Unterstützung in letzter Lebensphase: Pflegeberaterinnen der AOK

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Allgemein
Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige wissen oft zu wenig über geeignete Beratungs- und Versorgungsangebote für die letzte Phase ihres Lebens. Helfen können Pflegeberater der AOK Bayern. 61 von ihnen haben sich in der Hospiz- und Palliativberatung weitergebildet, darunter Andrea Hippold, Petra Russ, Konstanze Jünemann-Dietz und Sandra Wimmer, allesamt Pflegeberaterinnen bei der AOK in Schweinfurt. Sie unterstützen bei Bedarf Betroffene und ihre Angehörigen bei der Suche nach einem geeigneten Angebot zur Begleitung und Betreuung am Lebensende. „Wir Pflegeberater übernehmen damit eine wichtige Lotsenfunktion und besprechen gemeinsam mit Patient, Angehörigen, Ärzten und Pflegeeinrichtungen, welche Versorgungsform die passende ist“, so Andrea Hippold. „Dabei hat der Wunsch des Patienten stets Vorrang.“
Stationär oder ambulant? Die Palliativversorgung ermöglicht es schwerstkranken und sterbenden Menschen, umfassend und individuell medizinisch und pflegerisch betreut zu werden. „Das gilt sowohl für die ambulante Pflege in der eigenen häuslichen Umgebung, zum Beispiel durch Ärzte, Pflegedienste und Therapeuten, als auch für die stationäre oder teilstationäre Pflege in einem Hospiz, Pflegeheim oder Krankenhaus“, so Petra Russ. Im Mittelpunkt der palliativen Versorgung steht nicht die Heilung einer Krankheit, sondern die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Beschwerden ebenso wie die Lebensqualität des Patienten und der Angehörigen.
Im Direktionsbereich der AOK Schweinfurt, deckungsgleich mit der Region Main-Rhön, unterstützen 6 ambulante Hospiz- und Paliativdienste Patienten in ihrer letzten Lebensphase. Die AOK Schweinfurt kommt für die pflegerische und ärztliche Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen auf. Sie trägt die erforderlichen Kosten der Betreuung auf der Palliativstation eines Krankenhauses oder in einem Hospiz. Auch die von ambulanten Hospizdiensten angebotene Sterbebegleitung zu Hause wird von der AOK mitfinanziert, so dass die palliative Versorgung für die Versicherten kostenfrei ist.
Die AOK-Pflegeberaterinnen informieren zudem auch allgemein über Möglichkeiten persönlicher Vorsorge für die letzte Lebensphase, insbesondere über die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Wer eine Pflegeberatung benötigt, kann sich bei Andrea Hippold unter der Rufnummer 09721/95 414 informieren.
Lesung: Burkhard Hose
Aktuelles Weiterbildungsprogramm für Engagierte im Landkreis Schweinfurt

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