt. Wilhelm Lange<strong>, </strong>Historiker und ehem. Leiter des Museums Cap Arcona Neustadt in Holstein dazu: <em>Einen Ostsee-Kriminalroman zur Cap-Arcona-Tragödie vom 3. Mai 1945 zu schreiben, ist eine wirkliche Herausforderung. Kann ein Krimi dem ernsten Thema KZ überhaupt gerecht werden? Durch akribische Recherchen im Hinblick auf die Verquickung von unglücklichen Umständen, die zum Tode von über 7000 KZ-Häftlingen führten, ist dieses Vorhaben gelungen. Der „Fog of War“ wird aufgelöst. Leserinnen und Leser tauchen in eine spannungsgeladene Krimiwelt ein.“</em></p>
<p>Für <strong>Bruno Neurath-Wilson</strong> sind die Ereignisse ein Teil seiner Familiengeschichte. Sein Vater, Willi Neurath, war einer der wenigen Überlebenden der Katastrophe. Die bewegende Wiedervereinigung mit seiner Frau Eva am Strand von Neustadt-Pelzerhaken ist in den Arolsen Archives dokumentiert. Eine Ahnung führte Eva Neurath zum Ufer. Sie wusste nicht, wo ihr Mann zu der Zeit inhaftiert war, geschweige denn, dass er sich auf den Schiffen befand, die nach dem Beschuss durch die britischen Bomber versenkt wurden. Auch Willi Neurath wusste nicht, wo seine Frau ist. Er wurde am Abend des 3. Mai von englischen Truppen vom Schiff gerettet. Am Ufer fand ihn seine Frau, die ihn an der Stimme erkannte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3>Herr Neurath-Wilson, wie war es für Sie, im Schatten dieser Geschehnisse aufzuwachsen? Inwiefern hat Sie das geprägt? Und was möchten Sie den Menschen gerne dazu mitgeben?</h3>
<p>Bruno Neurath-Wilson: Ich bin dankbar für meine Eltern. Mit ihren Erfahrungen haben sie mein Weltbild geprägt und früh mein politisches Interesse geweckt. Meine Mutter hat es geschafft, ihren Mann im KZ Buchenwald zu besuchen &#8211; ihr Mut beeindruckt mich immer wieder, wenn ich darüber spreche. Ich habe als Jugendlicher verstanden, dass beide zu der sehr kleinen Minderheit von Antifaschist/innen gehört haben, die für Frieden und Freiheit eingetreten sind … und dafür ihr Leben riskiert haben. Ich empfinde Hochachtung für sie.</p>
<h3>Wie ist es für Sie als Nachfahre eines Überlebenden, wenn jemand ein Buch, noch dazu einen Krimi, über die Katastrophe schreibt? Inwiefern kann Belletristik einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten?</h3>
<p>Bruno Neurath-Wilson: Die Erinnerungskultur in Deutschland muss neue Wege gehen, weil die Überlebenden, die aus erster Hand berichten können, nicht mehr unter uns weilen. Die traditionellen Formen des Gedenkens müssen weiterentwickelt und an die Kommunikationsgewohnheiten jüngerer Generationen angepasst werden. Gedenken und Erinnern erschöpft sich nicht im Lesen historischer Bücher &#8211; es geht darum, Kopf, Herz und Bauch der Menschen von heute zu erreichen. Das kann mit spannender und zugleich tiefgründiger Lektüre gelingen</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Turid Müller, Sie haben Bruno Neurath-Wilson durch die Recherche für „Unter dem Strand“ kennengelernt. Was hat Sie bei diesem Austausch besonders berührt? Und inwiefern hat das Eingang in den Kriminalroman gefunden?</h3>
<p>Turid Müller: In meiner Romanhandlung kommen unterschiedlichste Gruppen von Menschen vor. Für mich war es wichtig, Ihre Perspektiven zu verstehen. Ich wollte sie gut abbilden und achtsam mit den sensiblen Themen umgehen. Darum bin ich sehr dankbar über Gespräche wie dieses. Und in der Tat hat es mich auch persönlich sehr bewegt. Mitgenommen habe ich vor allem das Anliegen, davon zu erzählen, dass die Menschen, die Opfer vom Nationalsozialismus geworden sind, nicht nur Opfer waren. Sondern in erster Linie natürlich Menschen, mit einem Leben, einer Biografie. Und häufig Aktivist*innen mit einem ungebrochenen Widerspruchsgeist. Teilweise buchstäblich bis zum letzten Augenblick. Und da waren wir uns sehr einig: Das ist ein wichtiges Vorbild. Gerade in diesen Zeiten, in denen wir um die demokratischen Errungenschaften und den Frieden fürchten müssen.</p>
<h3>Waren „diese Zeiten“ auch ausschlaggebend für die Entscheidung, solche Inhalte in einen Krimi zu kleiden?</h3>
<p>Turid Müller: Unbedingt. Ich möchte informieren. Auch Menschen, die in ihrer Freizeit nicht zu einem Geschichtsbuch greifen.</p>
<h3>Und? Funktioniert das?</h3>
<p>Turid Müller: Bei meiner Premiere hat mir jemand aus dem Publikum für meinen Mut gedankt, trotz meines Respekts vor der Tragweite des Themas darüber zu schreiben. Viele Menschen fühlen, was gerade auf dem Spiel steht. Und ich erlebe bei den Lesenden ein großes Bedürfnis nach Beschäftigung damit.</p>
<h3>Bruno, Neurath-Wilson, haben Sie ein Schlusswort für uns zu diesem denkwürdigen Tag?</h3>
<p>Bruno Neurath-Wilson: Ja, das habe ich. Lasst uns immer der Opfer gedenken, aber auch den Widerstand würdigen. Es waren wenige, aber es gab sie: Christ/innen, Sozialdemokrat/innen, Kommunist/innen, Liberale, Gewerkschafter/innen, aber auch so manche, die nicht politisch organisiert waren und als Einzelne Haltung und Mut bewiesen. Sie dürfen nicht vergessen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="normRed">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buch „BauchGefühl“ von Dr. med. Marlene Heckl</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/20/buch-bauchgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 06:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15625</guid>

					<description><![CDATA[So triffst du die beste Entscheidung für deine Gesundheit. Immer mehr Menschen fühlen sich im heutigen Gesundheitssystem verloren. Zwischen Dr. Google, KI, Apparatemedizin, Fachchinesisch und Zeitdruck fehlt oft das, was gute Medizin einmal ausmachte: Menschlichkeit, Vertrauen, Gespräch. Dr. med. Marlene Heckl geht diesem Vertrauensverlust auf den Grund und bietet Orientierung: Woran erkennt man eine gute...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="Titel09Pkursiv" style="text-align: center;">So triffst du die beste Entscheidung für deine Gesundheit.</h3>
