Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis

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zwar „nur” ein einzelner Baum ... aber er würde sich auch über einen Schnitt freuen. © Groschenheft

Die Streuobstinitiative Hausen lädt zum Schnittkurs ein

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Kulturlandschaften unserer Region – und zugleich zu den am stärksten gefährdeten. Viele alte Obstbäume leiden unter mangelnder Pflege, weil ihre Besitzer älter geworden sind oder die notwendige Arbeit nicht mehr leisten können. Genau hier setzt die Streuobstinitiative Hausen an.

Am Samstag, 14. Februar 2026, findet von 9.30 bis 14 Uhr ein Kurs zum naturnahen Obstbaumschnitt statt. Treffpunkt ist das Bürgerhaus „Alte Schule“ in Hausen, wo zunächst eine theoretische Einführung erfolgt. Anschließend wird das Gelernte direkt auf einer Streuobstwiese praktisch umgesetzt.

Im Mittelpunkt stehen Pflegemaßnahmen an alten Obstbäumen. Der richtige Winterschnitt ist entscheidend, um Bäume gesund zu erhalten, sie zu verjüngen und ihre Lebensdauer deutlich zu verlängern. Besonders bei Kernobst wie Apfel, Birne und Quitte trägt der Schnitt dazu bei, Astbruch zu vermeiden, den Ertrag zu sichern und die Fruchtqualität zu verbessern.

Doch auch junge Obstbäume kommen nicht zu kurz: In den ersten zehn Standjahren ist ein regelmäßiger Erziehungsschnitt notwendig, um eine stabile Krone und langfristige Vitalität zu gewährleisten. Der Kurs vermittelt die Grundlagen dafür ebenso wie praktische Tipps aus der Erfahrung.

Eingeladen sind Anfänger ebenso wie erfahrene Streuobstfreunde. Um junge Menschen für den Erhalt der Streuobstwiesen zu gewinnen, ist die Teilnahme für alle unter 25 Jahren kostenlos. Für alle anderen beträgt der Kostenbeitrag 10 Euro, zahlbar vor Ort.

Bitte mitbringen: Schnittwerkzeuge, wetterfeste Kleidung und gegebenenfalls eine Brotzeit. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Anmeldung und weitere Informationen: streuobst-hausen@web.de

 

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