Gaibach: Wie alles begann! – Theater am FLSH Schloss Gaibach

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Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg lag Deutschland nach wie vor in Schutt und Asche. Viele Menschen waren gestorben, viele hatten kein Dach über dem Kopf und nicht genug zu essen. Ein „normales“ Leben, wie wir es heutzutage kennen, war nicht möglich.

Unter dem Münchner Stadtschulrat Anton Fingerle wurde 1948 ein Zweckverband ins Leben gerufen, der Schulkindern fortan sogenannte Landschulheime als Orte des Unterrichts, fernab der Städte, zur Verfügung stellte, „um in einer Zeit politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg jungen begabten Menschen in öffentlichen Internatsschulen und in gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnissen den Weg zum Abitur zu eröffnen“.

Wie war das für die Schüler der ersten Stunde? Wie war die Schule im Schloss Gaibach? Zu Zeiten, in denen Lebensmittel knapp waren, nachts aufgrund von Unruhen ein Wachdienst erforderlich war und das Schloss noch als Lager eines Museums gedient hat? Wie verbrachten die jungen Menschen ihre freie Zeit?

 

Die Erinnerungen von Ingrid Vogel-Feistkorn, eine der ersten Schülerinnen des FLSH,  inspirierten die Theatergruppe „FLaSH act‘“ und Schüler des Wahlfachs „Theater und Film“. Sie schrieben – geleitet von Cécile Marcel – einen Text zum ersten Schultag im Schloss.

Prässentiert wird die „Zeitreise” am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. Mai 2024, um 18.30 Uhr in der Sporthalle 1 des FLSH – ein kurzweiliges Vergnügen!

Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Text und Bilder: Cécile Marcel (Lehrkraft am FLSH Schloss Gaibach)