<p class="norm8">Immer mehr Menschen fühlen sich im heutigen Gesundheitssystem verloren. Zwischen Dr. Google, KI, Apparatemedizin, Fachchinesisch und Zeitdruck fehlt oft das, was gute Medizin einmal ausmachte: Menschlichkeit, Vertrauen, Gespräch. <b>Dr. med. Marlene Heckl</b> geht diesem Vertrauensverlust auf den Grund und bietet Orientierung: Woran erkennt man eine gute Untersuchung? Welche Fragen sollte man stellen? Wann ist weniger mehr? Und wie lernt man wieder, dem eigenen Körper zu trauen?</p>
<p class="norm8">In „Bauchgefühl“ erklärt Dr. Marlene Heckl, wie moderne Medizin funktioniert, wo ihre Grenzen liegen, wie Statistiken uns täuschen können und warum ein einzelner Laborwert selten die Wahrheit erzählt. Sie verbindet medizinisches Fachwissen mit alltagsnahen Beispielen, erklärt Entscheidungen anhand psychologischer Modelle und plädiert für eine Medizin mit Herz. Statt plakativer Lösungen gibt es Orientierungshilfen, Reflexionsfragen und echte Aufklärung.</p>
<p class="norm8">Die Autorin, Jahrgang 1992, ist Ärztin im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie, Wissenschaftsjournalistin und Mitglied im Bayerischen Ethikrat. Sie verbindet klinische Erfahrung mit gesellschaftlicher Analyse und schreibt regelmäßig über Medizin, Forschung und psychische Gesundheit für renommierte Medien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spektrum der Wissenschaft, uvm. (Homepage: www.seelendoc.com).</p>
<p class="norm8"><i>Scorpio Verlag, ET März 2026, 352 Seiten, Paperback, 20 €.</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Alltag ins Reich der Fantasie – „Die Straßenbahn, die ins Kino wollte“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/15/strassenbahn-die-ins-kino-wollte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 08:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15441</guid>

					<description><![CDATA[Eine Strassenbahn träumt vom Kino. Ein Flötenspieler lockt Jugendliche in die Leinwand. Ein Mann sammelt Abspänne wie andere Souvenirs. Und irgendwo zwischen Filmlicht und Wirklichkeit steht François Loeb, Chronist des Alltäglichen, das sich ins Wunderbare verwandelt. In seinen neuen Erzählungen führt Loeb seine Leserinnen und Leser auf eine poetische Fahrt durch das Reich der Fantasie,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Strassenbahn träumt vom Kino. Ein Flötenspieler lockt Jugendliche in die Leinwand. Ein Mann sammelt Abspänne wie andere Souvenirs. Und irgendwo zwischen Filmlicht und Wirklichkeit steht <strong>François Loeb</strong>, Chronist des Alltäglichen, das sich ins Wunderbare verwandelt.</p>
<p>In seinen neuen Erzählungen führt Loeb seine Leserinnen und Leser auf eine poetische Fahrt durch das Reich der Fantasie, in dem Kinos, Züge und Menschen gleichermaßen Träger von Sehnsucht sind.</p>
<p>Mit feiner Ironie und stiller Melancholie erzählt er von Begegnungen, Illusionen und kleinen Wundern. Geschichten, die bleiben, wenn das Licht längst erloschen ist. Ein literarischer Kinobesuch der besonderen Art – leuchtend, skurril und zutiefst menschlich.</p>
<p>Ein poetisches Kino aus Worten: In François Loebs „Die Strassenbahn, die ins Kino wollte“ verschmelzen Realität und Fantasie zu verblüffenden Miniaturen voller Witz, Tiefe und Menschlichkeit. Skurril, berührend und geistreich – Geschichten, die nachhallen, lange nachdem der Vorhang gefallen ist.</p>
<figure id="attachment_15443" aria-describedby="caption-attachment-15443" style="width: 252px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15443" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/02/Francois-Loeb-©-Mark-Baumgartner.jpg" alt="Francois Loeb © Mark Baumgartner" width="252" height="338" /><figcaption id="caption-attachment-15443" class="wp-caption-text">Francois Loeb © Mark Baumgartner</figcaption></figure>
<p>Zum Autor: Seit seinem Studium war Loebs Passion das Schreiben, das ihm nach seinem Rücktritt aus dem Berufsleben 2002 zur zweiten Berufung wurde. Unter dem Pseudonym «Bruno A. Nauser» publizierte er in der Wochenendausgabe der NZZ regelmässig sogenannte Fast-Read-Romane, die dann 1994 als Buch erschienen sind. Seitdem ist Loeb der Schriftstellerei treu geblieben. François Loeb, 1940 in Bern geboren und aufgewachsen. Er verbrachte 27 Jahre als Unternehmungsleiter in dem von seinem Urgroßvater 1881 gegründeten Traditionskaufhaus LOEB in Bern.<br />
Zudem vertrat er von 1987 bis 1999 als einer von 27 Nationalräten den Berner Wahlkreis im Schweizerischen Nationalrat. Loeb ist verheiratet und lebt heute im Schwarzwald.</p>
<p><a href="http://www.francois-loeb.com/">www.francois-loeb.com</a></p>
<p><em>„Lieber François, Ich vermute, dass Du Deine reizenden Geschichten mit zarten Fingern schreibst. So angenehm sind sie zu lesen, trotz zahlreichen Überraschungen, die uns auch in einer rüttelnden Strassenbahn mit Schmunzeln und mit Ruhe von Zeile zu Zeile führen.“</em> Emil Steinberger (der bekannteste Schweizer Kabarettist)</p>
<p>Neptun Verlag ET: 6. März 2026, ca. 128 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 28,00 €, ISBN: 978-3-85820-428-8.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buch und Interview „Was wir überhaupt noch essen können“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/14/buch-interview-essen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 10:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15611</guid>

					<description><![CDATA[Orientierung im Supermarkt zwischen Mythen, Marketing und echten Risiken „Stehen Sie auch manchmal vor vollen Supermarktregalen und fragen sich, was man überhaupt noch essenkann? Was ist wirklich gesund – und was nur geschickt vermarktet?“ Zwischen Bio-Siegeln, „zuckerfrei“-Versprechen, Trenddiäten und Warnmeldungen über Schadstoffe fällt es vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern schwer, den Überblick zu behalten und gute...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><em>Orientierung im Supermarkt zwischen Mythen, Marketing und echten Risiken</em></h3>
