Biozid-Einsatz zur Bekämpfung von Schwammspinner und Eichenprozessionsspinner im Bereich „Vordere Haardt” Schweinfurt/Dittelbrunn

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Foto: AE höchstselbst

Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners und des Schwammspinners wird im Bereich „Vordere Haardt“ an besonders betroffenen Waldrändern und Hauptwanderwegen vom 13. Mai bis voraussichtlich 15. Mai das Biozid Foray ES (Bacillus thueringensis) ausgebracht.

So eine Pressemitteilung der Stadt in herrlich verständlichem Amtsdeutsch: Die Ausbringung erfolgt bodengesteuert mittels Sprühfahrzeug. Der Biozid-Einsatz gilt ausschließlich dem Gesundheitsschutz der waldnahen Bürger im Schweinfurter Stadtteil Haardt. Das Biozid wirkt laut Datenblatt selektiv, ist für Wirbeltiere und den Menschen ungiftig und vollständig biologisch abbaubar.

Es wirkt als Fraßgift für blattfressende Raupen.

Dennoch bittet die Stadtverwaltung Schweinfurt ihre Bürger Sperrungen zu berücksichtigen und bis zur Aufhebung dieser Sperrungen auf Waldspaziergänge im betroffenen Gebiet zu verzichten.

Die Maßnahme betrifft im Wesentlichen die Waldränder an der Tilman-Riemenschneider-Straße, Matthias-Grünewald-Ring und Käthe-Kollwitz-Straße. Andere Waldränder konnten auf Grund der technischen Befahrbarkeit oder da es sich um Wasserschutzgebiete handelt nicht berücksichtigt werden.

Im Stadtwald selbst reduziert sich die Maßnahme aufgrund von Naturschutzvorgaben auf vielbegangene und besonders vom Schwammspinner betroffene Wald- bzw. Wanderwege. Auch die Gemeinde Dittelbrunn beteiligt sich am Biozid-Einsatz, weshalb es sich für den Behandlungszeitraum grundsätzlich empfiehlt, Waldspaziergänge in andere Bereiche zu verlegen.