Neues aus dem +plus.punkt (ehemaliges Dekanatszentrum) (23.4.2020)

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„Es ist ein gutes Gefühl, in dieser Krisenzeit aktiv etwas zum Schutz des Pflegepersonals und der zu pflegenden Menschen beitragen zu können.“

Die Dienststellen des +plus.punkts in Schweinfurt  verstehen sich als „Servicestationen“ für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in den Schweinfurter Dekanaten. In der aktuellen Corona-Krise haben drei Mitarbeiterinnen einen zusätzlichen, für sie ehrenamtlichen, Service übernommen.

Seitdem bekannt wurde, dass in Altenheimen, Kliniken und bei Pflegediensten erforderliche Schutzkleidung fehlt, legen immer mehr Ehrenamtliche Hand an, um Abhilfe zu schaffen. So auch drei nähbegeisterte Mitarbeiterinnen des +plus.punkts. In ihrer Freizeit fertigen sie Masken, die sie an caritative Einrichtungen spenden.

Adelheid Keller, hauswirtschaftliche Mitarbeiterin, näht Mund-Nasen-Abdeckungen für die Sozialstation und das Pfründnerspital in Arnstein. Gudrun Christoffer aus dem Diözesanbüro fertigt Masken für das BRK Seniorenwohnheim St. Elisabeth in Schweinfurt, Gabi Treutlein von der Katholischen Erwachsenenbildung für das Caritas Seniorenzentrum Marienstift, ebenfalls in Schweinfurt.

Die drei Frauen sind sich einig: „Es ist ein gutes Gefühl, in dieser Krisenzeit aktiv etwas zum Schutz des Pflegepersonals und der zu pflegenden Menschen beitragen zu können. “ Sie weisen ausdrücklich darauf hin, das die genähten Masken keine medizinischen Produkte sind, nicht vor dem Corona-Virus schützen, sondern lediglich dazu beitragen, dass sich Tröpfchen beim Niesen oder Sprechen nicht so weit ausbreiten können.

Es ist davon auszugehen, dass die Maskenpflicht längere Zeit anhalten wird, daher werden die Frauen aus dem +plus.punkt sicherlich auch in ihrer Freizeit keine Langeweile haben.

Text: Gabi Treutlein