<p>„Stehen Sie auch manchmal vor vollen Supermarktregalen und fragen sich, was man überhaupt noch essenkann? Was ist wirklich gesund – und was nur geschickt vermarktet?“ Zwischen Bio-Siegeln, „zuckerfrei“-Versprechen, Trenddiäten und Warnmeldungen über Schadstoffe fällt es vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern schwer, den Überblick zu behalten und gute Entscheidungen zu treffen. Mit ihrem neuen Buch <strong>„Was wir überhaupt noch essen können: Gesunde Lebensmittel erkennen und klug einkaufen“</strong> liefern Ron Perduss und Dr. Volker Manz eine fundierte, alltagsnahe und unabhängige Orientierungshilfe für genau diese Fragen.</p>
<p>Das Taschenbuch ist im Februar 2026 erschienen und nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine verständlich aufbereitete Reise durch die Welt unserer Lebensmittel. Die Autoren erklären, welche Inhaltsstoffe wirklich relevant sind, wie Zutatenlisten richtig gelesen werden und woran sich Qualität im Supermarkt erkennen lässt. Dabei räumen sie mit gängigen Gesundheitsmythen auf und zeigen, wie Marketingtricks und vermeintliche Food-Trends kritisch hinterfragt werden können.</p>
<p>Ob pflanzlich oder tierisch, frisch oder verarbeitet: Das Buch bietet praxisnahe Entscheidungshilfen für den täglichen Einkauf. Ergänzt wird der Inhalt durch konkrete Einkaufstipps, Sparstrategien, Anwendungshilfen sowie digitalem Bonusmaterial, das komplexe Ernährungsfragen verständlich und greifbar macht.</p>
<p>Ron Perduss und Dr. Volker Manz verbinden journalistische Klarheit mit medizinischer Fachkompetenz. Das Ergebnis ist ein Ratgeber, der informiert, ohne zu belehren – und motiviert, gesunde Entscheidungen mit Freude, Klarheit und Verstand zu treffen.</p>
<ul>
<li>Verständliche Erklärungen zu Inhaltsstoffen und Risiken</li>
<li>Praktische Einkaufshilfen für den Alltag</li>
<li>Smarte Spar- und Anwendungstipps</li>
<li>Überraschende Fakten rund um Ernährung und Lebensmittel</li>
<li>Digitales Bonusmaterial für noch mehr Durchblick</li>
</ul>
<p><strong>Ron Perduss</strong> ist Journalist und Moderator mit Schwerpunkt auf Verbraucher-, Digital- und Ernährungsthemen. Einem breiten Publikum ist er aus Fernsehen, Radio und Online-Formaten bekannt. Seit vielen Jahren steht er für verständliche, unabhängige Aufklärung in komplexen Alltagsfragen – sachlich recherchiert und klar formuliert.<br />
<strong>Dr. Volker Manz</strong> ist Arzt und Präventionsmediziner mit Fokus auf Ernährungsmedizin und Gesundheitsförderung. Er berät Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen zu nachhaltiger Gesundheitsvorsorge. In seiner Arbeit verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Umsetzbarkeit – lösungsorientiert und frei von ideologischen Scheuklappen.<br />
<em>„Was wir überhaupt noch essen können“, Ron Perduss &amp; Volker Manz, Next Level Verlag, ET 24. Februar 2026, 320 Seiten, Taschenbuch, 19,90 €.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wir konnten von den Autoren nachfolgendes Interview bekommen:</strong></h3>
<p><strong>Was sind die häufigsten Fehler im Supermarkt, die Verbraucher machen?</strong><br />
Ron Perduss: „Aus meiner Sicht ist der größte Fehler, dass viele Menschen immer noch blind nach Verpackung, Werbung oder großen Labeln kaufen. Als Verbraucherjournalist sehe ich jeden Tag, wie stark uns rote Preisschilder, Aktionsangebote oder XXL-Packungen beeinflussen. Diese Trigger geben uns das Gefühl, ein Schnäppchen zu machen – dabei kaufen wir oft Dinge, die wir gar nicht brauchen oder die am Ende sogar teurer sind. Gerade bei großen Packungen stimmt der vermeintliche Preisvorteil häufig nicht. Ein zweiter zentraler Fehler ist, dass wir uns zu sehr auf Siegel und Marketingaussagen verlassen, statt genauer hinzuschauen. Viele Begriffe sind rechtlich gar nicht klar definiert, vermitteln aber ein gesundes oder hochwertiges Image, das mit dem tatsächlichen Produkt wenig zu tun haben muss.“</p>
<p><strong>Wie verlässlich sind Label? Ist „bio“ immer die gesündere Wahl?<br />
</strong>Dr. Volker Manz: „Label können Orientierung geben – sie ersetzen aber nicht den eigenen Blick aufs Produkt. Nehmen wir „Bio“: Das Siegel ist klar geregelt und bedeutet unter anderem weniger synthetische Pestizide und strengere Vorgaben in der Produktion. Gerade bei empfindlichen Lebensmitteln wie Beeren oder Blattgemüse kann das sinnvoll sein.<br />
Aber: Bio heißt nicht automatisch nährstoffreicher oder stoffwechselgesünder. Ein Bio-Keks bleibt ein Keks, ein Bio-Fruchtjoghurt kann genauso viel Zucker enthalten wie ein konventioneller.<br />
Ähnlich ist es beim Nutri-Score. Er vergleicht Produkte nur innerhalb einer Kategorie und ist freiwillig. Viele Hersteller drucken ihn nur dann auf, wenn er gut ausfällt.<br />
Mein Rat: Label als erste Orientierung nutzen; die Entscheidung aber anhand von Zutatenliste und Verarbeitungsgrad treffen. Je kürzer die Zutatenliste und je weniger stark verarbeitet ein Produkt ist, desto verlässlicher ist meist auch seine Qualität.“</p>
<p><strong>Können Sie ein Beispiel nennen, bei dem Marketing ein Produkt gesünder erscheinen lässt, als es ist?</strong><br />
Ron Perduss: „Ein Klassiker sind für mich sogenannte Light-Produkte. Der Begriff existiert seit Jahrzehnten und hat sich tief in unseren Köpfen verankert. Viele verbinden damit automatisch „gesünder“ oder „besser“. In der Praxis wird aber häufig eine reduzierte Zutat – zum Beispiel Zucker oder Fett – durch andere Inhaltsstoffe ausgeglichen. Das können mehr Fettanteile, zusätzliche Süßstoffe oder andere Zusatzstoffe sein, die Geschmack und Konsistenz stabilisieren sollen. Das Produkt wirkt dadurch leichter, ist es aber nicht zwingend. Am Ende erkaufen wir uns das vermeintlich Gute oft mit neuen Kompromissen.“</p>
