„Abkehr” – der neue Roman von Helene Köppel – Lesung am 17. März 2023

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Helene Köppel zu ihrem neuen Buch: „Abkehr” ist mein zwölfter Roman – und zugleich das (in sich abgeschlossene) Finale meiner Südfrankreich-Thriller. Die fiktive Geschichte um die „Kinder der Bösen”, um unheilige Allianzen und wechselseitige Schuld ist im Künstlermilieu angesiedelt. Die Handlung spielt im Hier und Jetzt – genauer im Jahr 2019, also noch vor Corona. Eine kleine Vorgeschichte (im Roman „die alte Sache“ genannt) reicht jedoch bis in das Jahr 1944 zurück.
Schauplätze sind Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Marokko.
Inspiriert haben mich beim Schreiben ein längerer Aufenthalt vor drei Jahren in Salamanca (einer der Romanschauplätze) sowie ein Gedicht von Bertolt Brecht: „Die Maske des Bösen“ – in dem es in der letzten Zeile heißt: „Wie anstrengend es ist, böse zu sein!“

Zum Inhalt:
„Ich, ganz arglos, tat es, im Glauben, es sei so.”
Berlin 2019. Ein nasskalter Apriltag. Die Malerin Laura Tillby freut sich auf ihre bevorstehende Hochzeit mit dem Galeristen Wolf van der See. Aber es kommt anders. Wolf und sein prominenter Vater werden unversehens verhaftet. Um dem Presserummel zu entgehen, legt man ihr nahe, Deutschland zu verlassen. Ihre Flucht führt sie bis nach Salamanca. Doch die Sicherheit in dieser lebendigen spanischen Stadt ist trügerisch.

Der Roman hat 408 Seiten und ist in drei Abschnitte unterteilt: Zweifel, Schuld und Abkehr.
Neben den Hauptfiguren Laura Tillby und Wolf van der See, die die Geschichte tragen, ermittelt zum letzten Mal „mein“ Kommissar aus Toulouse, Maurice Claret.
Ihm zur Seite steht einmal mehr die bodenständige Nürnbergerin Steffi Conrad. Claret und Steffi sind seit „Die Affäre Calas” fester Bestandteil in meinen Gegenwartsromanen.

Eine augenzwinkernde Bemerkung zum Romanende: „Abkehr vom „Bösen” bedeutet selbstverständlich nicht, dass meine Romanfiguren zukünftig nur „Gutes” tun – wie auch die Abkehr von einer „Romanreihe” nicht bedeutet, dass die Autorin den Stift für immer beiseitelegt!”

Unter dem Slogan „Lesen hält wach – garantiert!“ schreibt die Schweinfurter Autorin Helene Köppel seit 2002 Historische Romane (Katharer-Romane) und Gegenwartsthriller „mit einem Hauch“ Geschichte. Wenn sie nicht gerade in ihrem Haus in Schweinfurt arbeitet, ist sie an den Schauplätzen ihrer Romane zu finden – in Südfrankreich und Katalonien. Sie ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller. Mehr zur Autorin: https://www.koeppel-sw.de/

„Abkehr“, ET: 15. Dezember 2022, Taschenbuch, 408 Seiten, 20 €, ISBN: 9 783756 886210. Kindle-E-book über Amazon.

Lesung:
17. März 2023, 19 Uhr, Freundeskreis Altes Rathaus, Gochsheim, Bürgersaal