Anti-Atom Party am Samstag. 7. Oktober 2023, in der Kulturwerkstatt „Disharmonie“

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Foto: groschenheft

„Keine Stimme für Atomkraft und Atomparteien“ ist nicht nur das Party-Motto der BA-BI am Samstag. 7. Oktober 2023, ab 18 Uhr in der Kulturwerkstatt „Disharmonie“:

Die BA-BI teilt mit: „Wir laden ein am Samstag vor der bayerischen Landtagswahl zur Anti-Atom Party in die Disharmonie.

Auch drei Kandidaten haben zugesagt sich als DJ zu betätigen. Wir freuen uns auf MdL Paul Knoblach (Bündnis 90/ Grüne), Stefan Rottmann (SPD) und Frank Hertel (Linke) und sind sehr gespannt, welche Songs sie ausgewählt haben.

Am 15.4.2023 gingen die letzten drei deutschen Atomreaktoren vom Netz und in ganz Deutschland wurde der Atomausstieg gefeiert. Gerade aus Bayern, aus der CSU Parteizentra-le, der Staatskanzlei und aus dem FW geführten bayerischen Wirtschaftsministerium waren Stimmen zu hören, die einen Weiterbetrieb und einen Ausbau der atomaren Stromversorgung forderten.

War dies ernst gemeint? Oder waren das verrückte Ideen? Oder Populistische Stimmungsmache, in der Hoffnung Rechtsaußen Wählerstimmen einzufangen?

Wir fühlen uns in unserem Einsatz für Erneuerbare Energien und Klimaschutz dadurch bestärkt und ermutigt, weiter über die Gefahren und Risiken der Atomkraft aufzuklären. Deshalb wollen wir den Abend vor der Landtagswahl unsere Mitglieder, Freunde und Mitstreiter zur Anti-Atom Party einladen. Es gibt Filme, Plakate, Bilder und Musik aus sechs Jahrzehnten Widerstand gegen die Atomkraft.

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben für das Überleben der Menschheit auf diesen Planeten. Viele Menschen machen sich Sorgen, wie wir den Anteil an Treibhausgasen in der Atmosphäre reduzieren und gleichzeitig einem wachsenden Energiebedarf begegnen kön-nen. Die -Atom-Lobby nutzt die Sorgen und Ängste und sieht in der Klimadebatte eine neue Chance für die Atomkraft-

Der angebliche Klimanutzen der Hochrisikotechnologie ist längst vielfach widerlegt – sie ist zu schwach: 400 Atomreaktoren weltweit decken nur ca. 2 % des Weltenergiebedarfs! Es gibt weder sichere, noch genehmigte Endlager für Atommüll. Die meistens AKWs sind über 30 Jahre alt, 2019 gingen 6 neue AKW ans Netz und 9 alte wurden stillgelegt – trotz Planung, Ausbau und Subvention. Völlig ungeklärt bleibt die Frage, woher das Uranerz kommen soll. Aus Russland, aus Kasachstan oder aus der Militärdiktatur Niger? Atomkraft ist die teuerste Energieform. Allein der Bau eines AKW kostet im internationalen Durchschnitt bereits ca. 20 bis 30 Mrd. Euro. Wirtschaftlich war und ist Atomkraft nicht konkurrenzfähig – interessant ist die Atomkraft nur für die militärische Nutzung – für die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen.

NEIN zur Atomkraft – keine Stimme für Atomparteien.

2022 blickte die Bürgeraktion Umwelt und Lebensschutz – Bürgerinitiative gegen Atomanlagen, eben BA-BI, auf eine 50-jährige Geschichte im Widerstand gegen Atomenergie und Kampf für erneuerbare Energien und eine Energiewende zurück.

https://babi-schweinfurt.de