<p><strong>Als Verbraucher ist man oft irritiert, weil man überall unterschiedliches liest, darüber, was jetzt gesund sein soll. Wie gehen Sie mit widersprüchlicher Studienlage um – z. B. bei Milch, Fleisch oder Süßstoffen? Woran kann man sich da als Laie orientieren?<br />
</strong>Dr. Volker Manz: „Widersprüche entstehen häufig, weil einzelne Studien isoliert betrachtet werden. Ernährung ist komplex, und Schlagzeilen vereinfachen stark. Ich orientiere mich nicht an Einzelstudien, sondern an der Gesamtlage der Evidenz – also an Meta-Analysen und langfristigen Beobachtungen. Außerdem schaue ich immer auf Menge, Verarbeitung und Kontext.<br />
Beispiele: Unverarbeitetes Fleisch ist anders zu bewerten als stark verarbeitete Wurstprodukte. Fermentierte Milchprodukte wirken sich oft günstiger aus als stark gesüßte Varianten. Süßstoffe können helfen, Zucker zu reduzieren, sind aber kein Dauerersatz für eine insgesamt ausgewogene Ernährung.<br />
Für Verbraucher empfehle ich drei einfache Leitlinien: Erstens: möglichst wenig stark verarbeitete Produkte. Zweitens: auf die Menge achten. Drittens: das gesamte Ernährungsmuster im Blick behalten – nicht das einzelne Lebensmittel.“</p>
<p><strong>Sie haben beide aus unterschiedlichen Perspektiven täglich mit dem Thema zu tun. Was essen Sie selbst regelmäßig – und worauf verzichten Sie bewusst?</strong><br />
Ron Perduss: „Ich esse eine klassische Mischkost und habe keine extremen Ernährungsregeln. Ich bin weder vegan noch vegetarisch unterwegs, schaue aber sehr genau hin, was im Einkaufswagen landet. Die Zutatenliste gehört für mich immer dazu. Eine bewusste Veränderung habe ich vor etwa zwei Jahren gemacht: Ich habe aufgehört, verarbeitete Fleischprodukte zu kaufen, also zum Beispiel Wurst. Das fiel mir nicht leicht, weil ich früher gern morgens Salami gegessen habe. Aber die wissenschaftliche Datenlage zeigt inzwischen klar, dass ein hoher Konsum von verarbeitetem Fleisch mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sein kann – und darauf habe ich reagiert.“</p>
<p><strong>Haben Sie zum Abschluss noch einen Tipp, um Geld zu sparen und sich trotzdem etwas Gutes zu tun?</strong><br />
Ron Perduss: „Der wichtigste Spartipp ist gleichzeitig ein Ernährungstipp: häufiger selbst kochen. Fertiggerichte und stark verarbeitete Produkte sind meist teurer und enthalten oft unnötig viele Zutaten. Wer mit einfachen Grundprodukten arbeitet, spart Geld, behält die Kontrolle über die Qualität und trifft meist die bessere Entscheidung für sich selbst.“</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Carlottas Welt“ – sehen, was andere übersehen</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/10/carlottas-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 05:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15617</guid>

					<description><![CDATA[Wie erkennen wir einen Menschen? An seinem Gesicht? An seinen Zügen, seinem Ausdruck?Und was passiert, wenn genau das nicht möglich ist? Carlottas Welt erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer Frau, die keine Gesichter erkennen kann – und gerade dadurch eine ganz eigene, tiefgehende Art des Sehens entwickelt hat. Carlotta lebt seit ihrer Kindheit mit Prosopagnosie, einer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="357" data-end="496">Wie erkennen wir einen Menschen? An seinem Gesicht? An seinen Zügen, seinem Ausdruck?<br data-start="442" data-end="445" />Und was passiert, wenn genau das nicht möglich ist?</p>
<p data-start="498" data-end="688"><em data-start="498" data-end="514">Carlottas Welt</em> erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer Frau, die keine Gesichter erkennen kann – und gerade dadurch eine ganz eigene, tiefgehende Art des Sehens entwickelt hat.</p>
<p data-start="690" data-end="1005">Carlotta lebt seit ihrer Kindheit mit Prosopagnosie, einer Wahrnehmungsstörung, bei der Gesichter verschwimmen und sich nicht einprägen lassen. Weder das Gesicht ihrer Mutter noch ihr eigenes hat sie je bewusst gesehen. Was für andere selbstverständlich ist, blieb ihr ein Rätsel – lange Zeit sogar ein unbenanntes.<br />
Als Kind hielt sie ihre Mutter für beinahe übermenschlich: Sie konnte Menschen erkennen, sie einordnen, ihnen zuwinken. Für Carlotta wirkte das wie eine geheime Fähigkeit, die sie selbst eines Tages erlernen würde. Erst später begreift sie, dass ihre Wahrnehmung eine andere ist.</p>
<p data-start="1288" data-end="1554">Doch dieses „Nicht-Sehen“ wird in ihrem Leben nicht zum Mangel – sondern zu einer Verschiebung.<br data-start="1383" data-end="1386" />Carlotta beginnt, Menschen anders wahrzunehmen: über ihre Stimme, ihre Bewegungen, ihre Ausstrahlung. Sie schaut nicht auf das Äußere, sondern in etwas Tieferes hinein.</p>
<p data-start="1556" data-end="1843">Lorenz Wagner begleitet sie in ihrem Alltag, in ihrem Atelier, in der Natur. Dabei entsteht kein klassisches Porträt, sondern eine Annäherung – behutsam, respektvoll und mit großer Empathie erzählt. Seine Sprache ist klar und zugleich feinfühlig, nie aufdringlich, immer nah am Menschen.</p>
<p data-start="1845" data-end="2141">Besonders berührend ist Carlottas künstlerischer Ausdruck: Über 1000 Selbstporträts hat sie geschaffen – oft im Dunkeln, tastend, suchend. Ihre Bilder sind keine Abbilder im klassischen Sinn, sondern emotionale Spuren. In ihnen liegt Sehnsucht, Wut, Zartheit – und eine eindringliche Ehrlichkeit.<br />
In ihrer Welt verlieren äußere Schönheitsideale an Bedeutung. Tiere werden zu verlässlichen Begleitern, weil sie nicht bewerten. Begegnungen folgen anderen Regeln. Nähe entsteht nicht durch Erkennen, sondern durch Resonanz.</p>
