Die Geschichte einer Ausnahmekünstlerin

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Mit ihrem hinterlassenen Werk zählt Maria Lassnig zweifellos zu einer der wichtigsten österreichischen Malerinnen. Ihr ereignisreiches Leben hält nun die Romanbiographie „Maria malt” von Kirstin Breitenfellner fest. Niemand ahnt, was in der schweigsamen, störrischen Maria schlummert, der die Mutter, um sie zu beschäftigen, Papier und Bleistift gibt. Als Erwachsene studiert sie an der Wiener Akademie, wird nach ihrer Rückkehr nach Kärnten zum Provinzstar und geht eine Liebesbeziehung mit einem um zehn Jahre
jüngeren Schüler ein, Arnulf Rainer. Die beiden inspirieren sich in der fruchtbaren
Nachkriegszeit gegenseitig, werden aber auch zu Konkurrenten. Klagenfurt wird rasch zu klein, sie gehen nach Wien. Arnulf spielt besser auf der Klaviatur des Kunstmarkts, Künstlerinnen bringt die Männergesellschaft wenig Wertschätzung entgegen. Aber Maria malt. Maria kämpft. Sie geht nach Paris, später nach New York. Mit beinahe achtzig zieht sie in ihrem Atelier, hinter dem Zoo Schönbrunn, Bilanz. Was sie nicht weiß: Ihre eigentliche Karriere als Künstlerin liegt noch vor ihr.
„Maria malt” ist ein großer Roman über eine große Künstlerin, der das bewegte Leben von Maria Lassnig facettenreich nachzeichnet.

Kirstin Breitenfellner wurde 1966 in Wien geboren. Studium der Germanistik, Philosophie und Slawistik, Literaturkritikerin, Journalistin und Yogalehrerin. Im Picus Verlag erschienen
drei Kinderbücher, zuletzt „Das Geheimnis der Schnee-Eule“ (2018/gemeinsam mit Bianca Tschaikner), ebenso ihr Roman „Bevor die Welt unterging“ (2017).

„Maria malt”, Kristin Breitenfeller, Picus Verlag, ET: 08/2022, € 28,00 – ISBN 978-3-7117-2130-3

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