Die Gärtnerin von Venedig“ – Roman von Jana Revedin

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Literatur

Venedig ist keine Stadt, die sich verschenkt. Sie ist schön – und brüchig. Glanzvoll – und bedroht. Zwischen Palazzi und Lagune entscheidet sich täglich, was bewahrt werden kann und was versinkt.

In diese fragile Welt kommt Eri. Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof, lange auf der Suche nach ihrem Platz, entdeckt sie erst nach Umwegen ihre eigentliche Berufung: die Arbeit mit Pflanzen, mit Erde, mit dem, was wächst.

Ein Projekt zur Wiederbepflanzung der Lagune führt sie nach Venedig. Doch statt romantischer Kulisse erwarten sie Widerstände. Fördergelder versickern, Pläne werden blockiert, Interessen kollidieren. Eri beginnt Fragen zu stellen – und merkt schnell, dass nicht jeder daran interessiert ist, Antworten zu geben.

Zwischen Nebel und Gegenwind wächst sie über sich hinaus. Sie findet Verbündete, verliebt sich in Todd, einen der selten gewordenen echten Venezianer – und erkennt, dass die Lagune nicht nur Landschaft ist, sondern Lebensraum mit Geschichte.

Als ihre exzentrische Großtante sie besucht, treten lange gehütete Familiengeheimnisse zutage. Zwei Frauen, zwei Generationen – verbunden durch den Mut, aus engen Verhältnissen auszubrechen und neu zu beginnen.

Ein Roman über Herkunft und Aufbruch, über Verantwortung und die Frage, wo wir wirklich Wurzeln schlagen.

Jana Revedin © Martin Rauchenwald
Jana Revedin © Martin Rauchenwald

Jana Revedin wurde mit ihrem Debüt Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus schlagartig bekannt. Die Architekturprofessorin und Bauhaus-Expertin widmet sich in ihren Romanen starken Frauenfiguren, deren Geschichten lange übersehen wurden – literarisch fundiert, historisch präzise und atmosphärisch dicht.

Die Gärtnerin von Venedig, Jana Revedin, Braumüller Verlag, ET 3. März 2026, 300 Seiten, gebunden, 24,- €.

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