<p data-start="2368" data-end="2659">Was dieses Buch so besonders macht, ist seine leise Kraft: Es erzählt nicht nur von einer neurologischen Besonderheit, sondern von einer anderen Perspektive auf das Menschsein. Es stellt die Frage, was „Sehen“ eigentlich bedeutet – und ob wir vielleicht oft an der Oberfläche stehen bleiben.</p>
<p data-start="2661" data-end="2837">Lorenz Wagner gelingt ein sensibles, eindrucksvolles Porträt einer Frau, die sich ihre Welt auf ganz eigene Weise erschlossen hat – still, eigenwillig und voller innerer Tiefe.</p>
<p data-start="2839" data-end="2902">Ein Buch, das den Blick verändert. Nicht laut, aber nachhaltig.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Gärtnerin von Venedig“ – Roman von Jana Revedin</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/03/03/gaertnerin-von-venedig-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15672</guid>

					<description><![CDATA[Venedig ist keine Stadt, die sich verschenkt. Sie ist schön – und brüchig. Glanzvoll – und bedroht. Zwischen Palazzi und Lagune entscheidet sich täglich, was bewahrt werden kann und was versinkt. In diese fragile Welt kommt Eri. Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof, lange auf der Suche nach ihrem Platz, entdeckt sie erst nach Umwegen ihre eigentliche...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Venedig ist keine Stadt, die sich verschenkt. Sie ist schön – und brüchig. Glanzvoll – und bedroht. Zwischen Palazzi und Lagune entscheidet sich täglich, was bewahrt werden kann und was versinkt.</p>
<p>In diese fragile Welt kommt Eri. Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof, lange auf der Suche nach ihrem Platz, entdeckt sie erst nach Umwegen ihre eigentliche Berufung: die Arbeit mit Pflanzen, mit Erde, mit dem, was wächst.</p>
<p>Ein Projekt zur Wiederbepflanzung der Lagune führt sie nach Venedig. Doch statt romantischer Kulisse erwarten sie Widerstände. Fördergelder versickern, Pläne werden blockiert, Interessen kollidieren. Eri beginnt Fragen zu stellen – und merkt schnell, dass nicht jeder daran interessiert ist, Antworten zu geben.</p>
<p>Zwischen Nebel und Gegenwind wächst sie über sich hinaus. Sie findet Verbündete, verliebt sich in Todd, einen der selten gewordenen echten Venezianer – und erkennt, dass die Lagune nicht nur Landschaft ist, sondern Lebensraum mit Geschichte.</p>
<p>Als ihre exzentrische Großtante sie besucht, treten lange gehütete Familiengeheimnisse zutage. Zwei Frauen, zwei Generationen – verbunden durch den Mut, aus engen Verhältnissen auszubrechen und neu zu beginnen.</p>
<p>Ein Roman über Herkunft und Aufbruch, über Verantwortung und die Frage, wo wir wirklich Wurzeln schlagen.</p>
<figure id="attachment_15673" aria-describedby="caption-attachment-15673" style="width: 239px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15673" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2026/03/Jana-Revedin-©-Martin-Rauchenwald.jpg" alt="Jana Revedin © Martin Rauchenwald" width="239" height="299" /><figcaption id="caption-attachment-15673" class="wp-caption-text">Jana Revedin © Martin Rauchenwald</figcaption></figure>
<p>Jana Revedin wurde mit ihrem Debüt <em>Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus</em> schlagartig bekannt. Die Architekturprofessorin und Bauhaus-Expertin widmet sich in ihren Romanen starken Frauenfiguren, deren Geschichten lange übersehen wurden – literarisch fundiert, historisch präzise und atmosphärisch dicht.</p>
<p><em>Die Gärtnerin von Venedig, Jana Revedin, Braumüller Verlag, ET 3. März 2026, 300 Seiten, gebunden, 24,- €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Sein berührt werden – „Existenzielle Selbstakzeptanz“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/02/02/existenzielle-selbstakzeptanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 20:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15446</guid>

					<description><![CDATA[Wir leben viel – aber leben wir auch uns selbst? Zwischen Leistungsdruck, Selbstoptimierung und ständiger Erreichbarkeit verlieren viele das Gespür für ihr Innerstes. Reue entsteht oft dort, wo wir uns selbst untreu geworden sind. Für Dr. Kai Hoffmann liegt der Schlüssel zu einem gelingenden Leben in der existenziellen Selbstakzeptanz. In seinem gleichnamigen Buch (Verlag Karl...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir leben viel – aber leben wir auch uns selbst?</strong><br />
<strong>Zwischen Leistungsdruck, Selbstoptimierung und ständiger Erreichbarkeit verlieren viele das Gespür für ihr Innerstes. Reue entsteht oft dort, wo wir uns selbst untreu geworden sind.</strong></p>
<p>Für <strong>Dr. Kai Hoffmann</strong> liegt der Schlüssel zu einem gelingenden Leben in der existenziellen Selbstakzeptanz. In seinem gleichnamigen Buch (<em>Verlag Karl Alber</em>, Dezember 2025) entwickelt er einen Ansatz, der westliche Existenzphilosophie mit Zen-Buddhismus verbindet – nicht als intellektuelle Fingerübung, sondern als gelebte Praxis.</p>
<p>Im Zentrum steht ein ungewöhnliches philosophisches Duett: Martin Heidegger trifft auf die Klarheit und Übungswege des Zen. Aus dieser Begegnung entsteht eine alltagstaugliche Haltung, die Orientierung, Stille, Echtheit und innere Stabilität neu erfahrbar macht. Heideggers Denken wird dabei nicht nur interpretiert, sondern weitergeführt – hin zu einer Praxis des „Selbstsein-Könnens“.</p>
<p>Hoffmann spricht vom „Vitalkernprinzip“: einem inneren Zentrum, das nicht erst geschaffen werden muss, sondern freigelegt werden will. Mehr als 30 methodisch erprobte Übungen helfen, diese existenzielle Selbstakzeptanz im eigenen Leben zu erproben – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.</p>
<p>So ist <strong>„Existenzielle Selbstakzeptanz“</strong> kein Fachbuch für akademische Debatten, sondern <strong>ein philosophisch-buddhistischer Wegbegleiter für Menschen, die im Alltag zu sich selbst finden möchten – und damit zu einem integren, echten Leben.</strong></p>
