Gautschfest an der Gutermann-Promenade

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Fest
Gautsch-Fest © Rudolph
Das Gautschen ist eine Tradition bei den Jüngern der Schwarzen Kunst. Die ausgelernten Buchdrucker (heute, wo es diese in „Reinform“ nicht mehr gibt, auch andere verwandte Berufe) müssen sich einer Prozedur unterziehen, die (zumindest für die Zuschauer) höchst amüsant ist. Nachdem der „Gautschmeister“ die „Packer“ aufgefordert hat, ihrem Auftrag nachzukommen, packen diese den jeweiligen ausgelernten Gesellen und führen ihn der „Wassertaufe“ zu.
Dies in Kürze der Vorgang des Gautschens. Umrahmt wird es mit einem Kulturprogramm. Launige Ansprachen wechseln sich ab mit Liedern, welche die „Disharmoniker“ , der Chor der Disharmonie, zum Vortrag bringen. Eine kleine Kapelle, die „Eintagsfliegen“ spielen zur Unterhaltung bei Getränken und Knabbereien. Und es kann WerkDruck, die Werkstatt in der Disharmonie, in Augenschein genommen werden. Dort wird noch das alte Handwerk gepflegt, das seit ca. 580 Jahren auf uns gekommen ist, und das Johannes Gutenberg entwickelt hat.
Die „Gäutschlinge“, also die ausgelernten Gesellen werden von Rudolphdruck bereitgestellt und müssen traditionsgemäß einen Hering verzehren, einen Schluck Bier züllen und an einer Zigarre inhalieren.
Das Publikum – nicht nur Angehörige der Schwarzen Zunft – ist eingeladen an dieser Festivität teilzunehmen und wahlweise die Gäutschlinge zu bejubeln oder zu bedauern.
Ort der Handlung ist die Wiese zwischen Disharmonie und altem Kranen an der Gutermann-Promenade.

Beginn am Samstag, 4. Juli 2026 um 13 Uhr, Gautschzeremonie ab ca. 14. Uhr. WerkDruck, (Laboratorium für Handsatz und Versuchsanstalt zur Bewahrung des Buchdrucks) ist geöffnet und kann besichtigt werden. Allerdings ist WerkDruck kein Museum, vielmehr werden von druckbegeisterten Männern und Frauen die Werkzeuge und Maschinen noch genutzt. Jede(r) kann sich verlocken lassen, selber Hand anzulegen.

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