Vom Alltag ins Reich der Fantasie – „Die Straßenbahn, die ins Kino wollte“

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Literatur

Eine Strassenbahn träumt vom Kino. Ein Flötenspieler lockt Jugendliche in die Leinwand. Ein Mann sammelt Abspänne wie andere Souvenirs. Und irgendwo zwischen Filmlicht und Wirklichkeit steht François Loeb, Chronist des Alltäglichen, das sich ins Wunderbare verwandelt.

In seinen neuen Erzählungen führt Loeb seine Leserinnen und Leser auf eine poetische Fahrt durch das Reich der Fantasie, in dem Kinos, Züge und Menschen gleichermaßen Träger von Sehnsucht sind.

Mit feiner Ironie und stiller Melancholie erzählt er von Begegnungen, Illusionen und kleinen Wundern. Geschichten, die bleiben, wenn das Licht längst erloschen ist. Ein literarischer Kinobesuch der besonderen Art – leuchtend, skurril und zutiefst menschlich.

Ein poetisches Kino aus Worten: In François Loebs „Die Strassenbahn, die ins Kino wollte“ verschmelzen Realität und Fantasie zu verblüffenden Miniaturen voller Witz, Tiefe und Menschlichkeit. Skurril, berührend und geistreich – Geschichten, die nachhallen, lange nachdem der Vorhang gefallen ist.

Francois Loeb © Mark Baumgartner
Francois Loeb © Mark Baumgartner

Zum Autor: Seit seinem Studium war Loebs Passion das Schreiben, das ihm nach seinem Rücktritt aus dem Berufsleben 2002 zur zweiten Berufung wurde. Unter dem Pseudonym «Bruno A. Nauser» publizierte er in der Wochenendausgabe der NZZ regelmässig sogenannte Fast-Read-Romane, die dann 1994 als Buch erschienen sind. Seitdem ist Loeb der Schriftstellerei treu geblieben. François Loeb, 1940 in Bern geboren und aufgewachsen. Er verbrachte 27 Jahre als Unternehmungsleiter in dem von seinem Urgroßvater 1881 gegründeten Traditionskaufhaus LOEB in Bern.
Zudem vertrat er von 1987 bis 1999 als einer von 27 Nationalräten den Berner Wahlkreis im Schweizerischen Nationalrat. Loeb ist verheiratet und lebt heute im Schwarzwald.

www.francois-loeb.com

„Lieber François, Ich vermute, dass Du Deine reizenden Geschichten mit zarten Fingern schreibst. So angenehm sind sie zu lesen, trotz zahlreichen Überraschungen, die uns auch in einer rüttelnden Strassenbahn mit Schmunzeln und mit Ruhe von Zeile zu Zeile führen.“ Emil Steinberger (der bekannteste Schweizer Kabarettist)

Neptun Verlag ET: 6. März 2026, ca. 128 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 28,00 €, ISBN: 978-3-85820-428-8.

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