<p>Dr. Kai Hoffmann arbeitet in eigener Praxis in den Bereichen philosophische Beratung, buddhistische Therapie, Achtsamkeit, Leadership und Meditation. Er lehrte zwanzig Jahre Philosophie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und ist seit 2009 Dozent der Haufe Akademie. Er lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.</p>
<p><span>Hier geht’s zum Buchtrailer: </span><span><u><a title="https://www.youtube.com/watch?v=BUmtJ8z9S78" href="https://www.youtube.com/watch?v=BUmtJ8z9S78" data-outlook-id="1d134c3c-2bbc-4bb4-bc77-838d9cb69947">Existenzielle Selbstakzeptanz</a></u></span></p>
<p><em>Existenzielle Selbstakzeptanz: Heidegger, Zen und das eigene Leben – ein Praxispfad, von Kai Hoffmann. Verlag Karl Alber. 384 Seiten, ET: 9. Dezember 2025, 39,00 €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Johanna Bonengels Buchtipp: Toxische Pommes: „Ein schönes Ausländerkind“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/02/01/buchtipp-toxische-pommes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 20:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15391</guid>

					<description><![CDATA[Traurig und gewitzt. Ein Roman über Integration, Entwurzelung und Ablehnung „Was hat uns das neue Leben gekostet? Meinen Vater seine Stimme, meine Mutter ihre Lebendigkeit. Und mich?“ Diese Frage stellt sich die Ich-Erzählerin in „Ein schönes Ausländerkind“, dem Debütroman der TikTokerin, Kabarettistin und Influencerin Irina mit Künstlernamen Toxische Pommes, die in den sozialen Medien für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Traurig und gewitzt. Ein Roman über Integration, Entwurzelung und Ablehnung</h3>
<p><em>„Was hat uns das neue Leben gekostet? Meinen Vater seine Stimme, meine Mutter ihre Lebendigkeit. Und mich?“</em> Diese Frage stellt sich die Ich-Erzählerin in „Ein schönes Ausländerkind“, dem <strong>Debütroman der TikTokerin, Kabarettistin und Influencerin Irina mit Künstlernamen Toxische Pommes</strong>, die in den sozialen Medien für ihre satirischen Kurzvideos über die schönen und hässlichen Seiten der Gesellschaft gefeiert wird. Die Geschichte der Ich-Erzählerin in dem Roman ist auch die Geschichte der Autorin. Bisher war mir die Autorin völlig unbekannt.</p>
<p>In „Ein schönes Ausländerkind“ erzählt sie von einer dreiköpfigen Familie, die aufgrund des Jugoslawien-Krieges in den 1990er Jahren aus dem Balkan nach Österreich und damit in ein Einwanderungsland flüchten muss. In ein „neues Leben“. Die Ich-Erzählerin ist zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre alt. In Wiener Neustadt muss die Familie gegen das Gefühl der Entwurzelung und gegen gesellschaftliche Ausgrenzung kämpfen. Irina, die Ich-Erzählerin, wird von der Lehrerin als „Ausländerkind“ diskriminiert, schreibt jedoch in der Schule Bestnoten, promoviert, arbeitet in einer Behörde. Sie entwickelt sich zur Vorzeigemigrantin, kann aber kein Glücksgefühl entwickeln: <em>„Ich hatte es geschafft. Ich hatte alles erreicht, wofür meine Eltern und ich ein Leben lang gearbeitet hatten. Ich war perfekt […]. Und trotz alledem fühlte ich mich innerlich tot.“</em> <em>„Ich hatte meinen Teil des Integrationsversprechens eingehalten. Ich hatte den Ausländer in mir erfolgreich wegintegriert.“</em> Oft stellt sie sich die Frage: <em>„Nun weiß ich nicht, ob es mehr wehtut, aus seinen Wurzeln gerissen zu werden oder niemals Wurzeln geschlagen zu haben.“</em></p>
<p>Dieser Frage geht die Autorin in ihrem Roman nach und erzählt dabei scharfsinnig und humorvoll nicht nur vom Alltagsrassismus in Österreich, sondern auch von der Beziehung zwischen einer Tochter, dem „<em>schönen Ausländerkind</em>“, und einem Vater, der sich selbst verliert. Er wird immer „<em>kleiner“</em>; denn er erhält keine Arbeitserlaubnis, hat Probleme mit der deutschen Sprache und isoliert sich mehr und mehr. Er verliert sich in der digitalen Welt. Das steht im Gegensatz zur Mutter der Ich-Erzählerin, die erst als Putzkraft, dann als Apothekerin, dann als Forscherin arbeitet. Davon erzählt die Autorin lakonisch, pointiert, auch manchmal makaber-komisch. Besonders dann, wenn sie der Kindheit in Kroatien nachgeht und das skurrile Leben ihrer Verwandten in fast allen Staaten Ex-Jugoslawiens aufs Korn nimmt. Der Roman und damit der erzählte Integrationsprozess enden mit einem für die ganze Familie positiven Integrationsbescheid. Zur Feier kleiden sich Mutter, Vater und Tochter mit Edelweißmotiven und Holzknöpfen und gehen speisen in ein gutbürgerliches Café in Wiener Neustadt.</p>
<p>Diese amüsante Szene verdeutlicht den bitteren Preis der Migration. Gewitzte Spitzfindigkeiten, gepaart mit Geschichten aus traurigen gesellschaftlichen Verhältnissen, machen den Reiz des Romans aus. Sehr lesenswert!</p>
<p><em>Toxische Pommes: Ein schönes Ausländerkind. Paul Zsolnay Verlag. Wien 2024. 23 €.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Johanna Bonengels Buchtipp: „Ein Hund kam in die Küche” von Sepp Mall</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/01/28/bonengel-mall-ein-hund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 19:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15278</guid>

					<description><![CDATA[Ein Roman, der tief bewegt Jeder von uns Lesern weiß, wie wichtig der Titel und die ersten Zeilen eines Romans sind. Sepp Malls Roman hat den seltsamen Titel „Ein Hund kam in die Küche”, der anknüpft an das bekannte Kinderlied mit dem sadistischen Ausklang, der metaphorisch einen zu Tode gekommenen Hund besingt. Und hier die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="Titel09Pkursiv" style="text-align: center;"><strong>Ein Roman, der tief bewegt</strong></h3>
