Filme, Gespräche, Austausch im Casa Vielfalt

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Aus aktuellem Anlass wurden zwei Veranstaltungen gemeldet:

Flucht und Ankommen als Chance für Demokratie?Gespräch und Austausch
Anhand des 30minütigen Kurzfilms „Nach Parchim“ wird Demokratie und Menschlichkeit in Krisenzeiten das Thema sein.
Was steht uns noch bevor? Wie entwickeln sich die Energie- und Lebensmittelpreise? Hält die Solidarität auch in finanziellen Krisen an?
Donnerstag, 17. März 2022 um 17 Uhr im Casa Vielfalt · St.-Anton-Straße 8 · Raum: Lichtblick, 2. Stock.
Zum Film: Ulla Struck lebt schon lange Zeit in Parchim, Moner ist gerade erst angekommen. Ulla ist Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheims, Moner besucht die Grundschule. Sie blickt auf ein langes Leben zurück, er steht noch an dessen Beginn und lernt neugierig die neue Sprache „Deutsch“, spielt mit Freunden oder besucht den Schwimmunterricht. Obwohl sie so unterschiedlich wirken, teilen sie ein gemeinsames Schicksal: Moner und Ulla Struck mussten fliehen. Beide mussten ihre Heimat verlassen und sich vor Krieg und Gewalt in Sicherheit bringen. Sie beide fanden Zuflucht im mecklenburgischen Parchim.
Im Film werden die Geschichten von Ulla Struck und Moner zu einer gemeinsamen Erzählung verwoben. Die Szenen sind nicht stereotyp oder mit Symbolen überladen und beide Personen bieten durch ihre authentische Darstellung Möglichkeiten zur Perspektivenübernahme und zum empathischen Einfühlen in die von ihnen geschilderten Erfahrungen und Situationen.

Krieg für demokratische Werte?
Gespräch und Austausch
Nach Jahrzehnten herrscht Krieg in Europa. Anhand des Kurzfilms „W wie …“ (6 min) wollen wir über den Krieg, seine Folgen und unsere Betroffenheit sprechen. Was bedeutet der Überfall Russlands für uns und für Deutschland?
Der Film wird im englischen Original mit Untertitel gezeigt.
Dienstag, 29. März 2022 um 17 Uhr im Casa Vielfalt · St.-Anton-Straße 8 ·Raum Lichtblick, 2. Stock.
Zum Film: In einem Klassenzimmer doziert ein Lehrer zum Thema Anthropologie, Hominisation und kulturelle Leistungen des Menschen. Unterstützt durch geschickte Kameraführung und musikalische Untermalung kommt der Film jedoch zu einer überraschenden Wendung. Am Ende steht die zentrale Problematik im Raum: Warum hat der Mensch sich verändert? Durch diese Frage sowie das immer offensichtlicher werdende Unverständnis des Lehrers, was die Widersprüchlichkeit des Menschen angeht, öffnet sich ein Panorama auf Grundfragen der Anthropologie: Wie und warum kam es zur Hominisation? Was ist der Mensch? Warum konnte der Mensch wunderbare kulturelle Leistungen hervorbringen? Warum ist das höchst entwickelte Wesen auf der Erde zu Grausamkeit, Gewalt, Brutalität und Krieg fähig?

Wegen Corona bzw. der Platzverhältnisse ist jeweils Anmeldung erforderlich unter: glaeser@caritas-schweinfurt.de
Caritasverband für die Stadt und den Landkreis, Schweinfurt, St.-Anton-Straße 8,
97422 Schweinfurt, Tel. 09721/71580, info@caritas-schweinfurt.de