Buchvorstellung: „Die Sonne über Berlin – Trugbild”

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Unfall oder Mord? Der Todesfall von Gernot Reischberger, international erfolgreicher Künstler in Berlin, beschäftigt die Ermittler vom Landeskriminalamt Berlin und die Berliner Kunst- und Galeristen-Szene.

Temporeich, treffsicher und mit spürbarem Vergnügen inszeniert Carla Kalkbrenner in ihrem dritten Krimi „Die Sonne über Berlin – Trugbild“ einen mordlustigen Jahrmarkt der menschlichen Abgründe und Eitelkeiten.

Während die Familie über den überraschend geringen Kontostand des Künstlers trauert, recherchieren Ermittler Eberhard Dahlberg und sein Team sowie Kunstkritiker Achim de Rouquette Reischbergers Vergangenheit. Besonders seine Leipziger Zeit in der „Kunst-WG“ und im Hotel Astoria bringt unstimmige Details hoch. Nach und nach deckt die Erzählung das dichte Netz aus Lügen, Trug und unpässlichen Machenschaften der Vergangenheit auf, das zu Reischbergers Tod führte.

Am Schluss sind alle Karten neu gemischt: Kalkbrenners dritter Krimi verschafft großes Lesevergnügen für alle, die gerne schwungvolle Intrigen mit Berliner Ironie und Ostdeutschem-Kolorit lesen.

„Die Sonne über Berlin – Trugbild“, Carla Kalkbrenner, Martini & Loersch Verlag, 480 Seiten, ET: November 2022

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