Initiative Zukunft. gegründet: ödp/V-Partei/Bayernpartei/Tierschutzpartei in einem Boot

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Initiative Zukunft. gegründet - ödp/V-Partei/Bayernpartei/Tierschutzpartei in einem Boot

Mit der Gründung der Initiative Zukunft. hat Dr. Ulrike Schneider nun eine Antwort gegeben auf die langjährigen Versuche der schwarzen Mehrheit im Schweinfurter Stadtrat, nachhaltige Politik zu verhindern. „Dem Klimawandel wirksam zu begegnen ist eine übergeordnete Aufgabe, von deren Gelingen alle anderen Unterfangen abhängen“, so die Stadträtin. Ihre umweltpolitischen Anträge waren ein ums andere Mal dem parteipolitischen Kalkül zum Opfer gefallen, bevor sie in Teilen – meist auf öffentlichen Druck hin –  mit jahrelanger Verzögerung doch zur Umsetzung kamen.

konservativ-christlich-grün

Gemeinsam mit Schweinfurter Bürgern ihrer Initiative „Stadtwald statt Landesgartenschau“ und der ödp als Kooperationspartner ist es ihr gelungen, unter dem Dach Zukunft. auch kleinere Parteien wie die V3-Partei, Bayernpartei und die Tierschutzpartei ins Boot zu holen. „Es ist an der Zeit, konservativ-grüne-christliche Kräfte zu bündeln“ – so Dr. Ulrike Schneider, um nachhaltige, achtsame und globale Zusammenhänge berücksichtigende Politik zu gestalten, auch und gerade auf kommunaler Ebene.

„Es kann nicht angehen, dass wir in Zeiten des Klimawandels in unserer Heimatstadt die Baumschutzverordnung kippen, dass wir Millionen Ausgaben für eine künstlich angelegte Landesgartenschau planen statt für einen Bruchteil des Geldes einen Wald anzulegen. Es kann nicht sein, dass Flächenversiegelung nach wie vor kein Thema ist, dass wir jedem Discounter die größtmöglichen Flächen zur Verfügung stellen, und dass jeder Bürgermeister die Ausweisung weiterer Gewerbe- oder Baugebiete ganz oben auf der Agenda hat“, so die Vorsitzende der Initiative Zukunft.

Nachhaltige Ziele auch in Städtebau & Finanzen & Menschen im Alter

Das Programm, mit dem die Initiative Zukunft. in die Kommunalwahlen zieht, wird anlässlich der Listenaufstellung im Januar öffentlich gemacht. Fest steht aber schon jetzt, dass man ein Augenmerk auf städtebauliche Aspekte legen wird und überdimensionierten Bauvorhaben wie dem Friederike Schäfer Heim am Martin Luther Platz oder auch unpassenden Lagerhallen einer Studentenverbindung an der alten Stadtmauer den Kampf ansagt.

ödp als Kooperationspartner

Und der Kooperationspartner ödp? „Auch wenn die ödp nicht im Landtag vertreten ist, macht sie äußerst effektive Oppositionspolitik.“ Man denke nur an den durchschlagenden Erfolg des letzten Volksbegehrens Artenschutz oder die Abschaffung des Bayerischen Senats oder das Antirauchergesetz… alles Initiativen dieser kleinen Partei, die ohne Firmenspenden (!) leise aber erfolgreich unterwegs ist.“ Und auch mit der V3-Partei, der Bayernpartei und der Tierschutzpartei wird ein parteiübergreifendes Engagement unter dem Dach der Initiative Zukunft.de im Sinne nachhaltiger Politik sein, so Schneider. In jedem Fall wird es eine Zusammenarbeit sein, die sich gewaltig von der in ihrer bisherigen FW/SWL Fraktion unterscheidet, wo den Kollegen Labus und Bebersdorf Schweigen lieber war als politische Arbeit.

Zulassung zur Kommunalwahl

Bedingung für eine Zulassung zu den Kommunalwahlen 2020 ist allerdings, dass sich 340 Stadtbürger zwischen dem 9. Januar und dem 3. Februar 2020 in die im Rathaus ausliegenden Unterstützungslisten eintragen – nur so kann die Liste Zukunft./ödp am 15. März auch antreten.