<p class="normRed">Jeder von uns Lesern weiß, wie wichtig der Titel und die ersten Zeilen eines Romans sind. Sepp Malls Roman hat den seltsamen Titel „Ein Hund kam in die Küche”, der anknüpft an das bekannte Kinderlied mit dem sadistischen Ausklang, der metaphorisch einen zu Tode gekommenen Hund besingt. Und hier die ersten Zeilen des Romans: „In unserer Familie gab es keine Wörter für den Abschied. Mein Vater hatte keine und meine Mutter auch nicht. Als wären sie ihnen mit der Zeit verloren gegangen, aus dem Sprachsack gefallen, Buchstabe für Buchstabe, und irgendwo liegen geblieben, wo sie niemand mehr fand.“ Und schon habe ich Lust, einzutauchen in diese Geschichte.</p>
<p class="normRed">Es entfaltet sich eine Handlung, die die Geschichte einer Südtiroler Familie nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland (1938) erzählt. 1942 trifft der Familienvater die schwerwiegende Entscheidung, ins „Großdeutsche Reich“ auszuwandern. Als „Option“ hatte sich die Zwangsumsiedlung nach Süditalien gestellt. Den herrischen Vater der vierköpfigen Familie zieht es mit einer schier unbegrenzten, fanatischen Begeisterung für die toxische Nazi-Ideologie „heim ins Reich“, und damit stürzt er seine Familie ins Verderben. Er lässt sich zur Wehrmacht und an die Ostfront einziehen, während seine skeptische, zur Resignation neigende Frau und die beiden Söhne, Ludi und Hanno, der sprachlich und körperlich behindert ist, nicht ahnen, was ihnen bevorsteht. Hanno wird von der Familie getrennt und in eine Heil- und Pflegeanstalt zu „Untersuchungen“ geschickt. Bald wird deutlich, dass das Kind Opfer des sogenannten „Euthanasieprogramms“ wird, eine katastrophale „Folge einer fundamental falschen Familienentscheidung“. Die Eltern erhalten einen Brief, in dem ihnen der Tod Hannos – angeblich aufgrund einer Lungenentzündung – mitgeteilt wird.</p>
<p class="normRed">Am Ende kehrt die Familie wieder nach Südtirol zurück. Dort sind sie jetzt Fremde, denen mit Misstrauen begegnet wird. Der Vater kehrt als seelischer Krüppel aus der Kriegsgefangenschaft zurück und ertränkt die Schrecken der Vergangenheit im Alkohol.</p>
<p class="normRed">Das Außergewöhnliche am Roman „Ein Hund kam in die Küche” ist die vom Autor gewählte Erzählperspektive: Wie sich die „Heim ins Reich“-Option für die erzählte Familie auswirkt, das erzählt der 11-jährige Ludi. Es ist ein kühner und bewegender Erzählkniff, das historische Faktum und die individuelle Tragödie des Heimatverlustes der Perspektive eines Kindes anzuvertrauen. Aber gerade die unschuldige Wahrnehmung eines Kindes macht die Tragödie so glaubwürdig und wahr. Wir erfahren das bedrückende Erleben von Zeitgeschichte mit dem Fokus auf den Verlust von Heimat und Identität, Sprache und Familie; der Roman erzählt von Abschied, von einer tiefen Bruder-Beziehung, aber auch von der toxischen Nazi-Propaganda, die Menschen zerstört. Der Roman spekuliert trotz der grauenhaften und unmenschlichen Begleitumstände nie auf plumpe Betroffenheit, sondern öffnet dem Leser über Ludis Perspektive den Zugang zu einer subtilen, zwischen den Zeilen liegenden Ebene, die den Kern der Tragödie enthüllt, tief bewegend, erschütternd und doch im Erzählgestus von einer verblüffenden Leichtigkeit getragen – eine seltene Leseerfahrung.</p>
<p class="normRed">Große Leseempfehlung!</p>
<p class="normRed">Zum Autor <b>Sepp Mall</b>: Er ist ein deutschsprachiger italienischer Schriftsteller, 1955 in Graun im Südtiroler Vinschgau geboren. Mall lebt in Meran und schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane und Hörspiele. Viele Jahre arbeitete Mall als Lehrer, in Teilzeit bis heute an einer Mittelschule. Sein Roman Wundränder ist in Österreich Schullektüre, und „Ein Hund kam in die Küche” wurde 2023 für den Deutschen Buchpreis nominiert.</p>
<p class="normRed"><i>Sepp Mall, Ein Hund kam in die Küche. Roman, Verlag Nagel und Kimche, Hamburg 2025 (Taschenbuchausgabe), 192 Seiten. </i></p>
<p class="normRed">
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Buch „Die spinnen, die Neuronen“</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2026/01/21/buch-die-neuronen-spinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15241</guid>

					<description><![CDATA[Warum wir tun, was wir tun – Ganzheitliche Psychotherapie Körper, Verhalten und Persönlichkeit im Einklang. Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit, die entscheidet, wie er sich im Alltag verhält. Das Verhalten wiederum definiert, welche körperlichen und geistigen Symptome wir entwickeln. Wenn unser Arzt all das in den Blick nimmt, behandelt er ganzheitlich. Er wird untersuchen,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Warum wir tun, was wir tun – Ganzheitliche Psychotherapie<br />
Körper, Verhalten und Persönlichkeit im Einklang.</h3>
<p>Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit, die entscheidet, wie er sich im Alltag verhält. Das Verhalten wiederum definiert, welche körperlichen und geistigen Symptome wir entwickeln. Wenn unser Arzt all das in den Blick nimmt, behandelt er ganzheitlich. Er wird untersuchen, was im Körper aus der Balance geraten ist, und unsere Aufgabe ist es – mit mehr oder weniger Hilfe – für ausreichend Regeneration im Alltag zu sorgen und die Regeln anzupassen, nach denen wir schon seit Kindertagen leben, z. B. „Wenn ich viel arbeite, sind alle stolz auf mich!“.</p>
<p>In unserer modernen Welt werden vermehrt die gleichen Hirnbereiche überlastet, wenn wir also tagsüber von Berufs wegen am Computer sitzen und abends am gleichen Rechner spielen. Insbesondere für Kindergehirne ist dies schädlich. Autismus war früher selten. Noch 2015 war Burn-out eine Erkrankung von überlasteten Selbständigen, heute ist es eine Massenerscheinung.</p>
<p>Unsere aus der Balance geratenen geistigen Kräfte lassen sich anhand von Neurotransmittern und Stresshormonen körperlich sichtbar machen, sodass wir sie gezielt durch gesunde Ernährung, Vitamine, Entspannung und Sport wieder auffüllen können. Denn erst dann haben wir überhaupt die Kraft, uns im nächsten Schritt mit unserer Kindheit und unserem Leben auseinanderzusetzen.</p>
<p>Ein unterhaltsam und persönlich erzähltes Sachbuch über einen neuen, integrativen Ansatz der Psychotherapie. Der Autor verbindet Körper, Verhalten und Persönlichkeit zu einem ganzheitlichen Konzept – basierend auf seiner eigenen Erfahrung mit Burn-out und jahrzehntelanger Arbeit als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe.</p>
<p>„Gesundheit entsteht aus vielen kleinen Einzelteilen. Alle Teile schauen wir uns an und verbessern sie. Egal, ob sie im Körper, im Alltag oder tief in der Persönlichkeit verborgen sind. Und das machen wir mit Humor. Also habt Spaß beim Lesen, das Leben ist ernst genug.“</p>
<ul>
<li>Leicht verständlich und humorvoll geschrieben bei gleichzeitig hoher Fachkompetenz</li>
<li>Die hilfreichsten Modelle für unsere geistigen und körperlichen Kräfte</li>
<li>Für Betroffene, Therapeuten und Coaches gleichermaßen geeignet</li>
</ul>
<p><strong>Dr. med. Frank Wassmuth</strong> ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie mit Spezialisierung auf funktionelle Medizin und Stressmedizin. Seit über 20 Jahren ist er in eigener Praxis in Hannover tätig und nicht zuletzt aus seinen Blogs bekannt für seine Verbindung aus wissenschaftlicher Tiefe und persönlicher Empathie. Eine eigene Burn-out-Erfahrung führte ihn zur Entwicklung des ganzheitlichen Therapiekonzepts. (Homepage: www.dr-wassmuth.de)</p>
<p><em>Verlag Scorpio, ET 21. Januar 2026, 240 Seiten, Klappenbroschur, 20,00 €.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Buchvorstellung: „Die KüstenFlüsterin” von Doro Hi</title>
		<link>https://www.groschenheft.de/2025/11/11/buch-die-kuestenfluesterin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Erbar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 12:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.groschenheft.de/?p=15001</guid>

					<description><![CDATA[99 Tage am Meer – Von Sommer, Sonne und der abgrundtiefen Leichtigkeit des Scheiterns Zum Inalt: Joy, 24, alleinerziehend und Studentin der Literatur, hat den Wettbewerb gewonnen: Für 99 Tage darf sie Inselschreiberin auf Sylt sein plus bombastischer Lesung an Tag 100. Einzige Bedingung: SCHREIBE EINEN ROMAN. Vom Glück geküsst zieht sie mit Frühlingspower, ihrem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="normRed" style="text-align: center;"><strong>99 Tage am Meer – Von Sommer, Sonne und der abgrundtiefen Leichtigkeit des Scheiterns</strong></h3>
<p class="normRed"><em>Zum Inalt</em>: Joy, 24, alleinerziehend und Studentin der Literatur, hat den Wettbewerb gewonnen: Für 99 Tage darf sie Inselschreiberin auf Sylt sein plus bombastischer Lesung an Tag 100. Einzige Bedingung: SCHREIBE EINEN ROMAN. Vom Glück geküsst zieht sie mit Frühlingspower, ihrem Sohn Sam und dem Au-pair-Mädchen Louna in eine kleine Hütte am Watt. Joy schreibt mit Liebe. Joy schreibt mit Hingabe. Joy schreibt mit Herzblut. Und Joy schafft es nicht.</p>
<p class="normRed">An Tag 88, dem Tiefpunkt ihres Lebens, gesteht sich Joy ihr Versagen ein. Nach Schock und Tränen nutzt sie in den verbleibenden elf Tagen die neue Freiheit als Gescheiterte und wächst literarisch über sich hinaus. Wie ihr das gelingt? Mit einer Narrenkappe auf dem Kopf besucht sie fortan Tag für Tag die fünf Inselleuchttürme zwischen Nordspitze und Südzipfel von Sylt. Sie schreibt von Alltag und Abenteuer, Liebe und Lied, Extremen und Elefanten, Zoff und Zauber. So entstehen – jenseits von Wettbewerbsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen – elf zauberhaft-poetische Miniaturen.</p>
<p class="normRed">Doch als Joy an Tag 98 den Würfel endgültig neu wirft, kommt es zum dramatischen Showdown, der selbst die Hüter der Meere erzittern lässt.</p>
<p class="normRed"><strong>Ein packender Roman</strong> – ja, ist es überhaupt einer? – <strong>über Selbstfindung, die Kraft des Schreibens und die Dialektik des Scheiterns. Für alle, die Sehnsucht nach dem Meer haben und ahnen, dass im Verlieren der wahre Gewinn liegt.</strong></p>
<p class="normRed">Hier kommt der <strong>Buchtrailer</strong> zu Die KüstenFlüsterin: <b><a href="https://youtu.be/xdCxsWHZ6tk">https://youtu.be/xdCxsWHZ6tk</a></b></p>
<p class="normRed"><i>„Die KüstenFlüsterin”, Weesterlön Verlag, ET: Oktober 2025, 100 Seiten, Hardcover, Transparentumschlag, 18,00 €, ISBN: 978-3-69148-333-8.</i></p>
<p class="normRed"><b><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-15002" src="https://www.groschenheft.de/wp-content/uploads/2025/12/Die-KuestenFluesterin_open.jpg" alt="" width="224" height="294" /></b></p>
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<p class="normRed"><b>Dorothée Gommen-Hingst</b> alias <b>Doro Hi</b> liebt das Leben, das Schreiben und das Meer. Geboren 1975 in Dortmund, zog sie mit Anfang 30 als Dr. phil. nach Hamburg und später nach Westerland auf Sylt. Dort bietet sie im Einklang mit der heilsamen Inselnatur Retreats zum kreativen und biografischen Schreiben in Verbindung mit Qigong an (https://spirit-pen-akademie.de).<br />
Im März 2025 begann Dorothée Gommen-Hingst mit ihrem Team, ein Schiff zu bauen – nicht aus Holz und Segeln, sondern aus Träumen und Geschichten. Der Weesterlön Verlag war geboren.<br />
Auf der Website stellt sich der Verlag selbst so vor: Der Name ist Programm: „Weesterlön&#8220; – das nordfriesische Wort für Westerland, den Hauptort unserer geliebten Insel Sylt. Hier, wo das Meer die Küste küsst und der Wind Geschichten erzählt, schaffen wir Raum für ungeborene Bücher.<br />
Mehr Infos: <a href="https://weesterloenverlag.de">https://weesterloenverlag.de</a></p>
<p class="normRed">
]]></content:encoded>
					
		
		
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